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27.02.2016, 19:56

Wintersport am Samstag

Frenzels Coup - Schwerer Sturz von Vonn

Zwei Super-G standen am Samstag im alpinen Skirennsport auf dem Plan: Bei den Herren in Hinterstoder gewann mit Aleksander Kilde mal wieder ein Norweger, bei den Frauen wurde der Sieg von Federica Brignone überschattet von einem schweren Sturz von Lindsey Vonn. Bei den Nordischen Kombinierern feierte Eric Frenzel seinen vierten Gesamtweltcup-Sieg. Severin Freund feierte in Almaty ein besonderes Jubiläum. Der Wintersport vom Samstag...

Super G: Kilde jubelt bei den Herren - Vonns Sturz überschattet Brignones Sieg

Sorgenkind: Die verletzte Lindsey Vonn wird abtransportiert.
Sorgenkind: Die verletzte Lindsey Vonn wird abtransportiert.
© Getty ImagesZoomansicht

Der norwegische Skirennfahrer Aleksander Aamodt Kilde hat den Super-G von Hinterstoder gewonnen und damit den zweiten Weltcup-Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der 23-Jährige setzte sich am Samstag vor Bostjan Kline aus Slowenien und dem überraschend starken Technik-Spezialisten Marcel Hirscher durch. Der Österreicher baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf Kildes Teamkollegen Henrik Kristoffersen, der erst beim Riesenslalom am Sonntag wieder an den Start geht, auf 263 Punkte aus. Aus dem deutschen Team kam Andreas Sander auf Platz 14, Klaus Brandner fuhr auf Rang 19. Einzig Thomas Dreßen verpasste mit Position 44 die Punkteränge.

Überschattet von einem möglicherweise folgenschweren Sturz von Lindsey Vonn hat Skirennfahrerin Federica Brignone den Super-G von Soldeu in Andorra gewonnen. Die Italienerin profitierte am Samstag von völlig unterschiedlichen Bedingungen und setzte sich vor Laurenne Ross aus den USA und der Österreicherin Tamara Tippler durch. Die Sportlerinnen aus der Spitzengruppe hatten bei anhaltendem Neuschnee keine Chance auf das Podium. Viktoria Rebensburg aus dem deutschen Team schlug sich als Siebte nach 35 Starterinnen sehr achtbar. Lara Gut aus der Schweiz verpasste dagegen die besten 15 Ränge und bleibt in der Gesamtwertung hinter Vonn auf Rang zwei.

Großes Pech hatte derweil Lindsey Vonn, die sich nach einem Sturz dem Augenschein nach verletzt hat. Die US-amerikanische Weltcup-Rekordsiegerin kam bei schwierigen Bedingungen mit Neuschnee nach einer Rechtskurve zu Fall und blieb danach lange regungslos liegen. Die 31-Jährige wurde an der Strecke sofort medizinisch versorgt und mit dem Rettungsschlitten ins Tal gebracht. Vonn hatte sich in ihrer Karriere schon mehrere Knieverletzungen zugezogen.

Drei Stunden nach Rennende gab es vom US-Skiverband die Aussage, Vonn habe sich am linken Knie verletzt. Wie schwer, blieb offen. Einer ersten Diagnose zufolge soll es sich um einen Haarriss im linken Knie handeln. Genaueres wird man aber erst nach einer Röntgen-Untersuchung wissen. "Am Montag gibt es ein MRT", schrieb Vonn bei Instagram.

Biathlon: Horchler muss sich nur Skardino beugen

Karolin Horchler hat bei den Biathlon-Europameisterschaften im sibirischen Tjumen ihre zweite Silbermedaille geholt. Die 27-Jährige musste sich am Samstag in der Verfolgung nur der Weißrussin Nadeshda Skardino geschlagen geben. Nach zwei Strafrunden hatte Horchler, die zuvor im Sprint bereits hinter ihrer Schwester Nadine Horchler Zweite geworden war, 7,4 Sekunden Rückstand auf die Siegerin (2 Fehler). Dritte wurde die Norwegerin Ingrid Tandrevold (3/+ 14,1 Sekunden). Sprint-Europameisterin Nadine Horchler musste sich nach vier Fehlern diesmal mit Rang sechs (+ 37,8 Sekunden) begnügen, direkt gefolgt von Luise Kummer (2/+ 41,9). Die Sprint-Dritte Annika Knoll wurde nach fünf Strafrunden nur 17. (+ 1:58,6 Minuten).

Wenig später sicherte sich Florian Graf zum Abschluss des dritten Wettkampftages in der Verfolgung Bronze. Er musste nach zwei Fehlern nur den beiden Russen Anton Babikow und Jewgeni Garanitschew den Vortritt lassen, die jeweils einmal in die Strafrunde mussten. Graf hatte 46 Sekunden Rückstand auf Sieger Babikow, der sich im Zielsprint um 0,1 Sekunden gegen seinen Teamkollegen durchsetzte.

