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12.07.2013, 18:10

13. Etappe: Tours - Saint-Amand-Montrond (173 km)

Cavendish siegt - Froome verliert Zeit

Die 13. Etappe über 173 Kilometer von Tours nach Saint-Amand-Montrond bot deutlich mehr Spannung als im Vorfeld erwartet. Zwar setzte sich Mark Cavendish nach 3:40,08 Stunden im Spurt vor Peter Sagan durch, doch das Feld kam nicht geschlossen ins Ziel. Auch die deutsche Sprinter-Elite mit Marcel Kittel und Andre Greipel wurde bereits vorzeitig abgehängt. Von den Klassement-Fahrern erwischte es Alejandro Valverde am heftigsten, auch Spitzenreiter Christopher Froome verlor Zeit.

Mark Cavendish
Fuhr souverän seinen zweiten Sieg bei der Jubiläumstour ein: Mark Cavendish.
© Getty ImagesZoomansicht

Eigentlich wirkte das 13. Teilstück vom Profil her ziemlich unspektakulär: Die 173 Kilometer verliefen flach, lediglich eine einzige Bergwertung der 4. Kategorie stand 77 Kilometern an.

Wie erwartet, begann das Rennen mit einem Ausreißversuch. Gleich sechs Fahrer konnten sich relativ schnell vom Hauptfeld absetzen. Bekanntester Fahrer war der Giro-Sechste Przemyslaw Niemiec (Lampre), doch auch der Pole wies in der Gesamtwertung schon einen Rückstand von über einer halben Stunde auf.

Das Sextett durfte also fahren. Und das Hauptfeld hatte so seine Schwierigkeiten. Denn der Wind sorgte für eine Aufsplitterung des Pelotons. Zu den abgehängten Fahrern gehörte auch Alejandro Valverde (Movistar), der durch einen Radwechsel wertvolle Zeit verlor. Da die große erste Gruppe zum Zwischensprint hin viel Tempo machte, vergrößerte sich der Rückstand der Verfolger, zu der auch Marcel Kittel (Argos-Shimano) gehörte.

Frühzeitig wurden die Ausreißer von der ersten Gruppe wieder geschluckt. Und 30 Kilometer vor dem Ziel wurde es dann so richtig spannend! Die Teams Saxo-Tinkoff um Alberto Contador und Belkin um Bauke Mollema starteten eine Attacke und rissen das Feld nochmals auseinander. Zur großen Überraschung konnte auch der Mann im Gelben Trikot, Christopher Froome (Sky), nicht mehr folgen. Mit gleich sechs Fahrern drückte Saxo-Tinkoff mächtig auf das Tempo und distanzierte die Gruppe um Froome und Andre Greipel (Lotto-Belisol) immer mehr!

Die Spitzengruppe verteidigte ihren Vorsprung, im Spurt hatte dann Cavendish (OmegaPharma-Quickstep) keinerlei Mühe, sich gegen Sagan (Cannondale) zu behaupten. Contador und Mollema kamen zeitgleich mit dem Sieger ins Ziel. Dann begann das Warten auf Froome. Der Brite kam mit einem Rückstand von 1:09 Minuten an und hat nun in der Gesamtwertung "nur" noch 2:28 Minuten Vorsprung auf den neuen Zweiten Mollema sowie 2:45 auf Contador.

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"Ich habe immer gesagt, die Tour ist erst in Paris zu Ende. Aber ich zweifle nicht - so sind eben Radrennen. Ich habe heute ein bisschen Zeit verloren, aber ich hoffe, am Wochenende auf dem Mont Ventoux läuft's besser", sagte Froome, dem der verletzt ausgestiegene Norweger Edvald Boasson Hagen an allen Ecken und Enden fehlte. "Einen Mann mit solchen Qualitäten habe ich heute sehr vermisst", sagte der Spitzenreiter, der wegen der Schwäche seines Teams bei der Tour quasi allein gegen den Rest der Welt kämpfen muss. "Aber der Vorsprung ist immer noch komfortabel."

Den Spurt der großen Verfolgergruppe entschied übrigens Greipel für sich. Auf Kittel & Co. mussten die Zuschauer noch länger warten.

Neben Froome, der am Ende mal wieder ohne Helfer war, gehörte auch Valverde zu den großen Verlierern des Tages. Der Spanier fand den Anschluss nicht mehr und verlor knapp zehn Minuten. Allerdings beschwerte sich sein Teamboss über die Attacken der Konkurrenten, während Valverde durch einen Defekt gestoppt wurde: "Das ist nicht sportlich", so José Luis Arrierta. Auch Greipel stimmte in die Schar der Kritikier ein: "Wenn man einen Platten hat, macht man so etwas nicht", sagte der Etappensieger von Montpellier.

Am Wochenende wird es nun wieder bergiger. Insgesamt sieben Bergwertungen stehen am Samstag auf den 191 Kilometern zwischen Saint-Pourcain-sur-Sioule nach Lyon auf dem Programm. Besonders die letzten 30 Kilometer mit gleich drei Bergwertungen spielen risikofreudigen Angreifern in die Hände.

12.07.13
 
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