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10.01.2016, 13:00

Wintersport am Sonntag

Biathletinnen siegen erneut - Prevc schlägt Freund

Erstmals seit knapp vier Jahren gewannen die deutschen Biathletinnen wieder alle drei Einzelrennen bei einem Weltcup. Die Herren dagegen blieben erstmals in dieser Saison ohne Podestplatz. Auch Felix Neureuther und Fritz Dopfer verfehlten die vorderen Ränge beim Slalom-Weltcup in Adelboden deutlich. Skistar Lindsey Vonn sicherte sich beim Super-G in Altenmarkt-Zauchensee derweil ihren 73. Weltcup-Erfolg, Therese Johaug gewann zum zweiten Mal in ihrer Karriere die Tour de Ski, Johnsrud Sundby machte gar seinen Titel-Hattrick perfekt.

Severin Freund
Sprang beim Heim-Weltcup in Willingen auf den dritten Platz: Severin Freund.
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Skispringen der Herren: Freund in Willingen Dritter - Prevc vorn

Skisprung-Weltmeister Severin Freund hat die erhoffte Revanche gegen Tournee-Triumphator Peter Prevc beim Heim-Weltcup in Willingen verpasst. Mit dem dritten Platz feierte der Bayer am Sonntag vor 12 000 Fans aber dennoch eine gelungene Generalprobe für die Skiflug-WM in der kommenden Woche am Kulm.

Nach Sprüngen auf 145,5 und 133 Meter lag Freund mehr als 30 Punkte hinter dem erneut überragenden Prevc. Der Slowene flog mit 148,5 und 145,5 Meter zu seinem siebten Saisonsieg. Zweiter wurde der Norweger Kenneth Gangnes mit 139,5 und 141 Meter. Eine gute Vorstellung lieferte Andreas Wellinger ab, der mit 143,5 und 129,5 Meter auf Rang fünf sprang und damit sein bestes Saisonergebnis verzeichnete. Andreas Wank (14.), Michael Neumayer (21.), Stephan Leyhe (23.) und Richard Freitag (29.) sammelten ebenfalls Weltcup-Punkte. Karl Geiger schied als 36. aus.

Laura Dahlmeier
Gewann erstmals zwei Rennen während eines Weltcups: Biathletin Laura Dahlmeier.
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Biathlon der Damen: Dahlmeier gewinnt erstmals zwei Rennen bei einem Weltcup

Die deutschen Biathletinnen eilen weiter von Sieg zu Sieg und heizen knapp zwei Monate vor der WM in Oslo die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Saisonhöhepunkt an. Laura Dahlmeier mit ihrem Doppelsieg in Verfolgung und Massenstart sowie Franziska Hildebrand mit ihrem Erfolg im Sprint sorgten beim ersten Teil des Weltcup-Heimdoubles in Ruhpolding für große Emotionen. "Heute war es auf alle Fälle ein perfektes Rennen für mich. Wahnsinn, ein Traum, ein geiles Rennen", sagte die 22-jährige Dahlmeier in der ARD. "Ich fühle mich gerade richtig stark." Erstmals in ihrer Karriere entschied sie zwei Rennen bei einem Weltcup für sich. Zudem gewannen die deutschen Skijägerinnen erstmals seit fast vier Jahren wieder alle drei Einzelrennen bei einem Weltcup.

Biathlon der Herren: Erstes Saisonrennen ohne deutschen Podestplatz

Zum Abschluss der Heimrennen in Ruhpolding lief Arnd Peiffer am Sonntag im Massenstart als bester Deutscher auf Rang fünf und holte für die deutschen Herren das beste Ergebnis des Wochenendes. Nach einem Fehler hatte der 28-Jährige nach 15 Kilometern 33,3 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Franzosen Martin Fourcade, der seinen 41. Weltcup-Sieg feierte. Zweiter wurde Ondrej Moravec aus Tschechien vor dem Norweger Tarjei Bö. Benedikt Doll wurde nach drei Schießfehlern (+ 50,1 Sekunden) Elfter, Andreas Birnbacher (3 Fehler/+ 1:13,4 Minuten) kam als 14. ins Ziel.

