Reister in Buenos Aires gegen Robredo raus
Lisicki gibt auf - Tsonga-Triumph in Marseille
Sabine Lisicki konnte das Turnier in Memphis (Tennessee/USA) nicht beenden. Die Berlinerin musste gegen die Neuseeländerin Marina Erakovic, die sich zuvor gegen die Schweizerin Stefanie Vögele durchgesetzt hatte, krankheitsbedingt aufgeben. Das gleiche Schicksal hatte zuvor schon Tommy Haas in Memphis ereilt. Beim ATP-Turnier in Buenos Aires war für Julian Reister im Viertelfinale gegen den Spanier Tommy Robredo Endstation.

Zweites Endspiel 2013: Sabine Lisicki ist weiter ohne Turniersieg in diesem Jahr.
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Lisicki wartet damit weiter auf ihren ersten Turniersieg in diesem Jahr. Für die Deutsche war dies das zweite Finale 2013, das sie bestritt. Anfang Februar musste sie sich in Pattaya in drei Sätzen nur knapp der Russin Maria Kirilenko beugen. Nach dem mit 1:6 in nur 27 Minuten verlorenen ersten Satz beendete die Fed-Cup-Spielerin diesmal das Finale bei der mit 235.000 Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung vorzeitig. "Ich hatte einfach keine Energie mehr im Tank", gestand die in Memphis an Nummer drei gesetzte Lisicki später. Ihren bisher letzten Turniersieg hatte die Deutsche im August 2011 in Dallas gefeiert.
Drei Titel hat sie auf der WTA-Tour bislang insgesamt gewonnen. 1:49 Stunden benötigte die Berlinerin, um im Halbfinale gegen die vier Positionen schlechter eingestufte Slowakin Magdalena Rybarikova mit 7:5 und 7:5 zu gewinnen. Rybarikova hatte das Turnier 2011 für sich entschieden.
Reisters Siegeszug in Buenos Aires beendet
In Buenos Aires endete der Siegeszug von Qualifikant Julian Reister (26). Die Nummer 246 der Welt schied im Viertelfinale gegen den spanischen Routinier und ausgewiesenen Sandplatzspezialisten Tommy Robredo (Spanien) nach 1:32 Stunden mit 3:6, 2:6 aus. Damit blieb der Traum des Hamburgers, erstmals bei einem ATP-Turnier unter die besten Vier einzuziehen, unerfüllt. Dennoch dürfte Reister die argentinische Metropole in glänzender Erinnerung behalten, immerhin stand er dort zum ersten Mal in einem Viertelfinale und durfte sich zudem über ein Preisgeld von rund 10.400 Euro freuen.
Franzose Tsonga gewinnt in Marseille
Lokalmatador Jo-Wilfried Tsonga hat das ATP-Turnier in Marseille gewonnen. Der französische Tennisprofi setzte sich am Sonntag im Endspiel der mit 598.535 Euro dotierten Veranstaltung gegen den an Nummer eins gesetzten Tschechen Tomas Berdych mit 3:6, 7:6 (8:6), 6:4 durch. Für Tsonga, der einen Matchball von Berdych abwehrte, war es der zehnte Turniersieg seiner Karriere.
Jankovic beendet dreijährige Wartezeit
Großen Grund zur Freude hatte auch die frühere Nummer 1 der Welt Jelena Jankovic, die das WTA-Turnier Bogota (Kolumbien) gewann. Die 27-jährige Serbin behauptete sich im Finale des Sandplatzturniers gegen Paula Ormaechea (Argentinien) mit 6:1, 6:2 und beendete damit eine dreijährige Durststrecke - insgesamt ist es ihr 13. Titel auf der Tour. Zuvor hatte Jankovic 2010 in Indian Wells triumphiert.
Ferrer setzt sich in Buenos Aires die Krone auf
Ebenfalls in Südamerika unterwegs war David Ferrer, der sich in Buenos Aires die Krone aufsetzte. Der an Nummer 1 gesetzte Spanier bezwang in Argentinien den Schweizer Stanislas Wawrinka mit 6:4, 3:6, 6:1.
Beck feiert Auftaktsieg in Florianopolis
Annika Beck hat beim WTA-Turnier in Florianopolis/Brasilien das Achtelfinale erreicht. Die 19-Jährige aus Bonn setzte sich bei der mit 235.000 Dollar dotierten Veranstaltung in der ersten Runde nach 2:18 Stunden mit 6:2, 3:6, 6:0 gegen Lokalmatadorin Maria Fernanda Alves durch. In der vergangenen Woche war Beck in Memphis/USA gleich zum Auftakt an der späteren Turniersiegerin Marina Erakovic (Neuseeland) gescheitert. Im Achtelfinale trifft Beck auf Jana Cepelova aus der Slowakei.