Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
05.04.2015, 17:31

Flandern-Rundfahrt: Degenkolb Siebter

Kristoff als erster Norweger Sieger in Flandern

Zwei Wochen nach seinem Triumph in Sanremo hatte John Degenkolb am Sonntag mit dem Ausgang der 99. Flandern-Rundfahrt nichts zu tun. Er fuhr auf Rang sieben - gegen den Norweger Alexander Kristoff hatte an diesem Tag keiner eine Chance.

Ringen um den Sieg in Flandern: Am Ende gewinnt der Norweger Alexander Kristoff (re.) vor dem Niederländer Niki Terpstra.
Ringen um den Sieg in Flandern: Am Ende gewinnt der Norweger Alexander Kristoff (re.) vor dem Niederländer Niki Terpstra.
© imagoZoomansicht

John Degenkolb hat als Einzelkämpfer seinen zweiten Klassiker-Triumph verpasst. Zwei Wochen nach seinem Erfolg bei Mailand-Sanremo musste sich der Thüringer bei der 99. Flandern-Rundfahrt am Ostersonntag mit dem siebten Platz begnügen, lieferte dabei aber erneut eine starke Vorstellung ab. Den Sieg holte sich nach 264,2 Kilometern von Brügge nach Oudenaarde als erster Norweger Alexander Kristoff vor dem Niederländer Niki Terpstra und Greg van Avermaet aus Belgien. Kristoff feierte seinen fünften Sieg innerhalb einer Woche.

Der ohne Team-Helfer auf sich allein gestellte Degenkolb erreichte das Ziel mit einem Rückstand von fast 50 Sekunden, als er den Sprint der kleinen Verfolgergruppe gewann. Damit bleiben Rudi Altig (1964) und Steffen Wesemann (2004) die einzigen deutschen Sieger bei der "Ronde", die auch am Ostersonntag wieder zu einem großen Radsport-Volksfest mit Hunderttausenden Zuschauern wurde.

"Am Schluss hat Terpstra nicht mehr mitgearbeitet, aber es hat gereicht. Unsere Taktik mit einem frühen Angriff von mir ist aufgegangen. Am nächsten Sonntag in Roubaix werde ich es noch mal versuchen", sagte Kristoff mit seinem Sohn auf dem Schoß nach dem Rennen.

Eine Vorentscheidung fiel gut 28 Kilometer vor dem Ziel, als Terpstra und Kristoff attackierten. Das Duo ließ sich auch am Oude Kwaremont und dem Paterberg, den letzten beiden von 19 giftigen Anstiegen ("Hellingen") nicht mehr einholen. Auf der Zielgeraden hatte Kristoff, der im Vorjahr Mailand-Sanremo gewann und diesmal Zweiter war, das größere Stehvermögen.

Zuvor war es zum Taktieren der Sieganwärter gekommen, was wohl auch am Fehlen des Vorjahressiegers Fabian Cancellara lag. Der Schweizer hatte in den vergangenen Jahren das Rennen stets schwer gemacht, musste aber diesmal passen, nachdem er beim E3-Preis Harelbeke jüngst zwei Brüche im Lendenwirbelbereich erlitten hatte. Da auch der dreimalige Sieger Tom Boonen verletzt fehlte, war im Belgier Stijn Devolder nur ein früherer Flandern-Sieger dabei.

Lange Zeit war eine kleine Gruppe an der Spitze vorneweg gefahren. Bereits nach 18 Kilometern hatten die Ausreißer attackiert. Der Gruppe gehörten auch der Schwarzwälder Ralf Matzka vom deutschen Team Bora-Argon und der Neuseeländer Jesse Sergeant an. Für Sergeant war der Fluchtversuch aber 106 Kilometer vor dem Ziel unsanft zu Ende gegangen, als er von einem überholenden Materialwagen regelrecht abgeräumt worden war. Sergeant musste das Rennen mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch beenden.

Es war nicht der einzige Zwischenfall des Rennens. Gut 20 Kilometer später ging ein weiterer Fahrer zu Boden, als es zu einem Auffahrunfall zwischen einem Materialwagen und dem Teamfahrzeug des Rennstalls Fdjeux kam. Der jüngere Bruder von Sylvain Chavanel hatte sich in der Situation gerade beim Begleitauto aufgehalten.

Die Favoriten hielten sich indes lange Zeit zurück, während die letzten Ausreißer gut 50 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurden. Degenkolb musste einmal das Rad wechseln, kam aber schnell wieder ins große Feld zurück. Im Gegensatz zur Vorwoche beim Halbklassiker Gent-Wevelgem gab es diesmal relativ wenig Stürze - auch weil das Wetter mitspielte. Strahlender Sonnenschein begleitete die Fahrer auf dem Weg durch Flandern.

Sehr offensiv fuhr der deutsche Sprinter André Greipel, der sich immer wieder an der Spitze des Feldes zeigte und in seinem Lotto-Soudal-Team wichtige Helferdienste leistete. In die Entscheidung konnte Greipel nicht mehr eingreifen, dafür war das Terrain für das Kraftpaket aus Rostock zu schwer.

dpa

 

Community

Die aktuellsten Forenbeiträge
TSV KK : TV Stuhr - 3:1 von: Uncle_Meat - 19.11.18, 09:45 - 0 mal gelesen
Die treuen Begleiter von: Uncle_Meat - 19.11.18, 09:42 - 0 mal gelesen
Der TV Stuhr auf großer Fahrt von: Uncle_Meat - 19.11.18, 09:39 - 2 mal gelesen

Schlagzeilen

Facebook

Livescores

  Heim   Gast Erg.
19.11. 10:00 - -:- (-:-)
 
- -:- (-:-)
 
19.11. 11:00 - -:- (-:-)
 
19.11. 18:00 - -:- (-:-)
 
- -:- (-:-)
 
- -:- (-:-)
 
19.11. 18:30 - -:- (-:-)
 
- -:- (-:-)
 
19.11. 19:30 - -:- (-:-)
 
19.11. 20:00 - -:- (-:-)
 

kicker

Lesen Sie die aktuelle kicker-Ausgabe vor allen anderen auf Ihrem Tablet oder Smartphone!
noch vor Verkaufsstart verfügbar: Lesen Sie die Montagsausgabe schon Sonntagabend
mit unserem Abo-Service verpassen Sie garantiert keine Ausgabe
bequeme und sichere Bezahlung über Ihren Appstore-Account
mühelos und in Sekunden-
schnelle geladen!
   

TV Programm

Zeit Sender Sendung
10:00 EURO Skispringen
 
10:00 SKYBU Fußball: Bundesliga
 
11:00 EURO Curling
 
11:00 SKYS2 Handball: DKB Bundesliga
 
11:30 SDTV Sporting Lissabon - GD Chaves
 

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine