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26.05.2018, 16:30

20. Etappe: Susa - Cervinia (214 km)

Froome pariert alle Attacken und steht vor Giro-Sieg

Chris Froome fährt seinem ersten Gesamtsieg beim Giro d'Italia entgegen. Sollte er am Sonntag auf der letzten Etappe nicht noch stürzen, wird der Brite das Rosa Trikot des Führenden bis zur Zielankunft in Rom nicht mehr abgeben. Thibaud Pinot erwischte derweil einen rabenschwarzen Tag.

Parierte mit seinem Team alle Angriffe: Chris Froome
Parierte mit seinem Team alle Angriffe: Chris Froome (links).
© imagoZoomansicht

Einen Tag nach seiner beeindruckenden Vorstellung auf der Giro-Königsetappe ließ der viermalige Tour-de-France-Sieger am Samstag auf der 20. Etappe keine erneute Wende mehr zu. Froome kam als Siebter ins Ziel und baute seine Führung gegenüber dem Vorjahressieger Tom Dumoulin auf 46 Sekunden aus.

Froome, dem wegen der weiter schwelenden Salbutamol-Affäre noch eine Doping-Sperre droht, wehrte auf dem 20 Kilometer langen Schlussanstieg hinauf ins auf 2001 Meter Höhe gelegene Cervinia mehrere Angriffe des Niederländers Dumoulin ab. Froome dürfte daher die dritte große Länderrundfahrt nach seinen Triumphen bei der Tour und der Vuelta 2017 gewinnen. "Ich bin froh, dass ich den Angriffen folgen konnte", sagte der 33-Jährige nach dem Rennen.

Anders als der vorherige Spitzenreiter Simon Yates, der am Freitag in der Gesamtwertung abstürzte, verhinderte der Sky-Pilot souverän einen Einbruch. Freilich räumte Froome kurz nach dem Rennen ein: "Dieser Giro ist echt brutal. Wenn man einen schlechten Tag erwischt, geht es gleich um 10 bis 15 Minuten."

Pinot "explodiert" und stürzt ab

Oder auch mehr. Thibaud Pinot, der bis zum Start der Etappe noch auf dem dritten Platz der Gesamtwertung lag, erwischte solch einen rabenschwarzen Tag. Trotz der Unterstützung seiner Teamkollegen kam er erst mit dem Gruppetto ins Ziel und verlor mehr als 45 Minuten. Und so rutschte der Franzose am vorletzten Tag vom Podium noch bis auf den 16. Platz ab. Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) wurde als 32. bester Deutscher bei der Rundfahrt.

Nieve holt sich den Tagessieg

Der Tagessieg auf dem 214 Kilometer langen Teilstück über drei Alpenpässe ging an den Spanier Mikel Nieve. An seinem 34. Geburtstag setzte er sich gegen den Niederländer Robert Gesink und den Österreicher Felix Großschartner durch und feierte seinen dritten Etappen-Sieg beim Giro. "Ich habe mir vorgenommen, die Etappe zu gewinnen", sagte Nieve und lobte seine Mannschafts-Kollegen von Mitchelton-Scott: "Unser Team ist durch dick und dünn gegangen."


20. Etappe Susa/Italien - Cervinia/Italien (214,00 km):

1. Mikel Nieve Ituralde (Spanien) - Mitchelton-Scott 5:43:48 Std.; 2. Robert Gesink (Niederlande) - Lotto NL-Jumbo + 2:17 Min.; 3. Felix Grossschartner (Österreich) - Bora-hansgrohe + 2:42; 4. Giulio Ciccone (Italien) - Bardiani + 3:45; 5. Gianluca Brambilla (Italien) - Trek - Segafredo + 5:23; 6. Wouter Poels (Niederlande) - Team Sky + 6:03; 7. Christopher Froome (Großbritannien) - Team Sky; 8. Davide Formolo (Italien) - Bora-hansgrohe; 9. Domenico Pozzovivo (Italien) - Bahrain-Merida; 10. Richard Carapaz Montenegro (Ecuador) - Movistar Team

Gesamtwertung Einzel, Stand nach der 20. Etappe:

1. Christopher Froome (Großbritannien) - Team Sky 86:11:50 Std.; 2. Tom Dumoulin (Niederlande) - Team Sunweb + 46 Sek.; 3. Miguel Angel Lopez Moreno (Kolumbien) - Astana + 4:57 Min.; 4. Richard Carapaz Montenegro (Ecuador) - Movistar Team + 5:44; 5. Domenico Pozzovivo (Italien) - Bahrain-Merida + 8:03; 6. Pello Bilbao (Spanien) - Astana + 11:50; 7. Patrick Konrad (Österreich) - Bora-hansgrohe + 13:01; 8. George Bennett (Neuseeland) - Lotto NL-Jumbo + 13:17; 9. Sam Oomen (Niederlande) - Team Sunweb + 14:18; 10. Davide Formolo (Italien) - Bora-hansgrohe + 15:16

dpa/tru

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