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16.08.2013, 15:37

Russin trennt sich vom Trainer

Sharapovas "One-Match-Stand" mit Connors

Maria Sharapova wurde ihrem Ruf als Diva einmal mehr gerecht und hat sich nach wenigen Wochen von ihrem Trainer Jimmy Connors, der ebenfalls als exzentrisch gilt, bereits wieder getrennt. Erst Mitte Juli hatte das Duo die Arbeit aufgenommen, das Projekt Connors-Sharapova scheiterte dann allerdings bereits nach nur einem Tennis-Match. Die Russin gab dem US-Amerikaner nach ihrer Auftaktniederlage gegen Sloane Stephens in Cincinnati direkt den Laufpass.

Maria Sharapova
Gab Jimmy Connors den Laufpass: Maria Sharapova.
© imagoZoomansicht

Wie die britische Zeitung "The Times" am Freitag meldete, war Sharapova mit Connors' "allzu negativer Kritik über ihre Leistung" nicht einverstanden. Zunächst hatte das gar nicht so ausgesehen, jedenfalls hatte sich Connors in der Öffentlichkeit zurückgehalten. "Jede gute Runde beginnt mit einem Bogey. Es war nicht der Start, den wir wollten. Also, morgen geht es zurück an die Arbeit", hieß es vom 60-Jährigen via Twitter nach Sharapovas 6:2, 6:7 (5:7) 3:6-Niederlage. Auch die Russin selbst war zuletzt noch voll des Lobes über ihren Trainer: "Es ist großartig, seine Unterstützung zu haben. Ich profitiere von seiner Erfahrung, er hat so vieles schon erlebt."

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Mitte Juli hatte Sharapova die Tennis-Welt verblüfft, als sie überraschend den früheren Weltranglistenersten Connors als neuen Coach vorstellte. "Ich bin begeistert, mit einer viermaligen Grand-Slam-Siegerin zu arbeiten. Diese Zahl zu erhöhen, ist das Ziel", sagte damals der US-Amerikaner, der in seiner Profikarriere insgesamt 268 Wochen die Nummer 1 war.

Sharapova ist zwar die bestverdienende Sportlerin der Welt, nur sportlich lief es zuletzt bei der Weltranglistendritten nicht so recht. In Wimbledon kam das Aus in Runde zwei, danach zwang sie eine Hüftverletzung zu einer Pause. In Cincinnati folgte ihr Comeback, wo sie nach einem Freilos erst in der zweiten Runde einstieg und prompt ausschied. Eigentlich sollten die US Open in New York (26. August bis 9. September) das erste große Highlight das Duos Sharapova/Connors sein - daraus wird nun aber nichts. Die Russin, die 2006 in Flushing Meadows gewonnen hat, wird im "Big Apple" nun also aller Voraussicht nach ohne Trainer antreten.

16.08.13
 
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