Auftaktsieg! London feiert Murray
Federer kämpft und siegt
Der an Nummer 1 gesetzte Schweizer hatte am späten Abend in London aber mehr Mühe als erwartet, um den WM-Debütanten Fernando Verdasco mit 4:6, 7:5, 6:1 zu bezwingen. Der 26 Jahre alte Spanier war im zweiten Match der Gruppe A lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner, bevor Federer im dritten Satz kurzen Prozess machte. Für den zwei Jahre älteren Eidgenossen sprachen am EndeRoutine und Nervenstärke.
Federer gab gleich sein erstes Aufschlagspiel ab - und lag postwendend 0:2 zurück. Der in London an Nummer 7 gesetzte Verdasco brachte sein Service dagegen durch und den ersten Satz nach 40 Minuten unter Dach und Fach. Dann wendete sich das Blatt zugunsten des Schweizers, der nach 1:59 Stunden gleich seinen ersten Matchball verwandelte.
London feiert Murray
Andy Murray hat dem ATP Masters Cup zuvor einen gebührenden Auftakt beschert. Gegen Dauergegner Juan Martin del Potro - 2009 hatte man sich zuvor bereits dreimal bei Masters getroffen (2:1 für Murray) - setzte sich das aggressive Spiel des Lokalmatadoren letztlich durch; in einem Match, das vor Unvorhersehbarkeiten nur so strotzte.
Schon die ersten Minuten des Londoner Saisonfinals gehörten ganz klar Murray. Beflügelt von den vielen britischen Fans legte er einen sensationellen Start hin, der ihm fast ein 6:0 nach weniger als einer halben Stunde gebracht hätte. Zwar wehrte del Potro den Satzball gegen sich ab, näher als auf 3:5 kam er aber nicht mehr heran: Der erste Satz ging mit 6:3 an seinen schottischen Kontrahenten.
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Im zweiten Durchgang blieb es beim ebenso Breakball-lastigen wie hochklassigen Spiel zwischen dem Weltranglistenvierten und -fünften, die beide zu den besten Rückschlägern auf der Tour gehören. Allerdings war die Richtung eine andere: Jetzt drückte del Potro mit seiner Super-Vorhand, auch von Murrays zwischenzeitlichen Kontern ließ sich der Argentinier nicht beeindrucken. Er war jetzt voll drin im Match - und glich nach rund 90 Minuten per 6:3 aus.
Murray nutzt den frühen Vorteil im dritten Satz
Im entscheidenden Durchgang sollte schließlich bereits Murrays frühes Break entscheidend sein. Der 22-Jährige ließ sich diesen Vorteil - anders als in den Sätzen zuvor - nicht mehr nehmen, nach 2:10 Stunden stand's 6:2. Der Traumstart aus britischer Sicht war perfekt: Murray setzt sich erst einmal an die Spitze der Gruppe A.

















