Klöden nicht mehr für den BDR
Etappensieg für Valverde
Hinter Valverde setzte sich Davide Rebellin aus Italien vom deutschen Team Gerolsteiner im Massenspurt durch und fuhr auf Platz zwei. Die vor allem im ersten Teil sehr wellige Etappe war kurzfristig um neun Kilometer verlängert worden, um den schwierigen Anstieg am Alto de las Enebras zu umfahren.
Nach zehn Kilometern bestimmten die vier Ausreißer Jesús Rosendo (Spanien), Egoi Martínez (Spanien), Cyril Lemoine (Frankreich) und Michail Ignatjev (Russland) das Geschehen. Sie fuhren sogar einen Vorsprung von bis zu vier Minuten heraus, ehe 19 Kilometer vor dem Ziel mit Martinez der letzte vom Feld eingeholt wurde und die Etappe letztendlich im Massenspurt einen Sieger fand.
Vuelta 2008
Der für Astana fahrende Andreas Klöden konnte nicht in die Entscheidung eingreifen. Er sorgte aber dennoch mit seiner Absage an den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) für Aufregung. Wegen seiner Nicht-Berücksichtigung für die Olympischen Spiele entschied sich der 33-Jährige aus Kreuzlingen nicht mehr für deutsche Auswahl zu starten. Diese Entscheidung habe er dem Verband bereits vor einigen Tagen mitgeteilt, erklärte der Wahl-Schweizer auf seiner Website. Es sei "völliger Quatsch", dass er kein "Mann für Eintagesrennen" sei, wie es BDR-Sportdirektor Burckhard Bremer angedeutet hatte. "Gerade aufgrund der Tatsache, dass mein Team nicht an der Tour de France teilgenommen hat, hätte ich mich gezielt auf Olympia vorbereiten können", erklärte Klöden und forderte eine Reform der Nominierungskriterien.
Die dritte Etappe der bis 21. September dauernden Spanien-Rundfahrt führt am Montag über 165 km von Jaen nach Cordoba.












