US Open: Federer wirft Melzer raus
Jetzt hat es auch Petkovic erwischt
Gael Monfils und Novak Djokovic waren bei den US Open die ersten beiden Viertelfinalisten bei den Herren - in der Nacht folgten Roger Federer und Robin Söderling. Bei den Damen besiegte Caroline Wozniacki die Russin Maria Sharapova im Glamour-Duell in zwei Sätzen. In der Night-Session hat es die letzte Deutsche erwischt. Andrea Petkovic erhielt dabei von Vera Zvonareva eine Lektion und verabschiedete sich chancenlos gegen die Russin.

Klare Sache: Andrea Petkovic (links) wurde von Vera Zvonareva vom Court gefegt.
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In ihrem ersten Achtelfinal-Match ihrer Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier spielten die Nerven Petkovic einen Streich. Die Darmstädterin hatte bei ihrer Flutlicht-Premiere auf dem Centre Court mit 1:6, 2:6 in nur 67 Minuten gegen die russiche Wimbledon-Finalistin Vera Zvonareva nicht den Hauch einer Chance. "Ich war definitiv nervös. Aber ich sehe es als große Erfahrung an. Heute war es ein Rückschlag, aber manchmal läuft's so, man macht zwei Schritte nach vorn, einen zurück und dann wieder drei nach vorn", meinte Petkovic.
Die 22-Jährige verlor gleich ihre ersten beiden Aufschlagspiele und lag schnell mit 0:4 zurück. Vor rund 15.000 Zuschauern im riesigen Arthur Ashe-Stadium kam Deutschlands Nummer eins gegen die Siebte der Setzliste erst spät im zweiten Satz ins Spiel, war da jedoch bereits aussichtslos mit 0:5 hinten. Anschließend brachte Petkovic ihr Service durch und konnte Zvonareva einen Tag vor ihrem 26. Geburtstag sogar den Aufschlag abnehmen und auf 2:5 verkürzen.
„Mein Vater hat die Tickets an jeden verschenkt, der gefragt hat. Ich kannte die Hälfte der Leute gar nicht, die in meiner Box saßen.
“Andrea Petkovic auf die Frage, warum ihre Box gegen Vera Zvonareva so voll war
"Gegen eine schlechtere Spielerin komme ich vielleicht noch einmal ran, aber sie hat ein solides, gutes Match gespielt, wenig Fehler gemacht und es mir nicht mehr erlaubt, ranzukommen", so Petkovic. Als Einzige der 16 gestarteten deutschen Profis hatte sie die zweite Turnierwoche beim mit 22,6 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Event erreicht und konnte sich letztlich mit einem Preisgeld von 100.000 Dollar trösten.
Wozniacki wirft Sharapova raus
Während bei den Frauen die an Nummer eins gesetzte Dänin Caroline Wozniacki gegen Maria Sharapova standesgemäß mit 6:3 und 6:4 siegte, schied dagegen die Russin Svetlana Kuznetzova überraschend aus. Die Gewinnerin von 2004 verlor gegen die Weltranglisten-45. Dominika Cibulkova (Slowakei) in zwei umkämpften Sätzen mit 5:7, 6:7 (4:7). Auch die Estin Kaia Kanepi schaffte gegen die Weltranglisten-18. Yanina Wickmayer eine Überraschung. Die Nummer 32 der WTA-Rangliste gewann gegen die Belgierin mit 0:6, 7:6 (7:2) und 6:1.
In den frühen Morgenstunden des "Labour Day" hatte sich bereits die Australierin Samantha Stosur gegen Elena Dementieva aus Russland in die Geschichtsbücher von Flushing Meadows gespielt. Erst um 01.35 Uhr (Ortszeit) am Montagmorgen und nach 2:38 Stunden Spielzeit verwandelte French-Open-Finalistin Stosur den Matchball zum 6:3, 2:6, 7:6 (7:2) gegen Olympiasiegerin Dementieva zum Einzug in die Runde der letzten Acht.
Zuvor hatten sich bereits Kim Clijsters, Venus Williams und Francesca Schiavone für das Viertelfinale qualifiziert.
Monfils schlägt Gasquet
Im französischen Duell bei den Herren setzte sich Gael Monfils gegen Richard Gasquet mit 6:4, 7:5, 7:5 durch. In der Runde der letzten Acht trifft Monfils nun bei der mit 22,6 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung auf den Weltranglistendritten Novak Djokovic (Serbien), der zum vierten Mal in Serie im Viertelfinale der US Open steht. Djokovic hatte keine Mühe beim 6:3, 6:4, 6:1 gegen den an Nummer 19 gesetzten Mardy Fish.
Melzer müht sich vergeblich gegen Federer
Den Tag beschließen durfte standesgemäß Roger Federer. Der Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz bezwang den Österreicher Jürgen Melzer in 2:03 Stunden mit 6:3, 7:6 (7:4), 6:3. Nächster Gegner des an Position zwei gesetzten Federer ist Robin Söderling (Schweden), der sich im Achtelfinale mit 4:6, 6:3, 6:2, 6:3 gegen Albert Montanes aus Spanien durchsetzte.
Das Achtelfinale bei den US Open
Der Abend der Dramen
Glücksmoment
Was aussieht wie eine Schwalbe beim Fußball, ist das pure Glück: Fernando Verdasco lässt sich nach seinem ebenso dramatischen wie spektakulären Sieg gegen David Ferrer auf den Court fallen.
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