Herren: "FedEx" und Nadal raus, "Nole" in drei weiter
Trotz Knie-Knacks: "Petko" steht im Halbfinale
Andrea Petkovic steht beim Turnier in Cincinnati im Halbfinale und scheint für die US Open bestens gerüstet. Die Russin Nadja Petrova war ohne Chance, ihre Landsfrauen Maria Sharapova und Vera Zvonareva zogen derweil glatt weiter. Unterschiedlich das Abschneiden der Big Three bei den Herren: Rafael Nadal unterlag überraschend Mardy Fish, Roger Federer glatt gegen Thomas Berdych. ATP-Primus Novak Djokovic schaltete hingegen Gael Monfils aus.

Sammelt in Cincinnati weiter Wettkampfpraxis für die US Open: Andrea Petkovic.
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Andrea Petkovic siegte am Freitag gegen die Russin Nadia Petrova mit 7:5, 6:1 und darf sich nun auf ein Duell mit Jelena Jankovic aus Serbien freuen, die gegen die Chinesin Peng Shuai (Hüftverletzung) kampflos weiterzog. Im zweiten Halbfinale kommt es bei der mit 2,05 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung zu einem russischen Duell zwischen Maria Sharapova (Nr. 4) und Vera Zvonareva (Nr. 2). Sharapova gewann gegen Samantha Stosur (Australien) mit 6:3, 6:2, während sich Zvonareva gegen die Slowakin Daniela Hantuchova mit 6:3, 7:6 durchsetzte.
Eine Schrecksekunde musste Andrea Petkovic überstehen, als ihr 2008 operiertes rechtes Knie im ersten Satz Probleme machte. "Es hat ein bisschen geknackt, und ich hatte nur Angst, weil es das rechte Knie war", sagte die Hessin nach der Partie. "Deswegen war es nur ein kurzer Schockmoment, aber es war überhaupt nicht schlimm, ich habe danach ganz normal weiterspielen können." Entwarnung also für das Jankovic-Spiel am Samstag. Denn fünf Minuten nach dem Aufreger lief alles wieder glatt. "Dann habe ich meinem Trainer gesagt, wie verrückt ich bin, und er fing an zu lachen", berichtete Petkovic.
Die Weltranglisten-Elfte kann mit ihrer bisherigen Hartplatzsaison mit dem Halbfinale in Carlsbad und dem Viertelfinale in Toronto zufrieden sein. "Das Wichtigste ist: Ich bin zufrieden mit meinem Spiel und der Art, wie ich meine Matches gewonnen habe, und das ist wichtiger wie die Resultate am Ende", sagte Petkovic. Auch ein 1:3-Rückstand bereitete ihr kein Kopfzerbrechen: "Ich war in der Lage, mein Level zu halten, und sie ist ein bisschen müde geworden", begründete die 23-Jährige ihren Sieg.
Nadal und Federer sagen Good Bye - Djokovic und Murray weiter
Bei den Herren gaben sich die ersten vier der Weltrangliste die Ehre. Zu Beginn feierte der Schotte Andy Murray einen lockeren 6:3, 6:3-Zweisatzerfolg über den Franzosen Gilles Simon. Doch danach sorgte der Amerikaner Mardy Fish für eine kleinere Sensation, als er Rafael Nadal den Zahn zog. Der Weltranglistenzweite gab in beiden Durchgängen jeweils einmal seinen Service ab, ohne dabei den Aufschlag seines Gegners auch nur einmal abzunehmen. So stand am Ende ein deutliches 6:3, 6:4 für Fish auf der Anzeigetafel.
Die nächste Überraschung folgte auf dem Fuß. Sie gelang Tomas Berdych, der den ehemaligen Weltranglistenersten Roger Federer mit 6:2, 7:6 (7:3) abfertigte. Die letzte Eintrittskarte für das Semifinale holte sich schließlich die aktuelle Nummer 1, Novak Djokovic, der Gael Monfils aus Frankreich trotz einiger Mühe mit 3:6, 6:4, 6:3 in Schach hielt. "Nole" trifft nun auf Berdych, Murray auf Fish.