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19.07.2013, 18:30

19. Etappe, Bourg-d'Oisans - Le Grand-Bornand, 204, 5 km

Sieg für Rui Costa, Klöden Zweiter - Froome souverän

Nur knapp am Sieg vorbei fuhr Andreas Klöden (RadioShack-Leopard) auf der 19. Etappe über 204,5 Kilometer von Bourg-d'Oisans nach Le Grand-Bornand. Der 38-Jährige musste sich als Zweiter nur dem portugiesischen Tagessieger Rui Costa (Movistar) beugen. Der Gesamtführende Christopher Froome (Sky) hatte seine Konkurrenten im Kampf um das Gelbe Trikot sicher im Griff und kann von Platz 1 in Paris träumen.

Rui Costa
Zweiter Sieg bei der 100. Tour de France: Rui Costa.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Schwierigkeiten auf dem 19. Tagesabschnitt lagen bereits in der ersten Rennhälfte. Mit dem Col du Glandon und dem Col de la Madelaine standen zwei Berger der "Hors Categorie" auf dem Programm. Wie am Vortag fiel etwas Regen, für die Schlussphase waren sogar heftige Schauer vorhergesagt.

Nicht beeindrucken von den widrigen Aussichten ließen sich Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) und Ion Izagirre (Euskaltel). Die beiden kamen gemeinsam auf dem Col du Glandon an. Hinter dem Duo folgte eine größere Gruppe mit über 40 Fahrern, darunter auch Klöden, Tony Martin (OmegaPharma-Quickstep) und Marcus Burghardt (BMC). Diese Gruppe hatte knapp drei Minuten Rückstand, das Feld mit allen Favoriten folgte mit über sechs Minuten.

Hinauf zum Col de la Madelaine konnte dann Izagirre dem Tempo Hesjedals nicht mehr folgen. Dafür erhielt der Giro-Sieger von 2012 Gesellschaft von Pierre Rolland (Europcar) der von hinten aufschließen konnte. Am Gipfel hatte das Duo einen Vorsprung von über vier Minuten auf die mittlerweile rund 30 Mann starke Verfolgergruppe. Das Feld der Favoriten überquerte mit rund zwölf Minuten Rückstand die Passhöhe.

Am drittletzten Berg, dem Col de Tamié, konnte dann Hesjedal Rolland nicht mehr folgen. Der Franzose machte sich alleine auf dem Weg und ließ die französischen Zuschauer vom zweiten Tagessieg hintereinander nach Christophe Riblon (Ag2r) träumen.

Doch Rolland kam nicht durch. Am letzten Berg, dem Col de la Croix Fry herrschte wie befürchtet heftiger Regen. Von hinten brauste Costa auf der Verfolgungsgruppe heran und überholte Rolland. Dann folgte Klöden, der auf der Passhöhe rund eine Minute zurücklag, sowie Bart de Clerq (Lotto-Belisol), Mikel Nieve (Euskaltel), Daniel Navarro (Cofidis) und Jan Bakelants (RadioShack-Leopard).

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Auf der Abfahrt, die sich durch die Nässe sehr schwierig gestaltete, passierte nichts mehr. Costa verteidigte seine Führung bis ins Ziel, Klöden wurde Zweiter. "Costa war zu stark. Aber ich bin glücklich über meine Leistung und nicht enttäuscht. Wir haben niemanden für das Klassement, deshalb gehen wir in die Ausreißergruppen", sagte der RadioShack-Profi.

Auch bei den Favoriten tat sich wenig. Zwar versuchten es Joaquin Rodriguez (Katusha), Nairo Quintana (Movistar) und auch Alberto Contador (Saxo-Tinkoff), doch niemand wollte bei diesen Bedingungen letztes Risiko gehen. So hatte Froome keine Mühe, sein Gelbes Trikot zu verteidigen. "Ich bin heilfroh, dass dieser Tag vorbei ist. Wir sind in einer fantastischen Position so kurz vor Paris. Ich bin sehr erleichtert", sagte Froome.

Der 19. Etappe fielen etliche Fahrer zum Opfer. Leider auch Marcel Sieberg (Lotto-Belisol). Der 31-Jährige fiel bereits zu Beginn der Etappe aus dem Hauptfeld zurück und stieg beim Anstieg zum Madelaine dann aus.

Am Samstag werden die Fahrer in den Alpen noch einmal heftig arbeiten müssen. Auf den 125 Kilometern von Annecy nach Annecy-Semnoz stehen sechs Bergwertungen auf dem Programm. Besondern am Schlussanstieg hinauf auf 1652 Metern nach Annecy-Semnoz könnte es noch einmal Attacken geben.

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