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07.03.2010, 21:55

Spanien und Russland weiter - Gauchos siegen in Schweden

Gauchos siegen in Schweden - Djokovic holt dritten Punkt

Neben Deutschland-Bezwinger Frankreich haben auch Russland, Tschechien und Kroatien im Davis Cup das Viertelfinale erreicht. Tschechien und Kroatien führten schon nach den Doppeln uneinholbar. Für die Russen machte am Sonntag Mikail Youzhny alles klar, David Ferrer holte für Spanien den dritten Punkt für Titelverteidiger Spanien. Argentinien siegte in Schweden, Djokovic ließ die Serben gegen die USA jubeln.

Tennis, Davis Cup: Die Kroaten Ivo Karlovic (li.) und Marin Cilic bejubeln den dritten Punkt gegen Ecuador.
Sack zugemacht: Die Kroaten Ivo Karlovic (li.) und Marin Cilic bejubeln den dritten Punkt gegen Ecuador.
© picture-allianceZoomansicht

Für Vorjahresfinalist Tschechien machten Tomas Berdych und Radek Stepanek in Belgien nach ihren Einzelerfolgen gemeinsam alles klar. Berdych und Stepanek siegten 7:6 (7:0), 6:0, 6:3 gegen Steve Darcis und Olivier Rochus. Die Kroaten jubelten nach dem 7:6 (7:3), 6:3, 7:5 von Marin Cilic und Ivo Karlovic über Ecuadors Brüder Nicolas und Giovanni Lapentti.

Spanien-Schweiz: Dritter Punkt dank Ferrer

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Frankreich trifft im nächsten Heimspiel auf Cup-Verteidiger Spanien. Am Samstag ging der Titelverteidiger mit 2:1 gegen die Schweiz in Führung. Das Doppel bestehend aus Marcel Granollers und Tommy Robredo bezwang Olympiasieger Stanislas Wawrinka und Yves Allegro in vier Sätzen. Während Roger Federer der Schweiz fehlt, müssen die seit 1999 daheim unbesiegten Spanier Rafael Nadal, Fernando Verdasco und Juan Carlos Ferrero ersetzen. Am Sonntag holte dann David Ferrer den noch fehlenden dritten Punkt. Und das in drei Sätzen relativ klar - mit 6:2, 6:4 und 6:0 machte der Spanier gegen Stanislas Wawrinka alles klar für die Iberer.

Serbien-USA: Auf Djokovic ist Verlass

Rekordsieger USA wahrte in Serbien am samstag die kleine Chance auf das Weiterkommen. Der kurzfristig aufgebotene Neuling John Isner und Bob Bryan, der auf seinen Zwillingsbruder Mike im Doppel verzichten musste, verkürzten in Belgrad zum 1:2. Erst nach drei Stunden stand der schwer erkämpfte 7:6 (10:8), 5:7, 7:6 (10:8), 6:3-Erfolg gegen Janko Tipsarevic und Nenad Zimonjic fest. Am Sonntag setzten dann die Serben all' ihre Hoffnungen auf den Weltranglistenzweiten Novak Djokovic. Und dieser enttäuschte seine Fans nicht, auch wenn das Match gegen John Isner an Spannung alles in sich hatte. Erst im fünften Satz stand Djokovics Sieg fest, mit dem er den entscheidenden dritten Punkt machte. Unter dem Strich siegte er 7:5, 3:6, 6:3, 6:7 (6:8) und 6:4 - nun warten die Kroaten im Duell der Balkan-Nationen.

Chile-Israel: Doppel lässt Israelis hoffen

Die Chilenen führten daheim gegen Israel bei der um einen Tag verschobenen Partie nach den Auftakteinzeln 2:0. Nicolas Massu bezwang in vier Sätzen Dudi Sela 4:6, 6:2, 6:2, 6:4, Fernando Gonzalez machte es ihm nach. Auch er verlor gegen Harel Levy den ersten Satz, hatte am Ende aber beim 2:6, 6:3, 6:4, 6:4 die Nase vorne. Am Sonntag aber verkürzten die Israelis durch den Sieg im Doppel: Jonathan Erlich und Andy Ram hatten den längeren Atem und gewannen mit 6:7 (5:7), 7:6 (11:9), 2:6, 6:1 und 6:0. Damit wird die Entscheidung erst am Montag in den Einzeln fallen. Auf den Sieger der Partie warten die Tschechen.

Russland-Indien: Youzhny ist zur Stelle

Der ersatzgeschwächte einstige Cup-Sieger Russland verpasste gegen Indien am Samstag zunächt das vorzeitige Weiterkommen. Das einstige indische Weltklasse-Duo Leander Paes und Mahesh Bhupathi setzte sich glatt gegen Igor Kunitsyn und Teimuras Gabashvili durch.

Am Sonntag aber machte Mikail Youzhny im vorletzten Einzel den vorzeitigen Erfolg über Außenseiter Indien sicher. Youzhny gewann 6:2, 6:1, 6:3 gegen Somdev Devvarman und sorgte damit für einen uneinholbaren 3:1-Vorsprung. Russland trifft nun auf entweder auf Schweden oder Argentinien.

Schweden-Argentinien: Nalbandian schockt Schweden

Der Sieger von Moskau könnte auf Argentinien treffen, das auch ohne den verletzten Juan Martin Del Potro nach dem Doppel 2:1 in Schweden führte. Der erst am Donnerstag nachgereiste Routinier David Nalbandian und Horacio Zeballos gewannen 6:2, 7:6 (7:4), 7:6 (7:5) gegen Schwedens Star Robin Söderling und Robert Lindstedt.

Am Sonntag war dann Söderling aber wieder Herr der Lage. Der bestplatzierteste schwedische Tennis-Profi schlug Leonardo Mayer in einem ausgeglichenen Match in drei Sätzen mit 7:5, 7:6 und 7:5. Im abschließenden Einzel zwischen Andreas Vinciguerra und David Nalbandian behielten die Gäste aus Südamerika die Oberhand - mit 7:5, 6:3, 4:6 und 6:4 setzte sich der gerade erst von einer Verletzung genesene Nalbandian durch.

07.03.10
 
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Rang Nation Name Punkte  
1 N. Djokovic 11.800
 
2 R. Nadal 10.060
 
3 R. Federer 9.790
 
4 A. Murray 7.500
 
5 J.-W. Tsonga 4.965
 

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