Paris: Zwei Franzosen im Halbfinale
Ferrer weist Tsonga in die Schranken
Die Superstars Andy Murray und Novak Djokovic sind schon raus - beim Masters in Paris schlägt fortan die Stunde der Verfolger: Lokalmatador Gilles Simon bezwang dabei Tomas Berdych und sicherte sich als erstes sein Halbfinalticket. Mit Jo-Wilfried Tsonga und Michael Llodra waren am Abend sogar noch zwei weitere Franzosen im Einsatz. Für eine erneute Überraschung sorgte Murray-Bezwinger Jerzy Janowicz.
Für den Spanier David Ferrer geht die Reise in Paris weiter. Nach dem Sieg über Jo-Wilfried Tsonga wartet im Halbfinale erneut ein Franzose.
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"Ich bin froh, dass ich hier so gut spiele, da ich in der Gegend aufgewachsen bin und als kleiner Junge zu dem Turnier kam. Für mich ist es ein spezielles Turnier", sagte Simon nach seinem 6:4, 6:4-Erfolg über Berdych. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sich der Tscheche zurück und hätte sogar mit 4:0 in Führung gehen können. Doch der Lokalmatador behielt die Oberhand, entschied sechs der letzten sieben Aufschlagspiele für sich und ging so gegen Berdych zum fünften Mal in sieben Vergleichen als Sieger hervor.
Im Semifinale trifft Simon nun auf Jerzy Janowicz, der nach seinem Coup gegen Andy Murray, auch London-Starter Janko Tipsarevic besiegte. Allerdings profitierte der 21-jährige Pole beim Stand von 3:6, 6:1, 4:1 von der krankheitsbedingten Aufgabe des Serben.
Das zweite Halbfinale hätte zu einer rein französischen Angelegenheit werden können, doch schon Jo-Wilfried Tsonga unterlag dem Spanier David Ferrer in zwei Durchgängen 2:6, 5:7. Im Anschluss siegte Michael Llodra mit 7:6 (7:4), 6:3 gegen Sam Querrey, sodass die "Grande Nation" immerhin noch zwei Eisen im Feuer hat.