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20.02.2016, 16:22

Wintersport am Samstag

Erster Skeleton-WM-Titel für Hermann - Kugel für Vonn

Skeleton-Pilotin Tina Hermann hat mit dem WM-Titel den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere gefeiert. Ski-Superstar Lindsey Vonn hat einen Tag nach ihrem Wutausbruch samt Vorschlaghammer-Einsatz wieder rein sportliche Schlagzeilen geschrieben. Die Amerikanerin sicherte sich mit Platz zwei bei der Weltcup-Abfahrt von La Thuile/Italien vorzeitig die kleine Kristallkugel. Das Duo Johannes Rydzek und Fabian Rießle hat in Lahti den Team-Sprint-Weltcup der Nordischen Kombinierer gewonnen. Ein Überblick über den Wintersport am Samstag...

Skeleton: Hermann zur Weltmeisterin gekrönt

Tina Hermann
Unfassbar: Skeleton-Pilotin Tina Hermann gewinnt ihren ersten WM-Titel.
© Getty ImagesZoomansicht

Die 23-jährige Hermann gewann am Samstag bei der Weltmeisterschaft in Innsbruck/Igls nach vier Läufen mit 46 Hundertstelsekunden Vorsprung vor der Österreicherin Janine Flock. "Nachdem ich im letzten Lauf die Kurve neun gemeistert hatte, wusste ich: Ich hab das Ding. Ich habe vielen vieles zu verdanken, das meiste aber meinem Trainer Dirk Matschenz. Ohne ihn würde ich nicht jetzt hier stehen", sagte Hermann, die in der 15-jährigen Skeleton-WM-Geschichte die fünfte deutsche Titelträgerin ist.

Den bislang letzten deutschen WM-Titel hatte es 2011 in Königssee durch Marion Thees gegeben. Am nächsten Wochenende kann die Weltcup-Führende Hermann auf ihrer Heimbahn in Königssee den Winter mit dem erstmaligen Gewinn des Gesamt-Weltcups krönen.

Die zur WM-Halbzeit auf Rang drei vorgefahrene Suhlerin Sophia Griebel fiel am Finaltag auf Platz sieben zurück. Die Vorjahres-WM-Zweite Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland kam auf Rang neun. Dritte wurde Elena Nikitina aus Russland.

Nordische Kombination: Rydzek/Rießle im Team-Sprint vorn

Das Duo Johannes Rydzek und Fabian Rießle hat im finnischen Lahti den Team-Sprint-Weltcup der Nordischen Kombinierer gewonnen. Nach Platz zwei im Springen kamen die beiden Deutschen über 2x7,5 Kilometer in 33:54,9 Minuten zum Sieg. Die Österreicher Lukas Klapfer/Bernhard Gruber und Franz-Josef Rehrl/Philipp Orter kamen mit 18 Sekunden beziehungsweise 1:40,8 Minuten Rückstand auf die Podestplätze. Tino Edelmann und Manuel Faißt belegten Rang vier. Die nach dem Springen führenden Norweger Jan Schmid/Jarl Magnus Riiber fielen nach einer Verletzung Riibers in der letzten Runde auf Platz zwei liegend aus.

Ski alpin: Vonn zerstört Ski mit Hammer - und holt 20. Kugel

Lindsey Vonn
Einen Tag nach dem Hammer-Angriff kann Lindsey Vonn wieder lächeln.
© imagoZoomansicht

Lindsey Vonn hat vorzeitig den Abfahrtsweltcup gewonnen. Nach Platz zwei in La Thuile vom Samstag hinter der Italienerin Nadia Fanchini ist die Skirennfahrerin aus den USA nicht mehr von der Spitze der Disziplinwertung zu verdrängen. Dritte wurde Fanchinis Teamkollegin Daniela Merighetti. Vonn holte sich auch die Gesamtführung von Lara Gut zurück. Die Schweizerin kam einen Tag nach ihrem Sieg bei schwierigen Verhältnissen und ungleichen Bedingungen nur auf Platz elf, einen Rang hinter Viktoria Rebensburg. Die deutsche Starterin Patrizia Dorsch verpasste als 32. die Punkte.

