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07.02.2016, 16:26

Wintersport am Sonntag: Arndt Europameister

"Sehr gutes Resultat" für Sander - Rebensburg Zweite

Nach der gelungenen Olympia-Generalprobe stand Skirennfahrer Andreas Sander im Zielraum und applaudierte. Als Zehnter beim ersten und einzigen Weltcup-Super-G auf der Piste für die Winterspiele 2018 in Südkorea war ihm ein weiteres starkes Resultat gelungen - die Anerkennung aber galt seinem Teamkollegen. Klaus Brandner war überraschend auf Platz 14 gerast, dem besten Ergebnis seiner Weltcup-Karriere. Knapp am Sieg vorbei fuhr Viktoria Rebensburg beim Super-G in Garmisch. Die Skispringer am Holmenkollen wurden ausgebremst.

Andreas Sander
Schnell unterwegs: DSV-Ass Andreas Sander.
© Getty ImagesZoomansicht

"Heute ist der Klausi endlich mal richtig in den Punkten, das freut mich ganz besonders", sagte Sander am Sonntag in Jeongseon.

Den Sieg holte sich Carlo Janka aus der Schweiz vor Christof Innerhofer aus dem italienischen Team. Dritter wurde Vincent Kriechmayr aus Österreich. "Ich musste heute einiges riskieren, das hat gut geklappt", sagte Janka nach seinem ersten Super-G-Erfolg.

Bei minus zwölf Grad und strahlendem Sonnenschein zog auch der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier ein positives Fazit nach dem ersten Testlauf für die Winterspiele in zwei Jahren. "Bis Olympia wird noch viel verändert, und wir müssen auch noch viel arbeiten, um beim Material mit diesen kalten Bedingungen zurecht zu kommen", sagte Maier der Deutschen Presse-Agentur. "Aber wir haben gesehen, dass wir uns im Spitzenbereich bewegen können."

2014 war in Sotschi kein deutscher Speedfahrer am Start, für die Ausgabe in Südkorea rechnet Maier inzwischen mit "zwei oder drei" Teilnehmern aus dieser Abteilung des Deutschen Skiverbands. Das Abschneiden am Wochenende sei "ein motivierendes Ergebnis" für das Großereignis in Asien. Einzig Thomas Dreßen verpasste auf Rang 35 die Punkteränge.

Maiers Sonderlob

Ein Sonderlob gab es für die Veranstalter. "Das war eine außergewöhnlich gute Piste", betonte Maier. "Dafür, dass es ein komplett neu aus dem Boden gestampftes Skigebiet ist, haben sie das wirklich gut gemacht. Im November stand hier nicht mal ein Lift."

Mit Rang 27 in der Abfahrt am Samstag war Sander nicht zufrieden, das Ergebnis zum Abschluss seiner Asien-Tour aber freute den derzeit stärksten deutschen Speedfahrer. "Ich habe bei zwei, drei Übergängen etwas zu viel Respekt gezeigt. Es ist am Ende ein sehr gutes Resultat rausgekommen", sagte er.

Rebensburg Zweite in Garmisch - Sieg an Gut

Viktoria Rebensburg
Nur knapp vorbei am Sieg in Garmisch: Viktoria Rebensburg.
© Getty ImagesZoomansicht

Viktoria Rebensburg ist beim Weltcup in Garmisch-Partenkirchen auch im Super-G auf das Siegerpodest gerast. Einen Tag nach Rang drei in der Abfahrt reichte es für die Skirennfahrerin aus Kreuth am Sonntag zum zweiten Platz. Schneller als Rebensburg war nur Lara Gut aus der Schweiz, auf Rang drei fuhr Lindsey Vonn aus den USA. Im Gesamtweltcup führt Vonn, die am Samstag noch die Abfahrt auf der Kandahar gewonnen hatte, nun mit 87 Zählern Vorsprung auf Gut und 240 auf Rebensburg.

"Ich bin super happy. Ich genieße das richtig. Es waren zwei extrem schöne Tage. Vor Lindsey zu sein, ist schon schön, sie war zuletzt sehr dominant", sagte eine überglückliche Rebensburg nach ihrer besten Super-G-Leistung des Winters mit einem breiten Grinsen. Da gab es im Zielraum von der in dieser Saison überragenden Amerikanerin auch einen anerkennenden Klaps auf die Schulter. Nur 0,15 Sekunden, "ein Wimpernschlag", fehlten Rebensburg auf die Schweizerin Gut (1:20,51 Minuten) und zum dritten Saisonsieg. Vonn, die ihren 77. Weltcupsieg etwas überraschend verpasste, musste sich mit Rang drei begnügen (0,23 Sekunden zurück).

