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04.09.2010, 12:25

Ferrer Endstation für Becker

Kohlschreiber macht Debakel perfekt

Außer Andrea Petkovic ist niemand aus dem deutschen Lager in die dritte US-Open-Runde eingezogen. Für Benjamin Becker war David Ferrer eine Nummer zu groß. Mit Philipp Kohlschreiber verabschiedete sich gegen Gilles Simon auch der letzte deutsche Starter. Damit war das schlechteste deutsche Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier seit exakt zwei Jahren perfekt.

US OPEN: Aus: Philipp Kohlschreiber unterlag trotz zweimaliger Satzführung dem Franzosen Gilles Simon.
Aus: Philipp Kohlschreiber unterlag trotz zweimaliger Satzführung dem Franzosen Gilles Simon.
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Benjamin Becker ließ sich durch eine 70-minütige Regenunterbrechung gegen den Spanier David Ferrer völlig aus dem Konzept bringen. Nachdem der Deutsche unmittelbar vor der Pause im zweiten Satz mit 2:0 geführt hatte, gab der Weltranglisten-70. nach Fortsetzung der Partie gleich vier Spiele in Serie ab.

Auch im dritten Durchgang fand der 29-Jährige nicht mehr in das Spiel zurück. Als Ferrer Becker den Aufschlag zum 3:2 abnahm, war die Entscheidung gefallen. Glatt in drei Sätzen mit 3:6, 4:6 und 4:6 musste er sich am Ende beugen.

Auch der Deutsch-Jamaiker Dustin Brown hatte in der dritten Runde keine Chance. Allerdings hieß der Gegner des 25-Jährigen auch Andy Murray. Der an Nummer vier gesetzte Brite hatte nur im ersten Durchgang, den er mit 7:5 für sich entschied, Probleme.

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Danach setzte sich seine größere individuelle Klasse mehr und mehr durch. Mit 6:3 holte sich Murray Satz zwei, im dritten gestattete er Brown keinen einzigen Spielgewinn.

Die ganzen deutschen Hoffnungen ruhten im Herrenbereich letzten Endes auf Philipp Kohlschreiber. Doch auch der Augsburger verpasste den Sprung in die dritte Runde der US Open in New York. Der 26-Jährige, Nummer eins der deutschen Rangliste, unterlag trotz zweimaliger Satzführung dem Franzosen Gilles Simon mit 6:4, 3:6, 6:1, 1:6, 3:6. Damit war das schlechteste deutsche Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier seit exakt zwei Jahren perfekt.

"Keiner ist über sich hinausgewachsen. Natürlich hätte ich mir mehr gewünscht. Gerade bei einem Grand-Slam-Turnier wäre es schön, wenn mal einer in die zweite Woche käme", sagte Davis-Cup-Teamchef Partik Kühnen.

Anschließend war der Weltranglistenerste Rafael Nadal gegen den Usbeken Denis Istomin gefordert und gab sich bei einem klaren Dreisatz-Sieg mit 6:2, 7:6 und 7:5 keine Blöße.

Bei den Damen zog die Vorjahressiegerin Kim Clijsters problemlos ins Achtelfinale ein: Die 27-jährige Belgierin gewann 6:3, 6:0 gegen die Wimbledon-Halbfinalistin Petra Kvitova. Zwar konnte die Tschechin im ersten Satz mit 3:0 in Führung gehen, doch anschließend gab die an Position zwei gesetzte Clijsters bis zum Matchgewinn kein einziges Spiel mehr ab.

Zuvor hatte die French-Open-Finalistin Samantha Stosur aus Australien mit einem 6:2, 6:3 gegen die Italienerin Sara Errani ebenso die nächste Runde erreicht wie die Russin Elena Dementieva, die sich gegen Daniela Hantuchova (Slowakei) mit 6:2, 6:3 durchsetzte.

Auch Ana Ivanovic gab sich keine Blöße. Die ehemalige Nummer eins der Welt zog mit einem 7:5 und 6:0 über Virginie Razzano aus Frankreich in die Runde der letzten 16 ein.

Die als einzige Deutsche im Feld verbliebene Andrea Petkovic spielt erst am Samstag gegen die Chinesin Shuai Peng um den Einzug ins Achtelfinale.

Eindrücke aus Flushing Meadows
Beck & Co. lernen - Petkovic feiert
Volles Haus, über 20.000 im Arthur-Ashe-Stadium - und Andreas Beck mittendrin. Dem Stuttgarter kam diese Ehre zuteil, weil sein Gegner Roger Federer hieß. Eine Überraschung gab's allerdings nicht.
Beck mittendrin

Volles Haus, über 20.000 im Arthur-Ashe-Stadium - und Andreas Beck mittendrin. Dem Stuttgarter kam diese Ehre zuteil, weil sein Gegner Roger Federer hieß. Eine Überraschung gab's allerdings nicht.
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04.09.10
 
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Nachname:Ivanovic
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US Open

Austragungsort:New York
Land: USA
Modus:Grand Slam
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2011  Novak Djokovic
2010  Rafael Nadal
2009  Juan del Potro
2008  Roger Federer
2007  Roger Federer

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