Turniersiege für Tsonga und Cilic
Kvitova krönt sich zur Masters-Königin
Beim Treffen der Besten ist die Beste ermittelt - sie heißt Petra Kvitova. Die Tschechin setzte sich beim Masters in Istanbul in einem spannenden Finale mit 7:5, 4:6, 6:3 gegen die Weißrussin Victoria Azarenka durch. Andernorts wurden die Turniersieger bereits vorher ermittelt. Jo-Wilfried Tsonga bezwang in Wien Juan Del Potro, in St. Petersburg durfte sich Marin Cilic nach seinem Sieg gegen Janko Tipsarevic feiern lassen.

Im Finale von Istanbul nicht zu bremsen: Petra Kvitova.
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Es lief schon gut an für Petra Kvitova. Die Wimbledonsiegerin aus Tschechien führte beim Saisonfinale im Endspiel gegen Victoria Azarenka schon mit 5:0. Doch dann wachte die Weißrussin auf. Kvitova musste gehörig kämpfen, um den ersten Durchgang doch noch mit 7:5 zu gewinnen.
Azareka hatte aber Lunte gerochen und glich nach Sätzen aus - 6:4. Letztlich hatte Kvitova aber doch das bessere Ende für sich und verwandelte nach 2:28 Stunden den Matchball zum 7:5, 4:6 und 6:3. Sichtlich erleichtert sank die überglückliche Siegerin zu Boden. Ein Siegerscheck in Höhe von 1,75 Millionen US-Dollar (1,23 Millionen Euro) war ihr Lohn für den Masters-Erfolg. Zudem wird die 21-jährige Kvitova nach dem sechsten WTA-Turniersieg ihrer Karriere ab Montag zum ersten Mal in der Weltrangliste auf den zweiten Platz geführt.
Fünf Jahre nach ihrem Debüt auf der WTA-Tour schlug Kvitova ihre Kontrahentin im sechsten Duell zum vierten Mal. Im Sinan Erdem Dome von Istanbul war Kvitova durch ein hart erkämpftes 5:7, 6:3, 6:3 gegen US-Open-Gewinnerin Samantha Stosur (Australien) ins Endspiel eingezogen. Asarenka hatte gegen die Russin Vera Zvonareva mit 6:2, 6:3 die Oberhand behalten.
Tsonga siegt in Wien, Cilic in St. Petersburg
Fernab von der türkischen Metropole sicherten sich zwei Männer die nächsten Turniersiege. Jo-Wilfried Tsonga setzte sich beim Finale des ATP-Turniers in Wien durch. Der topgesetzte Franzose entschied das Finale mit 6:7 (5:7), 6:3, 6:4 gegen den Argentinier Juan Martin Del Potro (Nr. 2) für sich. Für den 26-jährigen Tsonga war es der zweite Titelgewinn in diesem Jahr. Im Halbfinale hatte Tsonga den deutschen Qualifikanten Daniel Brands aus Deggendorf ausgeschaltet.
In St. Petersburg durfte Marin Cilic seinen ersten Erfolg in diesem Jahr bejubeln. In seinem vierten Finalspiel des Jahres setzte sich die Nummer 22 der Welt mit 6:3, 3:6, 6:2 gegen den an Nummer zwei gesetzten Serben Janko Tipsarevic durch. Für Cilic war es bereits der sechste Turniererfolg auf der Tour.