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31.05.2013, 21:20

Pfizenmaier schlägt sich wacker gegen Agniezska Radwanska

Haas weiter, Lisicki raus, Kerber siegt im Krimi

Nachdem der Regen den Zeitplan bei den French Open am Donnerstag gehörig durcheinanderbrachte, blieb es heute weitestgehend trocken. Tommy Haas setzte sich gegen den Amerikaner Jack Sock in drei Sätzen durch. Rafael Nadal drehte nach Satzverlust auf, Roger Federer hatte mit Kamke-Bezwinger Julien Benneteau keine Mühe. Bei den Damen musste Sabine Lisicki die Segel streichen. Dinah Pfizenmaier schlug sich wacker gegen Agniezska Radwanska, doch sie verlor in zwei Sätzen. Zuvor lieferte sich Angelique Kerber mit Varvara Lepchenko einen heißen Fight und siegte in drei Sätzen.

Angelique Kerber lieferte sich mit Varvara Lepchenko ein extrem enges Duell, das letztlich an die Kielerin ging.
Angelique Kerber lieferte sich mit Varvara Lepchenko ein extrem enges Duell, das letztlich an die Kielerin ging.
© Getty ImagesZoomansicht

Nur im ersten Satz konnte Jack Sock (20) im Duell der Generationen Tommy Haas ernsthaft Paroli bieten. Der US-Amerikaner traktierte den Routinier mit seinen Paradeschlägen, dem gewaltigen Aufschlag und der Vorhand, meist weit hinter der Grundlinie parierte Haas die Urgewalt Socks mit taktischer Finesse. Mit 7:6 (7:3) ging der erste Satz im Tie-Break an die deutsche Nummer eins.

Damit war auch schon der gröbste Widerstand Socks gebrochen, Haas gestaltete den folgenden Satz (6:2) dominant, ohne restlos zu überzeugen. Im dritten Abschnitt wackelte Deutschlands bester Tennisspieler nach Spielverlust zum 1:4, drehte den Spieß aber unter dem Jubel der Fans wieder um und brachte das Match mit 7:5 nach Hause. "Am Ende zählt nur das Resultat. Wenn es drauf ankam, habe ich die Punkte ja gemacht und bin so durchs Match gekommen", sagte Haas, der in den entscheidenden Situationen vom Altersunterschied profitierte. Nun winkt ihm zum dritten Mal nach 2002 und 2009 der Achtelfinal-Einzug beim wichtigsten Sandplatzturnier der Saison.

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Nun wartet am Samstag der an Position 19 gesetzte John Isner, ein weiterer amerikanischer Hau-Drauf, mit noch härteren Aufschlägen, "und auch etwas erfahrener", wie Haas weiß: "Gegen ihn werde ich ähnlich spielen, mich aber steigern müssen."

Nadal ein bisschen angesäuert

Erneut ungewohnte Probleme hatte derweil Rekordsieger Rafael Nadal. Der Titelverteidiger und siebenmalige Roland-Garros-Champion aus Spanien gab auch in der zweiten Runde gegen Martin Klizan (Slowakei) den ersten Satz ab und gewann erst nach 2:44 Stunden 4:6, 6:3, 6:3, 6:3. Bereits in seinem Auftaktspiel hatte Nadal gegen den Deggendorfer Daniel Brands gewackelt und nur in vier Sätzen triumphiert.

In der dritten Runde trifft der Turnierfavorit nun auf den an Position 27 gesetzten Italiener Fabio Fognini, der bereits vor dem großen Regen am Donnerstag sein Zweitrundenmatch gewonnen hatte. Das gefiel Nadal gar nicht, im Interview beklagte er sich über die ungerechte Ansetzung. Sein Spiel gegen Klizan sollte nach Fognini stattfinden, musste jedoch auf Freitag verschoben werden.

Kerber behält die Nerven - Erster Sieg gegen Lepchenko

Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber steht im Achtelfinale der French Open in Paris. Die Weltranglistenachte aus Kiel setzte sich im Linkshänder-Duell gegen Varvara Lepchenko (USA/Nr. 29) mit 6:4, 6:7 (3:7), 6:4 durch und trifft nun auf Svetlana Kuznetsova aus Russland, die 2004 im Finale von Paris stand.

Nach 2:30 Stunden verwandelte die 25-Jährige ihren ersten Matchball mit einem Ass. Im vergangenen Jahr hatte Kerber beim wichtigsten Sandplatzturnier der Saison das Viertelfinale erreicht und war erst an der späteren Finalistin Sara Errani (Italien) gescheitert.

Lisicki chancenlos gegen Errani

Sabine Lisicki dagegen hat das Achtelfinale klar verpasst. Die Berlinerin verlor am Freitag bei ihrer ersten Drittrunden-Teilnahme 0:6, 4:6 gegen Vorjahresfinalistin Sara Errani aus Italien. Lisicki unterliefen in dem nur 67 Minuten dauernden Tennis-Match zu viele Fehler. Ihr druckvolles Spiel konnte die derzeit 34. der Weltrangliste dagegen erst mit dem Rücken zur Wand öfters erfolgreich einsetzen.

Pfizenmaier lässt einige Chancen liegen

Dinah Pfizenmaier hat eine Tennis-Überraschung verpasst und ist in der dritten Runde ausgeschieden. Die Qualifikantin verlor am Freitag 3:6, 4:6 gegen die Weltranglisten-Vierte Agnieszka Radwanska aus Polen, zog sich dabei jedoch äußerst achtbar aus der Affäre und hätte im zweiten Satz sogar 5:3 führen können.

Nach dem Aus von Sabine Lisicki und Pfizenmaier ist Angelique Kerber damit die einzige deutsche Spielerin im Achtelfinale.

31.05.13
 
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