Skispringen: Freunds Nummer 50 - Prevc setzt ein Zeichen

Mal wieder eine Klasse für sich: Peter Prevc.
Mal wieder eine Klasse für sich: Peter Prevc.
© picture allianceZoomansicht

Severin Freund feierte mit dem dritten Rang bei der Weltcup-Premiere in Almaty die 50. Podiumsplatzierung seiner Karriere. "Das freut mich sehr, denn so viele Podestplätze waren es zuletzt ja nicht", sagte Freund nach dem von Weltcup-Spitzenreiter Peter Prevc dominierten Wettbewerb. Der Vierschanzentourneesieger aus Slowenien feierte mit 141 und 137,5 Metern seinen zwölften Saisonsieg und kann schon an diesem Sonntag den erstmaligen Gesamt-Triumph perfekt machen. Mit 1798 Punkten liegt Prevc bei sieben ausstehenden Wettbewerben nun 599 Zähler vor Freund (1199).

Der Bayer, der im Januar 2011 als Sieger in Sapporo erstmals auf einem Weltcup-Podium gestanden hatte, lieferte bei schwierigen Bedingungen mit stetig zunehmendem Rückenwind ebenfalls einen tollen Wettkampf. Nach zwei Sprüngen auf 135 Meter musste er neben dem überragenden Prevc nur noch dem zuletzt dreimal in Serie siegreichen Michael Hayböck den Vortritt lassen. Der Österreicher sprang auf 138 und 133 Meter. "Es ist ziemlich gut gelaufen, zumal die Schanze nicht einfach zu springen ist. Aber ich habe es von Sprung zu Sprung besser hinbekommen", stellte Freund zufrieden fest. Auch Bundestrainer Werner Schuster hatte an der Vorstellung seines Frontmannes wenig auszusetzen. "Im ersten Versuch war er etwas spät beim Absprung. Aber insgesamt hat er das gut gemacht", sagte er.

Für die übrigen deutschen Springer reichte es dagegen nicht zu einem Top-Ten-Resultat. Stephan Leyhe wurde mit Sprüngen auf 128,5 und 126 Meter 15., Karl Geiger mit 129 und 126,5 Metern 17. Der leicht kränkelnde Andreas Wank landete auf Rang 18. Für Andreas Wellinger war der 20. Platz drin. "Es ging wegen des Rückenwindes insgesamt sieben Luken rauf, da hatte man schon vor dem Absprung 25 Punkte Abzug. Deshalb war es extrem schwierig", sagte der 20-Jährige. Noch größer war der Frust bei Richard Freitag, der sich nach 128 und 126 Metern mit Rang 25 begnügen musste. Markus Eisenbichler schied als 31. aus.

Ex-Tourneesieger Diethart in Brotterode schwer gestürzt

Der österreicherische Skispringer Thomas Diethart, 2014 Sieger der Vierschanzentournee, ist am Samstag beim Continentalcup im thüringischen Brotterode schwer gestürzt. Der 24-Jährige wurde im Probedurchgang beim Absprung von einer Windböe erfasst und knallte auf den Hang. Diethart wurde mit dem Helikopter ins Krankenhaus nach Meiningen geflogen, wo Prellungen der Wirbelsäule und von Niere und Lunge diagnostiziert wurden. Zudem zog sich Diethart, der kurzzeitig bewusstlos war, nach Angaben der österreichischen Trainer Gesichtsverletzungen zu.

Nordische Kombination: Frenzels vierter Streich

Olympiasieger Eric Frenzel hat den vierten Gesamt-Weltcupsieg in der Nordischen Kombination in Serie vorzeitig perfekt gemacht. Weil sein einzig verbliebener Rivale Akito Watabe aus Japan aus Krankheitsgründen an diesem Wochenende nicht starten kann, reichte dem 27-Jährigen am Samstag in Val di Fiemme ein zweiter Platz hinter dem Österreicher Bernhard Gruber zum erneuten Gewinn der Großen Kristallkugel. Frenzel baute seinen Vorsprung im Gesamtklassement vor Watabe auf 223 Punkte aus und kann von dem Japaner beim Saisonfinale am kommenden Wochenende in Schonach nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.

Zweierbob: Friedrich Dritter beim Weltcupfinale

Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich ist beim Weltcup-Finale in Königssee auf Rang drei gefahren. Nach einem Missgeschick am Start des ersten Laufes fuhr er mit Anschieber Candy Bauer von Platz vier noch auf das Podest vor. Dennoch hatte er nach zwei Durchgängen 15 Hundertstelsekunden Rückstand auf den siegreichen Südkoreaner Yunjong Won, der erstmals in seiner Karriere den Gesamtweltcup im kleinen Schlitten gewann. Zweiter im letzten Saisonrennen wurde der Schweizer Beat Hefti.

dpa

 

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