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11.02.2016, 20:00

Wintersport am Donnerstag

Lesser wird Vierter - Enttäuschung für Biathletinnen

Für die deutschen Langläufer gab es beim klassischen Sprint-Weltcup in Stockholm wie erwartet nichts zu holen. Bei den Männern setzte sich der Russe Nikita Kriukow vor den beiden Norwegern Ola Vigen Hattestad und Petter Northug durch. Im Eisschnelllauf verpasste Patrick Beckert in Kolomna das Podium. Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Presque Island im Sprint eine herbe Enttäuschung erlebt. Erik Lesser ist als Vierter nur ganz knapp am Podest vorbeigelaufen.

Biathlon: Lesser wird Vierter

Verpasste das Podest: Biathlet Erik Lesser.
Verpasste das Podest: Biathlet Erik Lesser.
© imagoZoomansicht

Lesser blieb genau wie der überlegene Sieger Johannes Thingnes Bö am Schießstand fehlerfrei. Der Sprint-Weltmeister aus Norwegen hatte nach den zehn Kilometern 45,9 Sekunden Vorsprung auf Lesser. Zweiter beim USA-Auftakt der Biathleten wurde der Russe Anton Schipulin vor Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade aus Frankreich.

Arnd Peiffer und Benedikt Doll beendeten den Sprint-Wettkampf auf den Plätzen acht und zwölf. Andreas Birnbacher kam beim Comeback nach seiner Baby-Pause nicht in die Top 20. Der deutsche Topläufer Simon Schempp hatte sich kurz vor dem Start erkältet abgemeldet. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme", sagte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner.

Gössner & Co. abgeschlagen

Die deutschen Biathletinnen haben beim Sprint nicht in den Kampf um das Podium eingreifen können. In Abwesenheit der beiden Staffel-Weltmeisterinnen Laura Dahlmeier und Franziska Hildebrand lief Luise Kummer als Beste auf Rang 20. Nach einer Strafrunde geht sie aber mit einem deutlichen Rückstand von 1:23,7 Minuten auf die siegreiche Gabriela Soukalova in die Verfolgung am Freitag. Die fehlerfreie Tschechin setzte sich bei ihrem elften Weltcupsieg vor den ebenfalls ohne Strafrunde gebliebenen Susan Dunklee (USA/+ 17,8 Sekunden) und Krystyna Guzik aus Polen (+ 19,1) durch.

Miriam Gössner schoss trotz Veränderungen an der Waffe insgesamt vier Fehler, so nutzte ihr auch die zweitbeste Laufzeit nichts. Als 22. hatte sie 1:28,2 Minuten Rückstand auf die Spitze. Franziska Preuß als 36. und Karolin Horchler auf Position 55 landeten weit abgeschlagen im Feld. Für sie geht es im Verfolger nur noch um Ergebniskosmetik.

Langlauf: Falla und Kriukow gewinnen Sprints

Siegerin des Sprints in Stockholm: die Norwegerin Maiken Caspersen Falla.
Siegerin des Sprints in Stockholm: die Norwegerin Maiken Caspersen Falla.
© imagoZoomansicht

Denise Herrmann sorgte mit Rang zehn für das beste DSV-Ergebnis. Das Frauen-Rennen gewann die Norwegerin Maiken Caspersen Falla vor ihrer Teamkollegin Ingvild Flugstad Oestberg und Stina Nilsson aus Schweden. Herrmann war als 20. der Qualifikation ins Viertelfinale eingezogen. Dort musste sie sich in ihrem Lauf zwar mit Rang drei begnügen, schaffte es als zweitschnellster Lucky Loser aber ins Halbfinale. In der Vorschlussrunde war die 27 Jahre alte Oberwiesenthalerin dann chancenlos.

Für Sandra Ringwald auf Rang 22 war im Viertelfinale Endstation. Hanna Kolb und Lucia Anger schieden wie Alexander Wolz bei den Männern bereits in der Qualifikation aus. Am Wochenende geht es für die DSV-Läufer beim Weltcup in Falun weiter.

Eisschnelllauf: Beckert wird Vierter in Kolomna

Patrick Beckert hat zum Auftakt der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Kolomna einen Platz auf dem Podest knapp verfehlt. Über 10.000 Meter musste sich der Erfurter in 13:09,42 Minuten mit Platz vier zufrieden geben.

Top-Favorit Sven Kramer holte sich vor rund 6000 Zuschauern in Bahnrekordzeit von 12:56,77 Minuten zum vierten Mal die Goldmedaille auf der längsten Strecke und baute damit seine Position als Rekordweltmeister mit dem insgesamt 23. WM-Titel aus. Silber ging an Weltrekordler Ted-Jan Bloemen aus Kanada (12:59,69), Bronze holte der Niederländer Erik Jan Kooiman (13:02,15).

Moritz Geisreiter belegte in 13:12,48 Minuten Rang sieben. "Mit der Zeit bin ich ganz zufrieden, auch mit dem Platz kann ich leben. Eigentlich hatte ich auf Rang sechs gehofft", gab der Inzeller zu. "Aber dafür hat die Explosion auf den letzten Runden gefehlt."

Beckert, der im Vorjahr WM-Bronze auf dieser Distanz gewonnen hatte, gilt als größte Medaillen-Hoffnung der deutschen Eisschnellläufer bei der WM in Russland. Am Samstag hat der Thüringer über 5000 Meter eine weitere Chance.

Bei den bisherigen Weltcups hatte sich für Beckert der Wechsel ins niederländische Profi-Team "justlease.nl" noch nicht mit Podestplätzen bezahlt gemacht. Allerdings sah sich der 25-Jährige ständig mit Fußproblemen wegen einer eitrigen Knochenhautentzündung konfrontiert, die sich bei jedem Rennen verschärfte.

Erst eine dreiwöchige Eis-Pause über Weihnachten und ein speziell angefertigtes Paar Schlittschuhe verschafften ihm Linderung, so dass er sich seit vier Wochen gezielt auf die WM vorbereiten konnte. "Ich fühle mich fit. Es geht bergauf", hatte er wenige Tage vor dem Auftakt in Kolomna voller Zuversicht angekündigt. Am Ende des längsten WM-Rennens wurde Beckert immer schneller, aber auf den ersten Runden hatte er etwas zu viel Zeit auf die Spitzenkönner eingebüßt.

dpa

11.02.16
 

kicker-sportmagazin

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