Herren, Tag 3: Almagro steht sich selbst im Weg
Murray zittert ein wenig
Der Mittwoch ging bei den Herren ohne deutsche Beteiligung über die Bühne. Dafür waren namhafte Spieler wie Nicolas Almagro (Spanien), Juan Martin del Potro (Argentinien) und der Schotte Andy Murray am Start. Alle drei waren als klare Favoriten in ihre Spiele gegangen, nur zwei wurden dieser Rolle aber auch gerecht.

Hatte im ersten Satz seine Probleme mit Dev Varman: Andy Murray.
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Andy Murray hatte mit Somdev Dev Varman aus Indien nur kleine Probleme. Die Nummer 64 der Welt bot dem Schotten im ersten Satz noch erstaunlichen Widerstand, lag in diesem sogar mit Break vorne, musste den ersten Durchgang dann aber doch im Tie-Break mit 5:7 abgeben. Danach steigerte sich Murray aber und fuhr einen ungefährdeten 7:6 (7:5), 6:2, 6:3-Sieg ein. Der Schotte will nach seinem Turniersieg in Cincinnati auch in Flushing Meadows den ganz großen Wurf landen, wird sich dafür allerdings steigern und vor allem seine hohe Fehlerzahl verringern müssen. So hatte Murray 44 unnötige Fehler vorzuweisen - allerdings auch acht Asse und 41 "Winner".
Auch der wiedererstarkte Juan Martin del Potro aus Argentinien zog souverän in die nächste Runde ein. Gegen den Italiener Filippo Volandri siegte er mit 6:3, 6:1 und 6:1. "Das ist mein Lieblingsturnier, deswegen bin ich sehr froh, dass ich die Chance habe, hier wieder zu spielen. Ich bin sehr froh", freute sich del Potro, Champion 2009, über seinen Verbleib bei den US Open.
Das frühzeitige Aus ereilte hingegen Nicolas Almagro, der sich dem französischen Qualifikanten Julien Benneteau mit 2:6, 4:6 und 3:6 beugen musste. Benneteau, in der Welt nur auf Rang 81 geführt, profitierte dabei vom Unvermögen seines Kontrahenten Der Weltranglistenzehnte nutzte sage und schreibe nur eine von 13 Breakchancen und leistete sich zudem noch 41 unnötige Fehler.
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Matchball verwandelt - aber vergessen
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