Arnd Peiffer
Wurde beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding als bester Deutscher Fünfter: Arnd Peiffer.
© imago

Deutschlands bester Skijäger Schempp hat wegen den Nachwirkungen einer Erkältung nach dem Verzicht auf Sprint und Verfolgung auch seine Teilnahme am Massenstart abgesagt: "Ich habe gehofft und alles versucht. Aber leider bin ich noch nicht so fit, dass es Sinn macht. Bei einem Weltcup muss man einfach 100-prozentig gesund sein." Damit dürfte für den dreimaligen Saisonsieger der Kampf um den Gesamtweltcup vorbei sein. Denn nach seinen beiden Nullnummern beim Saisonauftakt in Östersund hat Schempp bereits fünf Rennen ohne jeglichen Punktgewinn auf dem Konto.

Super-G der Damen: Vonn wieder Beste

Lindsey Vonn ist derzeit nicht zu stoppen. Beim Super-G in Altenmarkt-Zauchensee sicherte sich die Amerikanerin den 73. Weltcup-Sieg ihrer Karriere. Einen Tag nach ihrem Sieg in der Abfahrt verwies die 31-Jährige ihre Gesamtweltcup-Rivalin Lara Gut aus der Schweiz und die Österreicherin Cornelia Hütter auf die Plätze. Viktoria Rebensburg aus Kreuth vergab einen Platz auf dem Podium und möglicherweise sogar den Sieg durch einen großen Fehler im Schlussabschnitt. Bei der letzten Zwischenzeit war die Deutsche noch mit 0,35 Sekunden in Führung gelegen - am Ende verpasste sie mit 1,85 Sekunden Rückstand sogar die Top Ten.

Felix Neureuther
Schaffte es in Adelboden bei schwierigen Wetterbedingungen nicht ganz nach vorn: Felix Neureuther.
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Slalom der Herren: Kristoffersen gewinnt vor Hirscher

Die deutschen Slalom-Rennfahrer haben beim Weltcup von Adelboden einen Podestplatz verpasst. Bei schwierigen Bedingungen fuhr Felix Neureuther am Sonntag auf den achten Platz, Fritz Dopfer rangierte sich eine Position dahinter ein. Der Sieg in der Schweiz ging an den Norweger Henrik Kristoffersen vor Marcel Hirscher aus Österreich und dem Führenden nach dem ersten Lauf, Alexander Choroschilow aus Russland. Kristoffersen feierte den dritten Sieg im vierten Torlauf der Saison. Dominik Stehle gelang als 14. sein bestes Ergebnis im Weltcup, Linus Strasser landete auf dem 26. Platz.

Langlauf der Damen: Johaug holt zweiten Tour-de-Ski-Sieg

Therese Johaug hat zum zweiten Mal in ihrer Karriere die Tour de Ski der Langläufer gewonnen. Die Norwegerin kam am Sonntag in 33:53,5 Minuten als Erste auf der Alpe Cermis an. Sie verwies ihre bislang führende Teamkollegin Ingvild Flugstad Oestberg klar auf Rang zwei. Diese hatte in der Endabrechnung 2:20,9 Minuten Rückstand. Dritte wurde in Heidi Weng eine weitere Norwegerin. Die deutschen Frauen verfehlten ihr Ziel, eine Athletin unter den besten Zehn der Gesamtwertung zu platzieren. Steffi Böhler wurde 16., Sandra Ringwald belegte Platz 20. Denise Herrmann kam als 22. ins Ziel.

Langlauf der Herren: Sundby macht Titel-Hattrick perfekt

Martin Johnsrud Sundby hat wie erwartet zum dritten Mal in Serie die Tour de Ski der Langläufer gewonnen. Am Sonntag kam der Norweger in 30:47,0 Minuten als Erster auf der letzten Etappe auf der Alpe Cermis an. Er verwies seinen Teamkollegen Finn Haagen Krogh mit 3:15,7 Minuten Vorsprung auf Rang zwei. Dritter wurde der Russe Sergej Ustjugow. Die deutschen Männer schafften ein gutes Ergebnis: Andreas Katz wurde 16. direkt vor Jonas Dobler.

dpa

10.01.16
 

kicker-sportmagazin

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