Peking: Lisickis Lebenszeichen
Millionen-Mann Mayer im Eiltempo weiter
Fernost bleibt der Mittelpunkt der Tennis-Szene in dieser Woche, in Peking schlagen sowohl Herren als auch Damen auf. Und das aus deutscher Sicht bislang durchaus erfolgreich: Während Sabine Lisicki mit Mühe die zweite Runde erreichte, hielt sich Florian Mayer, der jüngst eine Preisgeld-Schallmauer durchbrach, mit seinem Erstrundengegner keine Stunde auf.
Kurz-Auftritt: Florian Mayer startete in Peking souverän.
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In Metz verdiente Mayer mit dem Viertelfinaleinzug jüngst 11.685 Euro und knackte damit die Vier-Millionen-Dollar-Grenze. Hohe Preisgelder winken in dieser Woche auch beim ATP-Turnier in Peking, wo bei den Herren insgesamt 2,21 Millionen Dollar ausgeschüttet werden. Zum Auftakt hatte Mayer gar keine Probleme: Der 6:1, 6:2-Sieg gegen den Italiener Fabio Fognini dauerte gerade einmal 53 Minuten, obwohl Mayer beim ersten Aufschlag schwächelte (Quote: 42 Prozent).
Achtelfinalgegner des 28 Jahre alten Bayreuthers ist überraschend der Rumäne Marius Copil, der den an Position vier gesetzten Kroaten Marin Cilic mit 3:6, 7:6 (7:0), 6:4 verabschiedete. Topgesetzt in Chinas Hauptstadt Novak Djokovic, der es in Runde eins mit Qualifikant Michael Berrer aus Stuttgart zu tun bekommt. Tommy Haas, erstmals im Einsatz seit den US Open, trifft zum Auftakt auf den Russen Mikhail Youzhny.
Bei den Damen ist nach Angelique Kerber (Freilos) und Julia Görges, die am Sonntag bereits gewann, mit Sabine Lisicki eine dritte deutsche Starterin in Runde zwei angekommen: Mit 6:3, 5:7, 6:2 bezwang die Berlinerin Anabel Medina Garrigues aus Spanien - ihr erster Sieg nach drei Erstrunden-Niederlagen am Stück. Ob es viel weiter geht? Nächste Gegnerin ist jedenfalls die Weltranglistenerste Victoria Azarenka.