Turniersiege für Kvitova und Vinci
Perfekte Generalprobe: Ass-König Isner verteidigt seinen Titel
Titel verteidigt! Der Sieger bei der US-Open-Generalprobe in Winston-Salem heißt auch 2012 John Isner. Der beste US-Amerikaner in der Weltrangliste bezwang den Tschechen Tomas Berdych denkbar knapp mit 11:9 im Tiebreak des Entscheidungssatzes - dem Aufschlag sei Dank. Bei den Damen in New Haven behielt die Tschechin Petra Kvitova gegen Maria Kirilenko aus Russland die Oberhand. In Dallas gewann Roberta Vinci aus Italien.

Fühlt sich in Winston-Salem wohl: John Isner.
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"Ich mag es nicht, früh zu Grand Slams zu reisen", hatte John Isner am Freitag gesagt, kurz nachdem er sich seinen Wunsch selbst erfüllt hatte: Wieder hatte er beim Turnier in Winston-Salem das Endspiel erreicht - und wieder entschied er es tags darauf für sich. In knapp zweieinhalb Stunden bezwang der 2,05-Meter-Mann aus North Carolina Tomas Berdych (1,95 Meter) mit 3:6, 6:4 und 7:6 (11:9), drei Matchbälle musste er am Ende abwehren.
22 Asse (94 im Turnierverlauf) verhalfen Isner unter anderem zur Titelverteidigung, zehn davon servierte er im entscheidenden dritten Durchgang. Insgesamt reichte ihm ein einziger Breakball. Berdych, der seinen achten Karriere-Titel verpasste, machte alles in allem sogar einen Punkt mehr.
Isner holte die fünfte Einzel-Trophäe seiner Laufbahn, zwei davon in Newport, zwei nun auch in Winston-Salem. Der Weltranglistenzehnte kann mit Selbstvertrauen zu den am Montag beginnenden US Open weiterreisen - wie erhofft unter ein wenig Zeitdruck.
Beim WTA-Turnier in New Haven hieß die Siegerin in den vergangenen vier Jahren jeweils Caroline Wozniacki, diesmal musste die Dänin im Halbfinale mit einer Knieverletzung aufgeben. "Ein bisschen Behandlung und Eis, dann sollte alles gut sein für das Turnier nächste Woche", gab sie anschließend rasch Entwarnung für Flushing Meadows. Die Russin Maria Kirilenko profitierte trotzdem und erreichte das Finale - letztlich war aber Petra Kvitova (Tschechien) beim 7:6 (11:9), 7:5 etwas stärker.
Das Damen-Turnier in Dallas hatte bereits in der Nacht auf Samstag (MESZ) Roberta Vinci aus Italien für sich entschieden. Die Nummer 23 der Welt bezwang die Serbin Jelena Jankovic mit 7:5 und 6:3 und fuhr ihren insgesamt siebten WTA-Titel ein.