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21.02.2016, 17:12

Wintersport, Sonntag: Weirather-Triumph - Geiger Zweiter

Doppelerfolg der Kombinierer: Rießle siegt vor Frenzel

Fabian Rießle und Eric Frenzel machten am Sonntag ein bärenstarkes Wochenende der deutschen Kombinierer in Lahti perfekt. Therese Johaug ist derweil im Skiathlon der Langläufer derzeit unschlagbar. Zum Abschluss gewann die Norwegerin auch das Weltcup-Rennen im finnischen Wintersport-Mekka und setzte damit ihre seit vier Jahren anhaltende Erfolgsserie in dieser Disziplin fort. Sprintspezialistin Sandra Ringwald verbuchte das beste Ergebnis ihrer Karriere in einem Distanzrennen. Im Super-G gewann Tina Weirather aus Liechtenstein, Lara Gut verkürzte den Rückstand auf Lindsey Vonn.

Zunge raus beim Sieger: Eric Frenzel (li.) durfte Fabian Rießle gratulieren.
Zunge raus beim Sieger: Eric Frenzel (li.) durfte Fabian Rießle gratulieren.
© imagoZoomansicht

Die deutschen Nordischen Kombinierer haben beim Weltcup im finnischen Lahti einen Doppelerfolg gefeiert. Fabian Rießle aus Breitnau jubelte am Sonntag über seinen dritten Saisonsieg und festigte damit seinen dritten Platz im Gesamtweltcup. Er gewann in 25:50,9 Minuten mit 5,1 Sekunden Vorsprung vor Olympiasieger Eric Frenzel. Der Oberwiesenthaler baute seinen Vorsprung im Gesamtweltcup vor dem Japaner Akito Watabe aus, der elf Sekunden hinter Rießle Dritter wurde. Das fast perfekte deutsche Abschneiden vervollständigte Johannes Rydzek. Der Weltmeister lief von Platz 19 nach dem Springen noch auf Rang vier nach vorn.

"Die Burschen sind noch immer voll drauf. Das ganze Team hat hier super gearbeitet", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch nach drei tollen Tagen auf der WM-Strecke des kommenden Jahres. "Das war ein riesiges Wochenende", sagte auch Rießle, der zum Abschluss seinen dritten Saisonsieg feierte. "Alles hat hervorragend funktioniert, ich bin sehr zufrieden", sagte Weinbuch.

Skispringen: Geiger überrascht als Zweiter

Karl Geiger hat beim Skisprung-Weltcup in Lahti mit dem ersten Podestplatz seiner Karriere für eine Überraschung gesorgt. Der 23-Jährige flog auf starke 96,0 und 99,5 Meter und musste sich mit 232,2 Punkten einzig dem Österreicher Michael Hayböck (241,4 Punkte) geschlagen geben. Dritter wurde der Japaner Taku Takeuchi (229,9).

Geigers zuvor bestes Ergebnis war ein sechster Platz im Dezember 2012 in Sotschi gewesen. Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) wurde in einem turbulenten Wettkampf Fünfter. Andreas Wank (Hinterzarten), nach dem ersten Durchgang sogar Zweiter, komplettierte als Sechster das erstklassige deutsche Ergebnis. Der Wettkampf war wegen starker Böen kurzfristig von der Groß- auf die Normalschanze verlegt worden.

Langlauf, Frauen: Johaug läuft allen davon

Therese Johaug
Nur noch zwei Siege zur Allzeit-Bestmarke von Rekordweltmeisterin Marit Björgen: Therese Johaug ist blendend in Form.
© Getty ImagesZoomansicht

Beim 40. Weltcup-Sieg ihrer Karriere verwies Johaug in 38:59,9 Minuten ihre Teamkollegin Heidi Weng mit 1:05,5 Minuten Vorsprung auf Rang zwei. Dritte wurde in Ingvild Flugstad Oestberg eine weitere Norwegerin. Sie hatte 1:31,9 Minuten Rückstand. Beste deutsche Starterin war Sandra Ringwald. Die Schwarzwälderin belegte Platz elf. Stefanie Böhler wurde 13., Nicole Fessel 27.