"Das waren zwei Superläufe. Ich bin extrem stolz, dass es so gelungen ist. Das ist eine starke Leistung, aber jetzt geht es weiter", sagte Rebensburg, die nach einem zähen Start in den Winter inzwischen auch ihren dritten Platz im Gesamt-Weltcup gefestigt hat: "Ich versuche einfach, jedes Rennen für sich zu nehmen. Dann schauen wir mal, was dabei herauskommt."

Dritter Titel für Arndt bei Viererbob-EM

Weltmeister Maximilian Arndt hat seinen dritten EM-Titel im Viererbob nach 2012 und 2013 eingefahren. Auf der Natureisbahn im Engadin hatte der Oberhofer am Sonntag nach zwei Läufen mit Kevin Korona, Martin Putze und Ben Heber 0,18 Sekunden Vorsprung vor dem Österreicher Benjamin Maier und holte im parallel ausgetragen Weltcup-Rennen seinen zweiten Saisonsieg. Auf Rang drei kam der Lette Oskars Melbardis vor Francesco Friedrich, der nach seiner Muskelverletzung kein Risiko eingehen wollte und nur mit halber Kraft startete.

Nico Walther fiel von Platz zwei nach dem ersten Lauf auf Rang fünf zurück. Bei anfangs widrigen Bedingungen mit Wind und Schneefall eckte der zweimalige WM-Champion Arndt im ersten Lauf nicht wie Walther und Friedrich in der ersten Kurve an und nahm somit die volle Geschwindigkeit mit in die Bahn.

Rodeln: Loch dicht vor Sieg im Gesamtweltcup

Der Rodel-Weltmeister Felix Loch aus Berchtesgaden hat im russischen Sotschi seinen sechsten Weltcup-Sieg nacheinander gefeiert. Der 26-Jährige setzte sich am Sonntag auf der Olympiabahn von 2014 souverän vor dem Österreicher Wolfgang Kindl und Dominik Fischnaller aus Italien durch. Nach der drittletzten Weltcup-Station dieses Winters ist dem Olympiasieger damit auch die Titelverteidigung im Gesamtweltcup kaum noch zu nehmen. Ralf Palik (Oberwiesenthal) belegte trotz mehrerer Fahrfehler im zweiten Lauf noch den fünften Rang, Andi Langenhan (Zella-Mehlis) fuhr als drittbester Deutscher auf Platz sieben. In der anschließenden Team-Staffel musste sich Weltmeister Deutschland zum Abschluss des Wochenendes knapp geschlagen geben: Natalie Geisenberger, Felix Loch und Tobias Wendl/Tobias Arlt belegten nur 5/1000 Sekunden hinter Russland den zweiten Platz.

Johaug gewinnt Langlauf-Klassiker in Oslo - Böhler auf 13

Therese Johaug hat zum ersten Mal den 30-Kilometer-Klassiker der Langläuferinnen im klassischen Stil am Holmenkollen gewonnen. Am Sonntag lief die Weltcup-Spitzenreiterin aus Norwegen allen davon und siegte in 1:24:55,0 Stunden. Im Ziel hatte sie überragende 3:46,5 Minuten Vorsprung vor ihrer Teamkollegin und Freundin Ingvild Flugstad Oestberg. Dritte wurde mit 4:16,0 Minuten Rückstand die Finnin Anne Kyllönen. Die beiden deutschen Damen erfüllten nicht ganz die Hoffnungen. Stefanie Böhler kam als 13. ins Ziel, Nicole Fessel wurde 17.

Skisprung-Weltcup wegen Nebels abgesagt

Der Skisprung-Weltcup nebenan wurde wegen dichten Nebels abgesagt. Nachdem die Jury den nach zwei Springern zunächst unterbrochenen Wettbewerb immer wieder verschoben hatte, fällte sie nach eineinhalb Stunden vergeblichen Wartens diese endgültige Entscheidung. "Aus sportlicher Sicht hätten wir springen können, weil der Wind etwas schwächer geworden war. Aber bei der eingeschränkten Sicht war eine Bewertung der Sprünge nicht möglich", sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer. Es war die dritte Absage der Saison nach den zwei Wettbewerben in Kuusamo.

dpa/sid

07.02.16
 

kicker-sportmagazin

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