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29.04.2018, 15:41

Tschechin gewinnt WTA-Turnier

Pliskovas lohnender Abstecher nach Stuttgart

Der Abstecher nach Stuttgart zahlte sich für die tschechische Spitzenspielerin Karolina Pliskova gleich doppelt aus. Erst feierte die 26-Jährige mit dem Fed-Cup-Team einen Halbfinalerfolg, dann holte sie ihren zehnten WTA-Titel.

Holte im "Ländle" ihren zehnten WTA-Titel: Karolina Pliskova.
Holte im "Ländle" ihren zehnten WTA-Titel: Karolina Pliskova.
© imagoZoomansicht

Eine Woche nach dem Fed-Cup-Erfolg über die deutschen Tennis-Damen hat die Tschechin Karolina Pliskova erstmals das Sandplatz-Turnier in Stuttgart gewonnen. Im Finale am Sonntag besiegte die 26-Jährige die US-Amerikanerin Coco Vandeweghe 7:6 (7:2), 6:4 und kürte sich zur Nachfolgerin von Laura Siegemund. Für ihren zehnten WTA-Titel wurde die Weltranglisten-Sechste mit einem Preisgeld von 113 060 Euro und einem Sportwagen belohnt, die unterlegene Überraschungsfinalistin Vandeweghe erhielt 60.375 Euro.

Im Duell zweier aufschlagstarker und aggressiver Spielerinnen erwies sich Pliskova als die konstantere. Die Kurzzeit-Nummer eins des vergangenen Sommers musste zwar ihr erstes Aufschlagsspiel abgeben, glich aber zum 2:2 aus und hatte dann im Tiebreak keine Probleme. Sowohl Vandeweghe und Pliskova zählen nicht zu den Spezialistinnen für Sandplatz-Tennis. Die Weltranglisten-16. Vandeweghe, deren Uroma aus Pforzheim stammt, hatte in den vergangenen Tagen sogar mehrfach betont, dass ihr Sand eigentlich gar nicht liege. Der außergewöhnlich schnelle rote Untergrund von Stuttgart kam dem druckvollen Stil der beiden aber entgegen.

Im zweiten Satz war es Pliskova, die ihrer Kontrahentin erstmals den Aufschlag abnahm, mit 3:2 in Führung ging und danach nicht mehr aufzuhalten war. Frustriert knallte Vandeweghe ihren Schläger auf den Boden. Bei 5:2 zeigte die US-Open-Finalistin von 2016 zwar noch mal Unsicherheiten, sicherte sich aber nach 1:56 Stunden mit dem ersten Matchball vor 4500 Zuschauern ihren ersten Titel seit zehn Monaten.

Am Ende einer Woche mit zahlreichen unerwarteten Ergebnissen setzte sich doch eine von acht Top-Ten-Spielerinnen in dem hochklassigen Feld durch. Die beeindruckende Serie der heimischen Spielerinnen beim Porsche Grand Prix war in diesem Jahr früh zu Ende gegangen. 2015 und 2016 hatte Angelique Kerber den Turniersieg gefeiert, vor zwölf Monaten sensationell Lokalmatadorin Siegemund. Diesmal scheiterten beide als letzte von fünf Deutschen im Achtelfinale.

Pliskova feierte mit ihrem Erfolg in Stuttgart gleich zweimal binnen einer Woche. Am vergangenen Sonntag hatte sie als Nummer eins die tschechische Auswahl angeführt, die an gleicher Stelle den Einzug ins Fed-Cup-Finale perfekt machte. Gegen Julia Görges hatte die Tschechin zwar klar verloren, gegen Angelique Kerber aber bereits am Samstag die Basis für den Halbfinal-Sieg gelegt. «Wenn man sie im Fed Cup gesehen hat, konnte man schon erkennen, dass sie zu den Favoritinnen gehören wird», sagte Turnierdirektor Markus Günthardt.

dpa

 
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Porsche Tennis Grand Prix

Austragungsort:Stuttgart
Land: Deutschland
Modus:WTA-Series
Die letzten Sieger:
2018  Karolina Pliskova
2017  Laura Siegemund
2016  Angelique Kerber
2015  Angelique Kerber
2014  Maria Sharapova

weitere Infos zu Ka. Pliskova

Vorname:Karolina
Nachname:Pliskova
Nation: Tschechien
Profi seit:2009
Weltranglistenplatz:6

weitere Infos zu C. Vandeweghe

Vorname:Coco
Nachname:Vandeweghe
Nation: USA
Profi seit:2008
Weltranglistenplatz:15


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