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12.03.2016, 19:35

74. Paris-Nizza: Contadors Attacken verpuffen

Zakarin gewinnt - Thomas löst Matthews ab

Die Königsetappe bei der diesjährigen Fernfahrt Paris-Nizza erfüllte die im Vorfeld gehegten Erwartungen. Auf dem extrem umkämpften Schlussanstieg dürfte eine Vorentscheidung in Sachen Gesamtsieg gefallen sein. Die besten Aussichten hat der Brite Geraint Thomas, der Michael Matthews als Führenden in der Gesamtwertung ablöste. Der Angriff von Alberto Contador auf die Spitze war nicht von Erfolg gekrönt, der Tagessieg ging an Ilnur Zakarin.

Geraint Thomas und Ilnur Zakarin
Der Russe Ilnur Zakarin (re.) jubelt vor dem neuen Gesamtführenden Geraint Thomas.
© Getty ImagesZoomansicht

Auf den 177 Kilometern zwischen Nizza und La Madone d'Utelle standen nicht weniger als sieben Bergwertungen auf dem Programm. Darunter der 15,3 lange und im Durchschnitt knapp sechs Prozent steile Schlussanstieg hinauf auf 1165 Metern Höhe auf den Madone d'Utelle.

Von Beginn an ging es bergauf, gleich nach zehn Kilometern stand die erste Bergwertung auf dem Programm. Zunächst fuhr das Feld gemeinsam, etliche Attacken - unter anderem von Sylvain Chavanel (Direct Energie) wurden vereitelt. Nach 25 Kilometern fanden sich dann aber sieben Fahrer, die sich vom Hauptfeld absetzen konnten. Wenig später bekamen die sieben Ausreißer noch Gesellschaft von Andrew Talansky (Cannondale) und Thomas De Gendt (Lotto-Soudal), so dass neun Fahrer vor dem Peloton fuhren.

Viel Vorsprung konnten sich die Ausreißer aber nicht erarbeiten, lediglich knapp zwei Minuten gestatteten ihnen die Verfolger. Zumal das bergige Terrain für etliche Veränderungen des Renngeschehens sorgte. 40 Kilometer vor dem Ziel zerfiel die Führungsgruppe dann vollends.

Die beiden Franzosen Antoine Duchesne (Direct Energie) und Florian Vachon (Fortuneo) wehrten sich am längsten, allerdings erfolglos. Am vorletzten Anstieg, dem Cote de Duranus, wurde Duchesne als letzter der Ausreißer gestellt, das Team Tinkoff-Saxo um Alberto Contador drückte mächtig auf das Tempo.

Der Spanier war es dann auch, der das Ausscheidungsrennen am Schlussanstieg eröffnete. Durch etliche Attacken zerfiel die Gruppe der Spitzenfahrer immer weiter, letztendlich machten Iknur (Zakarin Katusha), Geraint Thomas (Sky), Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) und Vorjahressieger Richie Porte (BMC Racing) den Sieg unter sich aus. Trotz etlicher Bemühungen von Contador hatte überraschend der Russe Zakarin nach 4:45,11 Stunden das bessere Ende für sich.

Neuer Gesamtführender ist der zweitplatzierte Geraint Thomas (Sky), der nun beste Chancen auf den Gesamtsieg hat. Der Brite führt 15 Sekunden vor Contador, Tagessieger Zakarin liegt 20 Sekunden zurück. Auch am Sonntag stehen auf der Schlussetappe rund um Nizza sieben Anstiege an, allerdings sind nur zwei davon geeignet, Zeit gutzumachen.


6. Etappe, Nizza - La Madone d'Utelle (177 km):

1. Ilnur Sakarin (Russland) - Team Katusha 4:45:11 Std.; 2. Geraint Thomas (Großbritannien) - Team Sky gleiche Zeit; 3. Alberto Contador (Spanien) - Tinkoff + 0:01 Min.; 4. Richie Porte (Australien) - BMC Racing Team + 0:07; 5. Sergio Henao (Kolumbien) - Team Sky + 0:10; 6. Simon Yates (Großbritannien) - Orica GreenEdge +0:20; ... 35. Simon Geschke (Kelmis/Belgien) - Team Giant-Alpecin + 7:52; 80. Marcus Burghardt (Steinmaur/Schweiz) - BMC Racing Team + 20:49; 111. Paul Martens (Lanaken/Belgien) - Team Lotto NL-Jumbo + 35:58; 116. Marcel Kittel (Erfurt) - Etixx-Quick Step gleiche Zeit

Gesamtwertung, nach der 6. Etappe:

1. Geraint Thomas (Großbritannien) - Team Sky 24:10:26 Std.; 2. Alberto Contador (Spanien) - Tinkoff + 0:15 Min.; 3. Ilnur Sakarin (Russland) - Team Katusha + 0:20; 4. Richie Porte (Australien) - BMC Racing Team + 0:21; 5. Tom Dumoulin (Niederlande) - Team Giant-Alpecin + 0:32; 6. Jon Izaguirre (Spanien) - Movistar Team + 0:37; ... 29. Simon Geschke (Kelmis/Belgien) - Team Giant-Alpecin + 8:27; 53. Marcus Burghardt (Steinmaur/Schweiz) - BMC Racing Team + 21:41; 111. Paul Martens (Lanaken/Belgien) - Team Lotto NL-Jumbo + 47:33; 132. Marcel Kittel (Erfurt) - Etixx-Quick Step + 59:22

jer

Paris - Nizza: 3. Etappe abgebrochen
"Rennen zur Sonne" endet im Schnee
Wegen schlechter Witterungsbedingungen ist die dritte Etappe von Paris-Nizza abgebrochen worden. Die Sicherheit der Radprofis sei wegen des Schneefalls nicht mehr gewährleistet, begründeten die Veranstalter am Mittwoch. Zunächst hatten die Organisatoren das Rennen rund 90 Kilometer nach dem Start in Cusset lediglich unterbrochen, um es an einem späteren Teil der insgesamt 168 Kilometer langen Strecke fortzusetzen. Dann entschieden sie sich jedoch für den Abbruch.
"Rennen zur Sonne" endet im Schnee

Wegen schlechter Witterungsbedingungen ist die dritte Etappe von Paris-Nizza - auch gern als "Rennen zur Sonne" tituliert - abgebrochen worden. Die Sicherheit der Radprofis sei wegen des Schneefalls nicht mehr gewährleistet, begründeten die Veranstalter am Mittwoch. Zunächst hatten die Organisatoren das Rennen rund 90 Kilometer nach dem Start in Cusset lediglich unterbrochen, um es an einem späteren Teil der insgesamt 168 Kilometer langen Strecke fortzusetzen. Dann entschieden sie sich jedoch für den Abbruch.
© imago / Getty Images

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