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06.01.2016, 16:20

10. Tour de Ski: DSV-Sportdirektorin Orgeldinger ist zufrieden

Johaug siegt - Dominator Sundby stellt sich hinten an

Die Norwegerin Therese Johaug hat am Mittwoch in Oberstdorf die fünfte Etappe der Tour de Ski gewonnen. Über zehn Kilometer in der klassischen Technik setzte sie sich nach 26:37,6 Minuten vor ihren Teamkolleginnen Ingvild Flugstad Oestberg und Heidi Weng durch. Bei den Herren dominierte dieses Mal nicht Überläufer Martin Johnsrud Sundby. Der Norweger landete über 15 Kilometer lediglich auf Rang 23 und muss plötzlich bangen. Sieger wurde Alexey Poltoranin. Derweil äußerte sich DSV-Sportdirektorin Karin Orgeldinger.

Bricht Sundby noch ein?

Martin Johnsrud Sundby
Der überragende Läufer der Tour de Ski: Norweger Martin Johnsrud Sundby.
© imagoZoomansicht

Der Norweger Martin Johnsrud Sundby muss um seinen dritten Tour-de-Ski-Sieg in Serie bangen. Am Mittwoch kam er in Oberstdorf auf der fünften Etappe, einem 15-Kilometer-Massenstartrennen in der klassischen Technik, mit über einer halben Minute Rückstand nur auf Rang 23. Den Sieg sicherte sich in 35:35,9 Minuten der Kasache Alexej Poltoranin vor dem Schweizer Dario Cologna. Dritter wurde der Italiener Francesco De Fabiani. Die deutschen Männer überraschten dank Andreas Katz mit Platz acht. Jonas Dobler landete auf Rang 14. Nach einem Ruhetag wird die Tour am Freitag in Toblach mit einem 10-Kilometer Skatingrennen fortgesetzt.

Johaug lässt nichts anbrennen

Die Norwegerin Therese Johaug hat am Mittwoch in Oberstdorf die fünfte Etappe der Tour de Ski gewonnen. Über zehn Kilometer in der klassischen Technik setzte sie sich nach 26:37,6 Minuten vor ihren Teamkolleginnen Ingvild Flugstad Oestberg und Heidi Weng durch. Die Führung im Gesamtklassement verteidigte Oestberg knapp. Die deutschen Frauen konnten sich wie erhofft in Szene setzen. Denise Herrmann belegte Platz zehn direkt vor Sandra Ringwald, die sich als beste Deutsche in der Gesamtwertung auf Rang 13 verbesserte. Nach einem Ruhetag wird die Tour am Freitag in Toblach mit einem 5-Kilometer-Skatingrennen fortgesetzt.

Therese Johaug
Jubelschrei: Therese Johaug feierte ihren Sieg ausgelassen.
© imagoZoomansicht

Aufregung um Johaug

Dass Favoritin Therese Johaug überhaupt noch Chancen auf ihren angestrebten Gesamtsieg hat, liegt trotz eines offensichtlichen Regelverstoßes an der Jury. Wie am Mittwoch deutlich geworden war, hatte die 27 Jahre alte Norwegerin beim Klassiksprint am Dienstag in Oberstdorf nach einem verpatzten Start versucht, mit Skating-Schritten auf Tempo zu kommen. Sie war dafür zwar zur Jury zitiert worden, eine Strafe hatte diese Johaug aber nicht aufgebrummt. Die Begründung: eine Geringfügigkeit des Vergehens.

DSV-Direktorin Orgeldinger: "Der Weg stimmt"

Derweil äußerte sich auch DSV-Sportdirektorin Karin Orgeldinger, die offen zugab, dass der Umbruch im Lager der Langläufer erste Früchte trägt: "Wir haben den Umbruch erst begonnen, da kann noch nicht alles so sein, wie wir es wollen. Aber das, was gezeigt wird, bestätigt uns. Der Weg stimmt."

Karin Orgeldinger
Zufrieden mit dem eingeschlagenen Weg des DSV: Direktorin Karin Orgeldinger.
© imagoZoomansicht

Die Sportdirektorin lobte die Athleten. "Sie haben das, was wir verändern wollten, angenommen und sind mitgegangen", meinte Orgeldinger. "Für die Trainingsälteren ist es sicher nicht einfach, das neue System und die erheblichen Trainingsumfänge einfach anzunehmen. Aber sie stellen sich dem und investieren viel." Sie sei optimistisch, dass auch noch in dieser Saison Platzierungen in Podestnähe folgen werden. "Warten wir mal das Saisonende ab. Da sollte sich das harte Sommertraining noch auszahlen", betonte sie.

Nach zwei medaillenlosen Weltmeisterschaften hatte es im Deutschen Skiverband vor dem Trainingsstart im Mai gravierende strukturelle Änderungen gegeben. So wurden in dem Norweger Torstein Drivenes und Janko Neuber zwei verantwortliche Disziplin-Trainer Damen und Herren installiert. Deren System wurde vereinheitlicht und auf alle Stützpunkte übertragen.

"Das zeigt schon Wirkung. Und wir können nach der Saison sagen, was funktioniert hat und was nicht und dann die Stellschrauben in die eine oder andere Richtung drehen, ohne alles infrage stellen zu müssen", sagte Orgeldinger. Ziel seien die WM 2017 in Lahti und die Olympischen Winterspiele 2018. "Dort soll das neue System dann Erfolge zeigen", bemerkte die DSV-Funktionärin.

dpa

 

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