Bartoli siegt in Osaka - Kvitova gewinnt in Linz
Kerber bleibt hängen - Murray holt den nächsten Titel
Für Angelique Kerber war im Halbfinale des WTA-Turniers in Osaka Schluss. Die 23-jährige US-Open-Halbfinalistin musste sich der direkt vor ihr an Nummer zwei gesetzten Französin Marion Bartoli mit 1:6 und 6:7 (5:7) geschlagen geben - die anschließend auch noch das Endspiel gewann. Beim Masters in Shanghai gewann Andy Murray seinen nächsten Titel. Auch David Ferrer konnte den Schotten nicht stoppen - mit Auswirkungen auf die Weltrangliste.
Vergeblich gestreckt: Angelique Kerber schied gegen Marion Bartoli im Halbfinale aus.
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Trotz des verlorenen Halbfinals war es für Kerber das erste Ausrufezeichen nach ihren US-Open-Traumwochen. Schon damals hatte sie betont, dass das keine Eintagsfliege bleiben werde.
Durch das Aus entging Kerber zumindest einer anstrengenden Doppelschicht: Bartoli musste direkt im Anschluss gleich das Finale spielen und setzte sich dort gegen Samantha Stosur mit 6:3, 6:1 durch. Die Australierin hatte zuvor in ihrem Halbfinale allerdings auch drei Sätze gegen die Chinesin Zheng Jie gebraucht.
Der Grund für den ungewöhnlichen Zeitplan in Osaka: zahlreiche Regenunterbrechungen, die den Ablauf stark beeinträchtigt hatten. Die Halbfinals sollten nach vorangegangenen Verzögerungen ursprünglich am Samstag stattfinden, mussten aber wegen erneuter Niederschläge auf Sonntag verschoben werden.
Nächster Titel: Murray zieht an Federer vorbei
Dritter Titel in Folge! Andy Murray hat beim Masters in Shanghai seine Spitzenform unter Beweis gestellt und wie im Vorjahr triumphiert. Im Finale musste sich David Ferrer mit 5:7, 4:6 geschlagen geben. Dass es diesmal anders als vor einer Woche in Tokio nicht zum Finalduell mit Rafael Nadal kam, hatte Murray Florian Mayer zu verdanken, der den Spanier im Achtelfinale überraschend ausgeschaltet hatte. Murrays Lohn: Ab Montag ist er neuer Weltranglistendritter, der derzeit pausierende Roger Federer überholt.
Linz: Wimbledon-Siegerin Kvitova setzt sich durch
Die Tschechin Petra Kvitova hat das Turnier in Linz gewonnen. Die Wimbledon-Siegerin und Weltranglistenvierte setzte sich im Endspiel gegen die Slowakin Dominika Cibulkova klar mit 6:4, 6:1 durch. Die deutschen Starterinnen Sabine Lisicki und Julia Görges waren bereits in der ersten bzw. zweiten Runde ausgeschieden.