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19.03.2018, 11:00

109. Mailand - Sanremo: Cavendish erleidet Rippenbruch

Greipel: "I'll be back" - Kittel: "Schweinehart"

Die 109. Ausgabe von Mailand-Sanremo bot viel Dramatik. Daran beteiligt war auch André Greipel, für den die Klassikersaison wegen eines Schlüsselbeinbruchs bereits wieder beendet ist. Ob Marcel Kittel noch einmal an der "Fahrt in den Frühling" teilnehmen wird, ließ er offen.

Marcel Kittel
War vor dem Start noch guter Laune, musste nach rund 270 Kilometern dann aber Lehrgeld bezahlen: Marcel Kittel.
© imagoZoomansicht

Seit einigen Jahren müssen die Fahrer nach einer Streckenänderung bei Mailand - Sanremo "nur noch" 291 statt wie zuvor 297 Kilometer abstrampeln. Immer noch eine für "Otto Normalverbraucher" auf dem Rad kaum vorstellbare Strecke. Und auch mancher Profi schreckt vor der Entfernung zurück. Deutschlands Topssprinter Marcel Kittel wagte sich am Samstag beim Sieg von Vincenzo Nibali erstmals an den mit Abstand längsten Klassiker heran. Und der Katusha-Alpecin-Profi musste prompt Lehrgeld bezahlen. "Es war schweinehart. Ich habe sehr, sehr viel, aber immer noch nicht genug gegessen, vor der Cipressa gingen mir die Lichter aus", sagte der 29-Jährige, der das Rennen zumindest zu Ende fuhr - mit über 16 Minuten Rückstand. Ob er noch einmal zurückkehren wird, ließ er in einer ersten Reaktion offen: "Ich werde mir Zeit nehmen, um darüber nachzudenken", sagte der Arnstädter.

Gar nicht die Ziellinie sah dagegen Greipel. Nach einem Sturz konnte der Lotto-Soudal-Sprinter das Rennen nicht mehr fortsetzen. Der Rostocker zog sich dabei wie zunächst befürchtet einen Schlüsselbeinbruch zu, für ihn ist die Klassikersaison damit vorzeitig beendet.

Greipel hat seinen Kampfgeist nicht verloren

Dabei war Greipel im Gegensatz zu Kittel gut über die Cipressa gekommen und auch am Poggio konnte der 35-Jährige das Tempo der Spitzengruppe mitgehen. Für Greipel, der seine Klassikertauglichkeit bereits des Öfteren unter Beweis gestellt hatte, schien am Samstag sogar der ganz große Wurf möglich.

Doch in der technisch anspruchsvollen Abfahrt vom Poggio passierte es. Jasper de Buyst rutschte weg, Greipel konnte nicht mehr ausweichen und stürzte über seinen Helfer, das Schlüsselbein brach. "Im Bruchteil einer Sekunde dreht es sich von sehr gut zu sehr schlecht. Monate, Wochen, alles weg", sagte der tief enttäuschte Marc Sergeant, Greipels Teamchef beim belgischen Rennstall Lotto-Soudal. Greipel wurde bereits im belgischen Herentals operiert, hat seinen Kampfgeist aber noch nicht verloren: "I'll be back", twitterte er.

Neben Greipel war auch Mark Cavendish vom Sturzpech verfolgt - der Abflug des Briten war ungleich spektakulärer und ließ Schlimmes für den Dimension-Data-Profi befürchten. Bei einer Verkehrsinsel kollidierte Cavendish mit einem Straßenschild, hob vom Rad ab und flog kopfüber mehrere Meter weit, ehe er mit voller Wucht auf der Straße aufschlug. "Er war direkt hinter mir, diese Verkehrsinsel kam aus dem Nichts, ohne Vorwarnung. Das hörte sich brutal an", twitterte später der Niederländer Koen de Kort.

Zweiter Rippenbruch binnen weniger Tage für Cavendish

Doch Cavendish, der in den letzten Monaten öfters mit dem Asphalt Bekanntschaft gemacht hatte, kam noch glimpflich davon. Wie sein Team bekanntgab, hat er sich bei dem Horrorsturz "lediglich" eine Rippe gebrochen sowie Prellungen zugezogen. Nun hat er zwei gebrochene Rippen, denn bereits vor zehn Tagen zog er sich bei einem Sturz bei Tirreno-Adriatico einen Rippenbruch zu. Doch auch das erneute Malheur brachte Cavendish nicht aus der Fassung. "Er hat sogar seinen Humor behalten", wusste Teamarzt Jarrad Van Zuydam zu berichten.

 

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