Kohlschreiber verpasst den Sprung
Premiere in Hobart: Barthel im Finale!
Jubel bei Mona Barthel, Enttäuschung bei Philipp Kohlschreiber: Während die 21-jährige Newcomerin aus Schleswig-Holstein beim WTA-Turnier im australischen Hobart gegen Landsfrau Angelique Kerber ihr erstes Endspiel auf der Tour erreichte und zu einer echten Hoffnungsträgerin für die Australian Open avanciert, scheiterte "Kohli" in Auckland (Neuseeland) knapp im Halbfinale - gegen einen Gegner, der sein Glück kaum fassen konnte.
Erstes Endspiel: Mona Barthel jubelt in Hobart.
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Einmal gnadenlos, einmal nervenstark - so bezwang Barthel Kerber im Halbfinale von Hobart Donnerstagnacht (MEZ) mit 6:0, 7:6 (8:6). "Ich habe in der Vorbereitung hart gearbeitet und bin froh, dass ich viele Dinge jetzt auf dem Platz umsetzen kann", kommentierte die Weltranglisten-64., die erstmals ein Finale im WTA-Zirkus spielen darf. Gegnerin ist die topgesetzte Belgierin Yanina Wickmayer. "Da habe ich nichts zu verlieren", weiß Barthel. Die Generalprobe für Melbourne ist ihr schon jetzt gelungen.
Zum dritten Mal im Halbfinale der Veranstaltung in Auckland stand indes Kohlschreiber - weiter geht es diesmal aber nicht: Der belgische Altmeister Olivier Rochus (30) stellte sich der ehemaligen deutschen Nummer eins mit 6:7 (4:7), 6:1, 6:4 in den Weg. Sechs seiner neun Breakbälle wusste Rochus, die Nummer 68 der Welt, zu nutzen. Die Belohnung: ein Finalticket! Letzte Hürde ist Topfavorit David Ferrer.
Die Australian-Open-Auslosung
Doch schon jetzt ist Rochus happy: "In der ersten Runde wäre ich gegen Tobias Kamke fast nicht auf den Platz gegangen, weil ich mich wegen einer Erkältung wirklich schlecht gefühlt habe. Und fünf Tage später stehe ich im Finale! Das kann ich gar nicht glauben", jubilierte er. "Das ist die Magie dieses Spiels." Leidtragender war Kohlschreiber.
Azarenka gewinnt das Top-Turnier in Sydney
Neun von zehn Top-Ten-Spielerinnen waren bei der Generalprobe in Sydney zugange - die Siegerin heißt Victoria Azarenka. Die Weltranglistendritte bezwang im Endspiel die Titelverteidigerin und Weltranglistenfünfte Na Li aus China mit 6:2, 1:6, 6:3.