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10.03.2016, 18:45

74. Paris-Nizza: Greipel erneut knapp geschlagen

Bouhanni gewinnt - und darf Sieger bleiben

Nun ist es endlich vollbracht: Nacer Bouhanni hat die vierte Etappe der 74. Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Anders als am Dienstag, als er nachträglich noch zurückversetzt worden war, durfte er anschließend auch als Sieger feiern. André Greipel schrammte als Dritter knapp am Sieg vorbei, Marcel Kittel konnte nicht in die Entscheidung eingreifen.

Nacer Bouhanni
Feierte am Donnerstag bei Paris-Nizza endlich seinen Heimsieg: Nacer Bouhanni.
© Getty ImagesZoomansicht

Der vierte Tagesabschnitt über 193,5 Kilometer von Julienas nach Romans-sur-Isere wies ein leicht welliges Profil auf, das den Ausreißern Chancen eröffnete. Dementsprechend frühzeitig wurden Attacken lanciert. Das hohe Tempo zu Beginn verhinderte zunächst eine Flucht, doch bereits nach fünf Kilometern war soweit. Vier Fahrer setzten sich vom Hauptfeld ab, der bekannteste war der Franzose Thomas Voeckler vom Team Direct Energie.

Der Vorsprung der Ausreißer wuchs schnell an, fast fünf Minuten konnten sich auf das Peloton herausfahren. Doch die Sprinterteams achteten darauf, dass der Rückstand nicht noch mehr anwuchs. Vielmehr pendelte sich der Vorsprung der Ausreißer bei rund drei Minuten ein.

Als mit dem Cote de Saint-Uze die einzige Bergwertung der 2. Kategorie rund 30 Kilometer vor dem Ziel anstand, war der Vorsprung der Flüchtenden bereits auf unter eine Minute gesunken. Aus dem Hauptfeld attackierten dann mehrere Fahrer, letztendlich waren es Sylvain Chavanel (Direct Energie), Sep Vanmarcke (Lotto-Jumbo) und Delio Fernandez (Delko Marseille), die Voeckler als Letzten des ursprünglichen Ausreißerquartetts überholten. Das Trio kämpfte verbissen um seine Chance bog mit rund 15 Sekunden Vorsprung auf die Zielgerade ein. Doch knapp 800 vor dem Zielstrich rauschte das Peloton vorbei, so dass es zu einer Sprintankunft kam. Dabei bewies Bouhanni die meisten Reserven. der Cofidis-Sprinter verwies in 4:42,29 Stunden den Belgier Edward Theuns (Trek) sowie Greipel (Lotto-Soudal) in die Schranken.

Weniger gut lief es für Kittel. Der Etixx-Quickstep-Sprinter musste abreißen lassen und kam mit über viereinhalb Minuten Rückstand ins Ziel. In der Gesamtwertung verteidigte der Australier Michael Matthews (Orica-GreenEdge) seine Führung vor dem Niederländer Tom Dumoulin (Giant-Alpecin) und dem Australier Patrick Bevin (Cannondale).

Am Freitag und Samstag dürfte eine Vorentscheidung fallen, wenn es ins Gebirge geht. Am Sonntag endet die Fernfahrt in Nizza.


4. Etappe, Juliénas - Romans-sur-Isère (195,5 km):

1. Nacer Bouhanni (Frankreich) - Cofidis 4:42:29 Std.; 2. Edward Theuns (Belgien) - Trek-Segafredo; 3. André Greipel (Hürth) - Lotto-Soudal; 4. Alexander Kristoff (Norwegen) - Team Katusha; 5. Michael Matthews (Australien) - Orica GreenEdge; 6. Ben Swift (Großbritannien) - Team Sky; ... 63. Paul Martens (Lanaken/Belgien) - Team Lotto NL-Jumbo; 65. Marcus Burghardt (Steinmaur/Schweiz) - BMC Racing Team; 89. Simon Geschke (Kelmis/Belgien) - Team Giant-Alpecin alle gleiche Zeit; 125. Marcel Kittel (Erfurt) - Etixx-Quick Step + 4:38 Min.

Gesamtwertung, nach der 4. Etappe:

1. Michael Matthews (Australien) - Orica GreenEdge 14:24:15 Std.; 2. Tom Dumoulin (Niederlande) - Team Giant-Alpecin + 0:14 Min.; 3. Patrick Bevin (Neuseeland) - Cannondale Pro Cycling Team + 0:19; 4. Jon Izaguirre (Spanien) - Movistar Team; 5. Geraint Thomas (Großbritannien) - Team Sky beide gleiche Zeit; 6. Lieuwe Westra (Niederlande) - Astana Pro Team + 0:24; ... 32. Simon Geschke (Kelmis/Belgien) - Team Giant-Alpecin + 0:48; 42. Marcus Burghardt (Steinmaur/Schweiz) - BMC Racing Team + 1:05; 45. André Greipel (Hürth) - Lotto Soudal + 1:10; 57. Paul Martens (Lanaken/Belgien) - Team Lotto NL-Jumbo + 1:27; 99. Marcel Kittel (Erfurt) - Etixx-Quick Step + 6:52

jer/dpa

Paris - Nizza: 3. Etappe abgebrochen
"Rennen zur Sonne" endet im Schnee
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Wegen schlechter Witterungsbedingungen ist die dritte Etappe von Paris-Nizza - auch gern als "Rennen zur Sonne" tituliert - abgebrochen worden. Die Sicherheit der Radprofis sei wegen des Schneefalls nicht mehr gewährleistet, begründeten die Veranstalter am Mittwoch. Zunächst hatten die Organisatoren das Rennen rund 90 Kilometer nach dem Start in Cusset lediglich unterbrochen, um es an einem späteren Teil der insgesamt 168 Kilometer langen Strecke fortzusetzen. Dann entschieden sie sich jedoch für den Abbruch.
© imago / Getty Images

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