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09.01.2018, 17:48

UCI geht von keinem vorsätzlichen Verstoß aus

Matzka nachträglich für zwei Jahre gesperrt

Ein alter Dopingfall um den Ex-Fahrer Ralf Matzka hatte das Bora-hansgrohe-Team bei der vergangenen Tour de France etwas aus dem Rhythmus gebracht. Knapp zwei Jahre nach dem positiven Befund spricht der Weltverband eine Sperre bis November 2018 aus. Der Radsport-Weltverband (UCI) geht aber von keinem vorsätzlichen Verstoß aus.

Ralf Matzka
Der ehemalige Bora-hansgrohe-Profi Ralf Matzka wurde nachträglich für zwei Jahre gesperrt.
© imagoZoomansicht

Ex-Radprofi Ralf Matzka ist vom Weltverband UCI rückwirkend ab dem 28. November 2016 für zwei Jahre wegen Dopings gesperrt worden. Das bestätigten am Dienstag die Anwälte des ehemaligen Fahrers des Bora-hansgrohe-Rennstalls. Bei Matzka, der von 2013 bis 2016 in Diensten des jetzigen WorldTour-Teams aus Raubling stand, war am 3. März 2016 die Substanz Tamoxifen nachgewiesen worden. Als Nebenwirkung lässt das Präparat gegen Brustkrebs bei Männern den Testosteronspiegel ansteigen.

Das Anti-Doping Tribunal der UCI sei zu dem Schluss gekommen, dass zwar ein Verstoß vorliege, "Ralf Matzka aber nicht vorsätzlich gegen die Anti Doping Rules der UCI verstoßen habe", hieß es in einer Mitteilung des Matzka-Anwaltes Rainer Cherkeh.

Daher habe die UCI "auch bloß eine Sperre von zwei Jahren anstelle der ansonsten üblichen vier Jahren verhängt und zudem auf die Anordnung einer Geldstrafe verzichtet". Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt sei mangels Tatverdacht im September 2016 eingestellt worden. Der 28 Jahre alte Matzka fährt seit 2016 keine Rennen mehr.

Matzka gab verunreinigtes Wasser als Grund an

Sein Fall war während der vergangenen Tour de France bekannt geworden und hatte für erhebliche Unruhe im Team um den dreimaligen Weltmeister Peter Sagan gesorgt. Matzka, der sportlich nie groß in Erscheinung trat, hatte eine mögliche Wasserverunreinigung für den positiven Befund geltend gemacht.

Aus der Urteilsbegründung gehe hervor, "dass auch die UCI davon ausgeht, dass es sich um keinen absichtlichen Regelverstoß gehandelt hat. Ob Matzka jetzt noch gegen das Urteil vorgeht, wird er mit seinen Rechtsanwälten entscheiden", erklärte dazu Bora-hansgrohe-Manager Ralph Denk.

dpa

 

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