US-Amerikanerin wird zur Kasse gebeten

Nach Final-Eklat: 17.000-Dollar-Strafe für Serena Williams

Tennis - 09.09. 19:20

Serena Williams ist für ihre Ausfälle im heiß diskutierten Finale der US Open mit einer Geldbuße in Höhe von 17.000 US-Dollar - umgerechnet 14.700 Euro - belegt worden.

Sie war mit dem Stuhlschiedsrichter im Finale so gar nicht einverstanden: Serena Williams. © imago

Wie das Schiedsrichter-Büro des Grand-Slam-Turniers in Flushing Meadows am Sonntag bekanntgab, wurde die Amerikanerin nach ihrer Niederlage gegen die Japanerin Naomi Osaka für drei Vergehen bestraft. Die Summe von 17.000 US-Dollar setzt sich so zusammen: Beleidigung von Stuhlschiedsrichter Carlos Ramos (10.000 Dollar), unerlaubtes Coaching (4000 Dollar) und das Zerbrechen ihres Schlägers (3000 Dollar).

Nachdem der Portugiese Ramos sie wegen unerlaubten Coachings zu Beginn des zweiten Satzes verwarnt hatte, attackierte ihn Williams verbal: "Ich betrüge nicht, um zu gewinnen. Da verliere ich lieber." Wenig später zerstörte sie aus Frust ihren Schläger, kassierte ihre zweite Verwarnung und damit einen Punktabzug. "Du schuldest mir eine Entschuldigung", brüllte sie Ramos entgegen und bezeichnete ihn als "Dieb" und "Lügner" .

Nach dem Spiel warf Williams dem Schiedsrichter Sexismus vor. Die Geldbuße wird von den 1,85 Millionen Dollar für Williams' Finalteilnahme abgezogen - in der Relation sicherlich eine verkraftbare Summe für die US-Amerikanerin.

msc/sid