Am Freitag noch griff Vonn erbost nach dem Ausfall bei der ersten Abfahrt von La Thuile zum Hammer und drosch ein paarmal heftig auf ihren Renn-Ski und die Bindung ein. Ein Video von dem Vorfall sorgte am Abend - vor allem bei ihrem Ski-Ausrüster Head - für Wirbel. Die Weltcup-Rekordsiegerin löschte das Posting auf ihrer Facebook-Seite umgehend und entschuldigte sich. "Das war ein großer Fehler und meiner Frustration geschuldet", schrieb Vonn. Keinesfalls wollte sie damit Kritik üben am Material ihres Ausrüsters, hieß es. Die 31-Jährige war am Freitag bei der Schussfahrt in Italien ausgeschieden, weil sich in einer Linkskurve ihr Ski löste.

Paris gewinnt Abfahrt in Chamonix

Skirennfahrer Dominik Paris hat bei der Abfahrt in Chamonix den ersten Saisonsieg gefeiert. Den fünften Weltcup-Erfolg seiner Karriere sicherte sich der Südtiroler mit 0,35 Sekunden Vorsprung auf Steven Nyman aus den USA. Rang drei in Frankreich ging am Samstag an den Schweizer Beat Feuz. Andreas Sander und Thomas Dreßen kamen beide mit einem Rückstand von 1,85 Sekunden ins Ziel und belegten Rang 24. Sander konnte geschwächt von einer Grippe zu Wochenbeginn mit dem Resultat gut umgehen. Für Dreßen war es ein Erfolg: Er kam erst zum vierten Mal in seiner noch jungen Weltcup-Karriere in die Punkteränge. Klaus Brander wurde 40.

Rodeln: Hüfner siegt beim Saisonfinale

Die deutschen Rennrodlerinnen haben ihre beeindruckende Saison mit einem Doppelerfolg abgeschlossen. Europameisterin Tatjana Hüfner holte sich beim Saisonfinale in Winterberg am Samstag den Sieg vor ihrer teaminternen Rivalin Natalie Geisenberger. Nach einem schwachen ersten Lauf stellte die als Gesamtsiegerin bereits feststehende Geisenberger im zweiten Durchgang einen Bahnrekord auf, kam aber nicht mehr an der starken Hüfner vorbei. Auf den dritten Rang fuhr die Russin Tatjana Iwanowa. Dajana Eitberger schaffte es nach einem durchwachsenen zweiten Lauf nur auf den siebten Rang.

"Tatjana war halt einfach schneller und hat verdient gewonnen", sagte Geisenberger, die im Anschluss die große Kristallkugel für den Gesamtsieg überreicht bekam. Auch Hüfner, die die Saison als Dritte beendete, zeigte sich zufrieden. "Wer hätte schon gedacht, dass ich diese Saison überhaupt so gut abschließe?", sagte die Thüringerin, die mit einer Achillessehnenverletzung in den Rodel-Winter gestartet war.

Skilanglauf: Norwegischer Doppelsieg

Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla und Emil Iversen aus Norwegen haben in Lahti die Langlauf-Sprints in der freien Technik gewonnen. Falla setzte sich vor der überraschend starken Amerikanerin Jessica Diggins und ihrer norwegischen Teamkollegin Heidi Weng durch. Iversen verwies seine Landsleute Finn Haagen Krogh und Petter Northug auf die Plätze. Die deutschen Damen kamen zwar als Quartett ins Viertelfinale, doch nur Hanna Kolb schaffte es in die Vorschlussrunde und wurde Zwölfte. Bei den Herren hatte nach der krankheitsbedingten Abreise von Sebastian Eisenlauer niemand die Qualifikation überstanden.

dpa

 

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