Ungeachtet des verpassten Achtelfinaleinzugs erreichte Mayer in Flushing Meadows sein bestes Grand-Slam-Ergebnis in diesem Jahr. Bei den vorherigen drei Majors war der Mannschafts-Weltmeister jeweils in Runde zwei gescheitert. Enttäuscht war der Bayreuther trotzdem. "Ich habe am Anfang meine Chancen nicht genutzt, dann lief es einfach so weg. Das ist einfach eine andere Liga, von der Fitness und läuferisch", sagte Mayer und bemängelte auch seinen schwachen Aufschlag. Ferrer trifft nun auf den Gewinner der Partie zwischen Lokalmatador Andy Roddick und Julien Benneteau aus Frankreich.
Auch Ferrers Landsmann Rafael Nadal gab keinen Satz auf dem Weg ins Achtelfinale ab. Der an Position zwei gesetzte Spanier besiegte im Arthur-Ashe-Stadium den Argentinier David Nalbandian mit 7:6 (7:5), 6:1, 7:5. Leichte Sorgen plagte der Anhang zunächst in Satz drei, als sich Nadal wegen einer Blase am rechten Fuß behandeln lassen musste, doch der 25-Jährige wirkte dadurch nicht allzu sehr beeinträchtigt. In der Runde der letzten 16 wird der 25-jährige Nadal am Dienstag auf den Luxemburger Gilles Müller treffen.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sorgte Nadal dann hingegen für einen echten Schockmoment. Der Spanier sackte vom Stuhl Richtung Boden, das Licht im Raum wurde gedimmt. Die ehemalige Nummer eins musste behandelt werden. Wie sich herausstellte, allerdings nicht wegen Kreislaufproblemen: "Ich hatte nur Krämpfe, das war alles. Aber es war einfach schmerzhaft", erklärte Nadal, der den spanischen Teil der PK dann im Stehen fortsetzte.
Ohne Probleme jeglicher Art absolvierte Andy Roddick sein Match gegen den Franzosen Julien Benneteau. Der US-Amerikaner ließ dem Franzosen zunächst keine Chancen führte nach Sätzen schnell mit 2:0. Lediglich im letzten Durchgang musste sich Roddick durch den Tie-Break mühen, letztlich sprang aber ein ungefährdeter 6:1, 6:4 und 7:6-Erfolg heraus. Ebenso klar setzte sich Gilles Müller aus Luxemburg gegen Igor Kunitsyn durch - 6:1, 6:4, 6:4.

Indes sorgt weiter Lokalmatador Donald Young für Furore. Der Wildcard-Teilnehmer gab bei seinem Sieg gegen den an Nummer 24 gesetzten Juan Ignacio Chela aus Argentinien nicht einmal einen Satz ab. Die Zuschauer ließen den Überraschungs-Achtelfinalisten nach einem Vorhandfehler von Chela und dem daraus resultierenden 7:5, 6:4 und 6:3-Erfolg gehörig hochleben.
Ebenfalls erstmals in der Runde der letzten 16 in Flushing Meadows: Gilles Simon. Der Franzose kämpfte in einem phasenweise hochklassigen Match Juan Del Potro nieder. Der vierte Satz geriet zur Nervenschlacht. Del Potro vergab beim Stand von 4:4 drei Breakbälle, der Durchgang musste letztlich im Tie-Break entschieden werden. Und da hatte Simon die besseren Nerven. Mit 4:6, 7:6, 6:2 und 7:6 gewann die Nummer 12 der Setzliste, er trifft nun auf John Isner, der gegen Alex Bogomolov 7:6 (11:9), 6:4, 6:4 gewann.
Der Weltranglisten-Vierte Andy Murray zog in der Night Session ohne Probleme in das Achtelfinale der US Open ein. Der Schotte, der 2008 in New York im Endspiel stand, gewann mit 6:1, 6:4, 6:2 gegen den Spanier Feliciano Lopez. Der diesjährige Australian-Open-Finalist Murray trifft in der Runde der letzten 16 auf US-Nachwuchshoffnung Young.
| Rang | Nation | Name | Punkte | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() |
N. Djokovic | 11.800 | |
| 2 | ![]() |
R. Nadal | 10.060 | |
| 3 | ![]() |
R. Federer | 9.790 | |
| 4 | ![]() |
A. Murray | 7.500 | |
| 5 | ![]() |
J.-W. Tsonga | 4.965 | |
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