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27.04.2013, 20:17

Auch Mayer und Kohlschreiber verpassen ihr Endspiel

Kerber kämpft ohne Erfolg: Sharapova im Finale

Es fehlten nur Nuancen: Angelique Kerber zeigte im Halbfinale von Stuttgart gegen Topfavoritin Maria Sharapova all ihre Kämpferqualitäten, verlor jedoch nach über zwei Stunden und drei engen Sätzen mit 3:6, 6:2, 5:7 - ihre vierte Niederlage im fünften Duell mit der Russin. Florian Mayer verpasste in Bukarest das Endspiel knapp, Philipp Kohlschreiber in Barcelona nach langer Wartezeit dagegen klar. Rafael Nadal zog weiter.

Angelique Kerber während ihres Duells mit Maria Sharapova in Stuttgart
Knappes Aus in Stuttgart: Angelique Kerber verpasste gegen Maria Sharapova eine Überraschung - und das Finale.
© Getty ImagesZoomansicht

Dass Maria Sharapova Stuttgart zum zweiten Mal in Folge mit einem 400-PS-Sportwagen verlässt, wird immer wahrscheinlicher: Am Samstagnachmittag erreichte die topgesetzte Russin das Finale des bestdotierten deutschen Tennis-Turniers - mit einem Dreisatzsieg gegen die deutsche Nummer eins Angelique Kerber.

2:07 Stunden lieferte die Kielerin Sharapova ein großartiges Duell, das vielleicht hochwertigste der bisherigen Turnierwoche. Am Ende jedoch bewies Sharapova, dass Kerber noch ein paar Prozentpunkte von der absoluten Tennisspitze trennen: Im wichtigsten Moment zeigte die bestverdienende Sportlerin der Welt ihr bestes Tennis, behielt ihre Nerven und gewann mit 6:3, 2:6, 7:5.

Ich kann mir nichts vorwerfen. Ich habe gesehen, dass ich dran bin.Angelique Kerber

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Im ersten Satz war Kerber ohne Breakball geblieben und verlor ihn - ihren ersten im Turnierverlauf - schließlich nach einem Doppelfehler. Was folgte, war ihre stärkste Phase: Die Weltranglistensechste war am Drücker, punktete auch immer wieder mit ihrer fast auf Knien geschlagenen Rückhand und nahm Sharapova so mehrfach den Aufschlag ab.

Kerber wehrt sich bis zum Schluss

Ihren kämpferischen Höhepunkt erreichte die Partie dann im dritten Durchgang, den Kerber mit einer 2:0-Führung eröffnete, ehe Sharapova mit zwei Breaks konterte und schließlich beim Stand von 5:3 zum Matchgewinn servierte. Doch nicht mit Kerber! Noch einmal schlug die Lokalmatadorin unterstützt von 4400 Zuschauern zurück und glich aus - nur um dann erneut ihren Aufschlag zu verlieren. Sharapova nutzte ihren ersten von drei Matchbällen und durfte nach ihrem dritten Dreisatzsieg am Stück über den erneuten Einzug ins Endspiel jubeln.

"In der Endsphase ist sie mutiger auf den Ball draufgegangen. Ich habe zu sehr überlegt", haderte Kerber, im fünften Duell mit Sharapova den zweiten Sieg verpasst zu haben. Immerhin: Im Vergleich zum jüngsten Aufeinandertreffen Ende 2012 in Peking, als Kerber beim Stand von 0:6, 0:3 aufgab, zeigte sie eine krasse Steigerung.

Sharapova trifft im Finale am Sonntag auf Na Li, die an Position zwei gesetzt ist. Die Chinesin beendete am Samstagabend den Siegeszug von Lisicki-Bezwingerin und Qualifikantin Bethanie Mattek-Sands (USA) mit 6:4, 6:3.

Mayer überzeugt wieder in Bukarest - verpasst aber das Finale

Einen vergeblichen Kampf lieferte auch Florian Mayer in seinem Halbfinale beim ATP-Turnier in Bukarest ab. Nach 2:09 Stunden musste er gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez eine 4:6, 6:4, 3:6-Schlappe quittieren. Trotzdem bleibt Bukarest ein gutes Pflaster für Mayer: 2011 holte der Bayreuther dort seinen bisher einzigen Einzel-Titel, in diesem Jahr erreichte er sein erstes Viertel- und Halbfinale der Saison.

Barcelona: Kohlschreiber wartet lange und spielt kurz

In Barcelona wirbelte das Regenwetter den Turnierplan durcheinander, Philipp Kohlschreiber konnte sein eigentlich für den frühen Nachmittag angesetztes Halbfinale gegen Nicolas Almagro erst nach langer Wartezeit am Abend aufnehmen. Und als wollten beide das Programm wieder ein wenig begradigen, hielten sie sich nicht lange miteinander auf: Kohlschreiber unterlag dem auf Sand spezialisierten Weltranglistenzwölften mit 2:6 und 1:6.

Auf Almagro wartet jetzt Landsmann Rafael Nadal, der in seinem Halbfinale auch nicht unnötig viele Kräfte ließ: Mit 6:4 und 6:0 verabschiedete er den kanadischen Aufschlagriesen Milos Raonic mühelos.

27.04.13
 
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