Tennis in Asien: Djokovic triumphiert in Peking
Kohlschreiber bezwingt Harrison, Azarenka zerlegt Sharapova
Zum Auftakt des Masters in Shanghai bezwang Philipp Kohlschreiber Ryan Harrison aus den USA und steht damit in Runde zwei. Der Augsburger siegte gegen den Weltranglisten-54. wie schon im Januar in Auckland - diesmal glatt mit 6:4, 6:4. Die Damen sind ebenfalls in Asien unterwegs. In Peking ging das Endspiel der beiden topgesetzten Spielerinnen glasklar an Vikotria Azarenka (Weißrussland, Nr. 1). Maria Sharapova (Russland, Nr. 2) war beim 3:6, 1:6 chancenlos.

Dickes Ding! Viktoria Azarenka mit dem 13. Siegerpokal in ihrer Laufbahn.
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Mit 4.828.050 Dollar ist das WTA-Turnier in Peking dotiert. Dementsprechend ist auch die Weltelite zu Gange und mit Azarenka gegen Sharapova bekamen die Fans im Reich der Mitte auch ein Traumfinale serviert. Allerdings hätte es aus Sicht des Publikums auch gerne etwas länger gehen können. Spannung blieb beim Duell der beiden Topgesetzten jedoch aus. Mit 6:3 und 6:1 holte sich Azarenka den Titel in Chinas Hauptstadt gegen die Kerber-Bezwingerin Sharapova. Es war insgesamt ihr 13. Turniererfolg in ihrer Laufbahn, nach ihren Erfolgen in Sydney, bei den Australian Open, in Doha und Indian Wells war es bereits der fünfte Titel in diesem Jahr.
Guter Auftakt für Kohlschreiber
1:13 Stunden benötigte Kohlschreiber für seinen Auftaktsieg in Asien. Bei eigenem Aufschlag verwandelte er seinen dritten Matchball und entschied auch das zweite Duell mit dem Amerikaner in diesem Jahr für sich.
In der nächsten Runde trifft Kohlschreiber auf Feliciano Lopez (Spanien) oder Alejandro Falla (Kolumbien). Bereits im Achtelfinale winkt ein Duell mit dem Weltranglistenzweiten Novak Djokovic, der am heutigen Sonntag das Turnier in Peking gewann.
In Shanghai treten aus deutscher Sicht außerdem Tommy Haas gegen Nicolas Almagro und Florian Mayer gegen Bernard Tomic an. Zudem erreichten Philipp Petzschner und Michael Berrer am Sonntag über die Qualifikation die Hauptrunde. In der trifft Petzschner am Montag auf den Franzosen Benoit Paire, Berrer auf den Italiener Andreas Seppi.