Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
29.01.2016, 14:16

Australian Open 2016: Schotte holt 1:2-Satzrückstand auf

Fünfsatzkrimi: Murray nach Energieleistung im Finale

Bei den Damen ist das Finale bei den Australien Open schon komplett: Meisterin Serena Williams trifft am Samstagmorgen (9.30 Uhr, MEZ) auf Angelique Kerber, für die Deutsche wird es das erste Grand-Slam-Finale ihrer Karriere. Bei den Herren wurde dagegen am Freitag der Herausforderer des schier unaufhaltbaren Novak Djokovic gesucht. In einem Fünfsatzkrimi zog Andy Murray dem aufschlagstarken Milos Raonic am Ende den Zahn und gewann den letzten Durchgang mit 6:2.

Andy Murray
Kämpfte sich in fünf Sätzen ins Finale: Andy Murray.
© Getty ImagesZoomansicht

Andy Murray hat die Neuauflage des letztjährigen Finales bei den Australian Open perfekt gemacht. Der Brite rang am Freitag in Melbourne Milos Raonic aus Kanada mit 4:6, 7:5, 6:7 (4:7), 6:4, 6:2 nieder und trifft nun am Sonntag (9.30 Uhr) im Endspiel auf Titelverteidiger Novak Djokovic. Der serbische Weltranglisten-Erste hatte am Donnerstag im Halbfinale Rekord-Grand-Slam-Turnier-Sieger Roger Federer in vier Sätzen ausgeschaltet. 2015 hatte Djokovic gegen Murray im Finale in vier Sätzen gewonnen.

Für Murray ist es bereits die fünfte Endspiel-Teilnahme beim ersten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison. Bislang konnte der 28-Jährige das Event in der Metropole am Yarra River aber noch nie gewinnen. 2010 verlor er gegen Federer, 2011, 2013 und 2015 gegen Djokovic. Gegen Raonic musste Murray alles geben und verwandelte erst nach 4:03 Stunden seinen ersten Matchball.

"Es war verdammt schwer. Er hat vor allem im Tiebreak des dritten Satzes unglaublich gut aufgeschlagen", sagte Murray nach seinem umkämpften Sieg. Gegen Djokovic, der einen Tag mehr Pause hat, dürfte Murray nun noch mehr gefordert werden. "Wenn du gegen den besten Spieler der Welt spielst, darfst du dir nicht viele Fehler erlauben", sagte der zweimalige Grand-Slam-Champion.

Murray-Brüder im Finale

Sein Bruder Jamie hat bereits an diesem Samstag an der Seite des Brasilianers Bruno Soares die Chance auf den Titel im Doppel. Erstmals seit der Einführung des Profitennis stehen zwei Brüder im Einzel und Doppel im Finale eines der vier Grand Slams.

Raonic erwischte gegen Murray einen perfekten Start und nahm dem Schotten gleich das Service ab. Für den aufschlagstarken Kanadier fast schon die halbe Miete. Nach nur 36 Minuten holte er sich den ersten Satz, auch weil Murray seine drei Breakchancen nicht nutzen konnte. Der Davis-Cup-Champion blickte fortan immer wieder verzweifelt in seine Teambox zu Trainerin Amélie Mauresmo.

Milos Raonic
Bei Milos Raonic entlud sich der Frust, sein Schläger musste dran glauben.
© Getty ImagesZoomansicht

Doch auch im zweiten Satz gab sich Raonic bei seinem Aufschlag zunächst keine Blöße. Erst beim Stand von 6:5 schaffte Murray sein erstes Break der Partie und sicherte sich damit den zweiten Durchgang.

Raonic zeigte sich davon aber nicht geschockt. Der 25-Jährige, der im Achtelfinale den Schweizer Weltranglisten-Vierten Stan Wawrinka ausgeschaltet hatte, spielte in seinem zweiten Grand-Slam-Halbfinale weiter auf allerhöchstem Niveau. Beim Stand von 5:5 vergab er zwar einen Breakball, wenig später spielte er aber einen fast perfekten Tiebreak und ging mit 2:1-Sätzen in Führung.

Murray fightet zurück - Raonic bricht ein

Danach waren dem 1,96 Meter großen Kraftpaket die Strapazen aber deutlicher anzumerken als Murray. Raonic musste sich behandeln lassen und leistete sich nun etwas mehr Fehler. Murray nutzte das und schaffte zum 4:3 das entscheidende Break. Als er danach selbst einen Breakball abwehrte, ließ er seiner Freude und Erleichterung auf dem Platz freien Lauf und machte die Jubel-Säge.

Der Widerstand von Raonic war nun gebrochen. Murray gelang im fünften Abschnitt sofort das Break, damit war die Partie entschieden. "Man hat ihm angemerkt, dass er am Ende etwas eingeschränkt war. Das tut mir leid für ihn", sagte Murray.

dpa

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 25.06., 13:28 Uhr
Tennis-Freestyle - Wie man Djokovic und Co zum Verzweifeln bringt
Stefan Bojic war selbst nie ein besonders erfolgreicher Tennisspieler. Und dennoch kann er den Großen noch etliches beibringen. Bojic ist erster selbsternannter echter Tennis-Freestyler. Er assistiert Djokovic und Co beim etwas anderen Fitmachen auf Wimbledon.
Alle Videos in der ÜbersichtAlle Videos per RSS
 

Livescores

Beginn Nation Spieler 1. 2. 3. 4. 5. Sätze
29.09. Ka. Pliskova - - - - - -
05:30 D. Cibulkova - - - - - -
 
B. Strycova - - - - - -
J. Jankovic - - - - - -
 
29.09.    K. Bondare... & ... 6 2 - - - -
06:00    A. Hlavack... & ... 4 2 - - - -
 
   C. Vandewe... & ... - - - - - -
   A. Krunic & K... - - - - - -
 
29.09.    X. Han & L. Zhu - - - - - -
06:45    L. Safarova & ... - - - - - -
 

 Tennis-Videos

kicker-sportmagazin

Lesen Sie die aktuelle kicker-Ausgabe vor allen anderen auf Ihrem Tablet oder Smartphone!
noch vor Verkaufsstart verfügbar: Lesen Sie die Montagsausgabe schon Sonntagabend
mit unserem Abo-Service verpassen Sie garantiert keine Ausgabe
bequeme und sichere Bezahlung über Ihren Appstore-Account
mühelos und in Sekunden-
schnelle geladen!
   
   
google+ Google+ aktivieren
dauerhaft aktivieren

Ranglisten

Rang Nation Name Punkte  
1 N. Djokovic 14.040
 
2 A. Murray 9.345
 
3 S. Wawrinka 6.365
 
4 R. Nadal 4.940
 
5 K. Nishikori 4.875
 
   
google+ Google+ aktivieren
dauerhaft aktivieren

Schlagzeilen

Community

Die aktuellsten Forenbeiträge
Nach dem, was man hier so liest,... von: piripiri66 - 29.09.16, 00:19 - 58 mal gelesen
Re (5): Atletico - Bayern von: seiteinigerzeitmitleser - 29.09.16, 00:08 - 56 mal gelesen
Re (2): Ancelotti, Gerland und Hoeneß raus! von: opul - 28.09.16, 23:50 - 82 mal gelesen

TV Programm

Zeit Sender Sendung
02:15 SKYBU Fußball: 2. Bundesliga
 
02:40 SDTV Corinthians - Cruzeiro
 
03:30 SKYS1 Fußball: UEFA Champions League
 
04:00 SKYS1 Fußball: UEFA Champions League
 
04:00 SKYS2 Handball: Velux EHF Champions League