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13.03.2016, 15:50

Wintersport am Sonntag: Seidel ohne Chance

Jansruds Heimsieg - Gut gewinnt Gesamtweltcup

Im norwegischen Kvitfjell fand der vorletzte Super-G bei den Herren statt. Kjetil Jansrud feierte seinen dritten Heimsieg in Folge, die DSV-Starter zeigten ein starkes Rennen. Bei den Shorttrackerinnen konnte sich Anna Seidel nicht mehr steigern. Bei den Damen sicherte sich die Schweizerin Lara Gut die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup. Das Skispringen in Titisee-Neustadt musste abgesagt werden.

+++ Ski Alpin, Damen: Gut reicht Rang drei für große Kristallkugel+++

Lara Gut
Die Schweizerin Lara Gut freut sich über den Gewinn im Gesamtweltcup.
© Getty ImagesZoomansicht

21 Jahre nach Vreni Schneider hat Skirennfahrerin Lara Gut die große Kristallkugel als Weltcup-Gesamtsiegerin zurück in die Schweiz geholt. Der Eidgenössin reichte am Sonntag beim Sieg von Teamkollegin Wendy Holdener ein dritter Platz in der Alpinen Kombination von Lenzerheide, um sich den entscheidenden Vorsprung an der Spitze des Klassements herauszufahren.

Beim Saisonfinale in St. Moritz kann Verfolgerin Viktoria Rebensburg den Rückstand von 355 Punkte auf Gut in der kommenden Woche nicht mehr aufholen - die Deutsche geht nur noch bei drei der letzten vier Saisonrennen an den Start. Die zweitplatzierte Lindsey Vonn hat ihre Saison wegen einer Knieverletzung bereits beendet.

"Am 20. März wird der Gesamtweltcup vergeben", sagte Gut noch recht zurückhaltend im ORF. "Mathematisch habe ich ihn gewonnen, wenn Vicky den Slalom wirklich nicht fährt. Das gibt mir jetzt die Freiheit, endlich Ski fahren zu können und nicht immer rechnen zu müssen."

Rebensburg hatte in Lenzerheide auf einen Kombi-Start verzichtet. Als einzige deutsche Starterin kam Patrizia Dorsch auf den 19. Platz. Ganz vorne verteidigte Slalom-Spezialistin Wendy Holdener ihren Vorsprung aus dem Torlauf vom Morgen und gewann damit auch die Disziplinwertung in der Kombination vor Gut. Bei schwieriger Sicht mit viel Nebel wurde Michaela Kirchgasser aus Österreich Zweite.

Zur gefeierten Fahrerin avancierte Lokalmatadorin Gut, die eine lange Durststrecke beendete: Die 24-Jährige ist die erste Schweizer Weltcup-Gesamtsiegerin seit Ski-Legende Schneider im Jahr 1995.

+++ Ski Alpin, Herren: Jansruds dritter Heimsieg in Folge +++

Kjetil Jansrud
Der Norweger Kjetil Jansrud gewann zum dritten Mal in Folge sein Heimrennen.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit einem ordentlichen Mannschaftsergebnis im vorletzten Super-G der Weltcup-Saison haben die deutschen Skirennfahrer den Aufwärtstrend in den schnellen Disziplinen bestätigt. Andreas Sander kam im norwegischen Kvitfjell am Sonntag auf Rang zehn, Klaus Brandner erreichte mit Platz 16 sein zweitbestes Weltcup-Resultat. Thomas Dreßen beendete seine erste Weltcup-Saison mit einem 33. Rang. "Die meisten Tore waren echt gut. Oben habe ich vielleicht ein paar Hundertstel liegen gelassen", sagte Sander und freute sich über "einen guten Lauf".

Als einziger deutscher Speedfahrer ist Sander auch für das Weltcup-Finale in St. Moritz qualifiziert. Brander zog dennoch ein positives Fazit seiner Saison: "Am Anfang pfui und jetzt hui", meinte er im ZDF. "Ich weiß, dass ich schnell bin. Ich muss es halt runterbringen."

Kjetil Jansrud gewann zum dritten Mal in Serie den Super-G bei seinem Heimrennen, dieses Mal mit 0,17 Sekunden Vorsprung auf Vincent Kriechmayr aus Österreich. Dritter wurde Dominik Paris aus dem italienischen Team. Die norwegische Herren-Mannschaft hat in diesem Winter nun 19 Siege eingefahren. Mehr sind in der Historie nur Österreich gelungen. Beim Weltcup-Finale in St. Moritz haben am Donnerstag noch fünf Fahrer Chancen auf die Super-G-Kugel. Aleksander Aamodt Kilde übernahm mit Rang vier die Führung von seinem verletzten Landsmann Aksel Lund Svindal. Kriechmayer hat 37 Punkte Rückstand auf die Spitze, Jansrud 40, dem US-Amerikaner Andrew Weibrecht fehlen 91 Punkte und dem Schweizer Carlo Janka 92 Zähler.

+++ Shorttrack: Seidel nur auf Rang elf +++

Die deutsche Shorttrack-Hoffnung Anna Seidel hat sich zum Ende der Saison nicht mehr steigern können. Bei den Weltmeisterschaften der Kurzbahn-Eisläufer in Seoul verbuchte die Dresdnerin auf Platz elf über 1000 Meter ihre beste WM-Platzierung und verfehlte im Mehrkampf als 19. das Super-Finale über 3000 Meter am Sonntag. Tags zuvor hatte Seidel, die in dieser Saison mit zwei Podestplätzen im Weltcup überrascht hatte, auf ihrer Spezialstrecke über 1500 Meter nur Rang 21 und über 5000 Meter Platz 19 belegt.

Sie habe "leider durch einen taktischen Fehler" über 1500 Meter nicht ihre beste Leistung abrufen können und sei über 500 Meter in einem "Hammerlauf" mit den zwei Schnellsten der Welt um 0,003 Sekunden ausgeschieden, bedauerte die 18-Jährige. Ihr Dresdner Vereinsgefährte Christoph Schubert und der Münchner Felix Spiegl beendeten die WM auf den Rängen 24 und 30.

Die Mehrkampf-Titel gingen wie erwartet an die Asiaten. Han Tianyu, der auch die 1500 und die 3000 Meter gewonnen hatte, setzte sich im Vierkampf durch und gewann Gold mit der Staffel Chinas. Bei den Damen überragten die Südkoreanerinnen. Chon Minjeong dominierte den Vierkampf sowie die 1000 Meter und gewann mit der Steffel ihres Landes ihre dritte WM-Goldmedaille.

+++ Skispringen: Absage in Titisee-Neustadt - Kasai muss warten +++

Zu starker Wind hat das Jubiläum von Skisprung-Methusalem Noriaki Kasai verblasen. Wegen heftiger Böen wurde das Einzelspringen am Sonntag in Titisee-Neustadt abgesagt, weshalb der 43 Jahre alte Japaner noch ein paar Tage auf seinen 500. Weltcup warten muss. Am kommenden Wochenende stehen zum Saisonfinale in Planica zwei Skiflug-Wettbewerbe auf dem Programm.

Nachdem schon die Qualifikation abgesagt werden musste, entschied die Jury nach mehrmaligen Verschiebungen, den Wettkampf im Schwarzwald nicht durchzuführen. Am Samstag hatte der Norweger Johann Andre Forfang seinen ersten Weltcupsieg gefeiert. Severin Freund war als bester deutscher Springer auf Rang fünf gelandet.

dpa

 

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