"Ich war zu Beginn ein bisschen nervös wegen der Schneeverhältnisse. Aber meine Ski waren perfekt", sagte Tour-de-Ski-Siegerin Johaug. Der Weltcup-Spitzenreiterin fehlen nur noch zwei Siege, um die Allzeit-Bestmarke von Rekordweltmeisterin Marit Björgen (Norwegen) aus der Saison 2011/2012 einzustellen.

Sprintspezialistin Ringwald verbuchte das beste Ergebnis ihrer Karriere in einem Distanzrennen. "Etwas ärgerlich ist, dass ich die Top 10 verpasst habe. Aber Platz elf ist trotzdem super", sagte die 25-Jährige in der ARD: "Die Zuschauer waren heute richtig laut, das hat Spaß gemacht."

Steffi Böhler (Ibach) belegte den guten 13. Platz, Nicole Fessel (Oberstdorf) landete auf Rang 27 ebenfalls in den Punkten. Elisabeth Schicho (Schliersee) folgte auf Position 44. Denise Herrmann (Oberwiesenthal) verzichtete mit Blick auf die anstehende Kanada-Reise auf einen Start.

Herren: Zwölfter Saisonsieg für Sundby

Spitzenreiter Martin Johnsrud Sundby hat seinen zwölften Langlauf-Weltcup in diesem Winter gewonnen. Der Norweger setzte sich im Skiathlon über jeweils 15 Kilometer in den beiden Stilarten in 1:10:03,0 Stunden durch. Er verwies seine Landsleute Finn Haagen Krogh und Hans Christer Holund mit 4,9 beziehungsweise 8,0 Sekunden Vorsprung auf die Plätze. Die deutschen Athleten konnten nicht in den Kampf um die anvisierten Top-15-Plätze eingreifen. Jonas Dobler wurde als bester DSV-Läufer 24. Thomas Wick belegte Rang 38.

Alpin: Weirather besser als Gut und Vonn

Das Duell um den Gesamtweltcup zwischen Lindsey Vonn und Lara Gut bleibt spannend. Die beiden besten Skirennfahrerinnen des Winters mussten sich beim Super-G im italienischen La Thuile am Sonntag Tagessiegerin Tina Weirather aus Liechtenstein geschlagen geben. Die Schweizerin Gut sammelte als Zweite aber 20 Punkte mehr als US-Star Vonn auf Rang drei und verkürzte den Rückstand im Gesamtklassement auf 23 Zähler. Viktoria Rebensburg erwischte nach den Plätzen acht und zehn in den Abfahrten am Freitag und Samstag erneut keinen guten Tag und schied aus. In der Gesamtwertung hat sie nun 322 Punkte Rückstand.

Mit regulären Bahnbedingungen hat das nichts mehr zu tun. Das ist ja Schaulaufen heute, also mei', mir ist das scheißegal.Felix Loch zu den schwierigen Bedingungen in Winterberg

Rodeln: Sturm und Dauerregen - Loch nur Sechster

Sturmböen und Dauerregen haben den achten Erfolg in Serie von Rodel-Olympiasieger Felix Loch zunichtegemacht. Beim Saisonfinale in Winterberg wurde der Welt- und Europameister wegen schwieriger Bahnbedingungen am Sonntag nur Sechster. "Aber mir ist das relativ egal", sagte der grinsende Loch flapsig. Er hatte schon vor dem letzten Rennen im Hochsauerland als Sieger des Gesamtweltcups festgestanden. Bester Deutscher wurde Ralf Palik mit dem vierten Rang. Der Russe Stepan Fedorow holte sich den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere. Zweiter wurde der US-Amerikaner Chris Mazder.

aho/dpa/sid

21.02.16
 

kicker-sportmagazin

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