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13.07.2013, 16:55

14. Etappe: Saint-Pourcain-sur-Sioule - Lyon (191 km)

Trentin hat das Glück des Tüchtigen

Nach dem hektischen Treiben vom Vortag gab es auf der 14. Etappe der 100. Tour de France von Saint-Pourcain-sur-Sioule nach Lyon weniger Spektakel im Kampf um das Gelbe Trikot, das auf den Schultern von Chris Froome bleibt. Das Peloton gewährte indes einer großen Ausreißergruppe den Tagessieg. Drei Deutsche mischten lange mit, doch auf der Zielgerade hatte der Italiener Matteo Trentin (Omega Pharma-Quickstep) noch ein Körnchen mehr als die Konkurrenten.

Matteo Trentin
Hatte den entscheidenden Punch noch in den Beinen: Der Italiener Matteo Trentin.
© Getty ImagesZoomansicht

Es dauerte zunächst etwas, bis sich die obligatorische Ausreißergruppe zusammenfand. Erste Attacken schlugen fehl. Nach rund einer Rennstunde versammelten sich letztlich 18 Fahrer, die gemeinsam in den ersten kleinen Anstieg des Tages fuhren. Jens Voigt (Radioshack), Marcus Burghardt (BMC) und Simon Geschke (Argos-Shimano) waren mit dabei.

Allerdings war im Peloton vor allem Euskatel zunächst nicht zufrieden mit der Situation. Die Basken hatten keinen Mann vorne drin und drückten ordentlich aufs Tempo. Aber die Ausreißer wehrten sich erfolgreich, bis Euskatel die Nachführarbeit einstellte und in der Folge der Abstand sprunghaft anstieg.

60 Kilometer vor dem Ziel hatte sich die Gruppe vier Minuten abgesetzt. Im Peloton fand sich nach dem hektischen Vortag kein Team, das die Verfolgung organisierte, so wuchs der Vorsprung weiter und damit stand fest: Die Ausreißer kommen durch.

Jetzt war es vorne auch mit der Einigkeit vorbei. 16 Kilometer vor dem Ziel wurden erste Attacken lanciert. Aus deutscher Sicht musste Oldie Jens Voigt (Radioshack) reißen lassen, aber auch für David Millar (Garmin) war Schluss. Dagegen fasste sich Julien Simon (Sojasun) ein Herz und nutzte den letzten 1,8 Kilometer langen Anstieg, um sich abzusetzen. Doch wieder wurde es nichts mit dem ersten französischen Sieg, er wurde auf dem letzten Kilometer noch geschnappt.

Den Sieg holte sich im Schlussspurt mit hauchdünnem Vorsprung schließlich Trentin, der Michael Albasini (Orica Greenedge) und Andrew Talansky (Garmin) hinter sich ließ. Für das Martin-Team war es nun schon der vierte Etappensieg. "Wir sind sehr relaxed, weil wir schon einige Siege haben. Matteo ist unheimlich schnell, das wissen wir. Aber damit habe ich nicht gerechnet. Ich hatte Sorge vor Albasini, er gewinnt oft solche Etappen", sagte Teamchef Patrick Lefevere. Geschke landete als bester Deutscher auf dem siebten Platz.

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Der britische Top-Favorit Christopher Froome (Sky) kam mit dem Hauptfeld ins Ziel, verlor dabei keine Zeit auf seine direkten Konkurrenten und hat vor dem schweren Teilstück am Sonntag weiter 2:28 Minuten Vorsprung auf Bauke Mollema (Niederlande/Belkin). Alberto Contador (Spanien/Saxo-Tinkoff) ist mit 2:45 Minuten Rückstand Gesamtdritter.

Mythos Mont Ventoux am Nationalfeiertag

Am Sonntag ist Nationalfeiertag in Frankreich, klar, dass die Organisatoren sich ein ganz besonderes Schmankerl haben einfallen lassen. Über 242,5 Kilometer führt das längste Teilstück der Jubiläumsausgabe von Givors zu einem der "heiligen Berge" der Rundfahrt: dem Mont Ventoux. Was für die Radsportfans nach einem unterhaltsamen Spektakel klingt, dürfte für die Fahrer zu einer echten Qual werden. Nach 222 Kilometern und vier kleineren Bergwertungen ist zum krönenden Abschluss der kahle und einsame Riese der Provence zu bezwingen. 20,8 km lang ist der Anstieg bis zum Ziel, die durchschnittliche Steigung beträgt 7,5 Prozent. Ein echter Höllenritt, bei dem die entscheidende Phase im Kampf um das Gelbe Trikot eingeleitet wird.

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