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17.10.2011, 11:45

Mayer klettert - Petkovic rutscht ab

Nach acht Jahren: Federer fliegt aus den Top drei

Es ist eine schleichende Wachablösung, wegdiskutieren lässt sie sich aber kaum noch: Roger Federer hat seinen Status als Dominator der ATP-Tour verloren, seit Montag stehen erstmals nach acht Jahren wieder drei andere Spieler vor ihm in der Weltrangliste. Andy Murray zog mit dem dritten Turniersieg am Stück am Schweizer vorbei. Unter die Top 20 kehrte indes Florian Mayer zurück - Andrea Petkovic dagegen muss um den Istanbul-Traum bangen.

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Roger Federer
Zuletzt mit 21 Jahren außerhalb der Top drei in der Weltrangliste: Roger Federer.
© imago Zoomansicht

15 Siege hintereinander, Triumphe in Bangkok, Tokio und Shanghai: Kein Spieler tritt momentan so konstant, so überzeugend auf wie Murray, der sich in Fernost klammheimlich unter die Top drei der Weltrangliste schob. Durch seine Titelverteidigung beim Shanghai-Masters ist der Schotte nun erster Verfolger des Spitzenduos Novak Djokovic und Rafael Nadal - sein unlängst formuliertes Ziel hat er damit bereits erreicht.

Leidtragender ist Federer, der momentan pausiert, keine Punkte sammeln kann und erst Ende Oktober in der Heimat Basel wieder aufschlagen will. Der Grand-Slam-Rekordsieger beendet das Jahr ohne Major-Titel und womöglich nur auf Ranglistenplatz vier. Drei bessere Kollegen - das hatte es seit Sommer 2003 nicht mehr gegeben. Und dass diesen Kollegen die Zukunft gehört, ist aller Federer-Kampfansagen zum Trotz unbestritten; Djokovic und Murray sind 24, Nadal 25 Jahre jung. Federer wurde im August 30.

Mayer und der zweite Frühling - Bartoli schnappt sich Petkovic

Heißen muss das freilich nichts, auch Deutschlands aktuelle Nummer eins, Mayer, erlebt gerade mit 28 seinen zweiten Frühling. Seit Montag ist er zurück in den Top 20, dem Viertelfinaleinzug in Shanghai samt Sensationstriumph über Nadal sei Dank. Von Platz 23 ging es für den Bayreuther drei Positionen nach oben.

Die Weltranglisten

Mittelfristig träumt Mayer von anderen Sphären, Petkovic-Sphären sozusagen: Die Darmstädterin hat sich schließlich bei den Damen unter den besten Zehn etabliert, auch wenn sie aufgrund ihrer Absage des Linz-Turniers in der Montagsausgabe des WTA-Rankings von Position neun auf zehn abrutschte.

Härter dürfte "Petko" eher treffen, dass sie auch ihren Platz als erste Ersatzspielerin für die WTA Championships in Istanbul einbüßte, weil Marion Bartoli in ihrer Abwesenheit in Osaka den Titel holte und im Jahres-Klassement damit vorbeizog. Petkovic sagte indes auch das Turnier in Luxemburg diese Woche wegen ihrer Knieverletzung ab - es wäre die letzte Chance vor Istanbul gewesen, noch einmal Boden gutzumachen.

Kerber stößt in die Top 30 vor

Mit Angelique Kerber schaffte derweil die vierte deutsche Spielerin nach Petkovic, Sabine Lisicki (17.) und Julia Görges (21.) den Sprung unter die Top 30. Durch ihren Halbfinaleinzug in Osaka ist die US-Open-Halbfinalistin nun 29.

17.10.11
 
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Vorname:Roger
Nachname:Federer
Nation: Schweiz
Profi seit:1998
Weltranglistenplatz:3

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Vorname:Andy
Nachname:Murray
Nation: Schottland
Profi seit:2005
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Vorname:Florian
Nachname:Mayer
Nation: Deutschland
Profi seit:2001
Weltranglistenplatz:35

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Nachname:Petkovic
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Vorname:Angelique
Nachname:Kerber
Nation: Deutschland
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