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30.06.2013, 18:17

2. Etappe: Froome attackiert kurz - Martin quält sich durch

Grün statt Gelb: Bakelants löst Kittel ab

Der Tag in Gelb ist ihm nicht mehr zu nehmen, das Trikot selbst aber hat Marcel Kittel auf der zweiten Etappe der 100. Tour de France verloren: Mit Gänsehaut und einem großen Rückstand erreichte der Auftaktsieger am Sonntag Ajaccio. Sein Nachfolger konnte sein Glück ebenfalls kaum fassen: Ausreißer Jan Bakelants rettete eine Sekunde ins Ziel - die am Ende Gelb wert war. Chris Froome ließ derweil erstmals die Muskeln spielen.

Jan Bakelants
Fassungslos: Jan Bakelants überquert als Erster die Ziellinie in Ajaccio - und darf am Montag in Gelb fahren.
© Getty ImagesZoomansicht

Erstmals seit fünf Jahren trug wieder ein deutscher Radprofi das Maillot Jaune - jedoch nur für einen Tag: Nach einer unruhigen Nacht ("Ich habe versucht, ruhig durchzuschlafen, richtig gelungen ist mir das nicht") konnte Marcel Kittel auf der mit vier Bergwertungen gespickten zweiten Etappe am Sonntag den Anschluss nicht halten. Am Ende hatte der 25-Jährige mehr als 17 Minuten Rückstand, war jedoch immer noch im Besitz des Grünen Trikot.

"Ich habe jede Sekunde genossen. Ich hatte Gänsehaut", verriet Kittel am Tag nach dem "bei weitem größten Tag in meinem Leben": "So oder so ist die Tour de France schon jetzt für mich ein Riesenerfolg."

Auch Tony Martin, der trotz seiner am Vortag erlittenen tiefen Fleischwunde am Ellenbogen und diversen anderen Verletzungen auf die Zähne biss, quälte sich über die vier Anstiege mit dem Höhepunkt Col de Vizzavona, verlor viel Zeit, hat sein Ziel aber noch im Blick: Am 10. Juli steigt auf der elften Etappe das Einzelzeitfahren.

Bester Deutscher an Tag zwei der 100. Tour war am Ende Andreas Klöden, der mit dem Hauptfeld nach 156 Kilometern in Ajaccio ankam - und mit seinem Radioshack-Rennstall etwas zu feiern hatte: Sein Teamkollege Jan Bakelants rettete eine Sekunde vor dem heranrasenden Peloton über die Linie und darf am Montag ganz in Gelb fahren.

Der 27-jährige Belgier fasste sich im Finale der Etappe ein Herz, riss mit mehreren prominenten Begleitern, darunter Geburtstagskind Sylvain Chavanel, eine kleine Lücke und fuhr auf dem letzten Kilometer allen davon. Und das bei seiner Tour-Premiere! Dem Slowaken Peter Sagen blieb hinter dem Überraschungssieger als Gewinner des Hauptfeldsprints nur Platz zwei vor dem Polen Michal Kwiatkowski. In der Gesamtwertung ist David Millar nun erster Verfolger von Bakelants - dessen Ein-Sekunden-Vorsprung war am Ende Gold, also Gelb wert.

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Und die Favoriten? Als schon niemand mehr mit einer Attacke gerechnet hatte, ließ Chris Froome zwölf Kilometer vor dem Ziel plötzlich kurz die Muskeln spielen. Seine verdutzten Konkurrenten hängte der Brite spielend ab, brach seinen Antritt wenig später aber ab.

Liefert der dritte Abschnitt am Montag mehr Erkenntnisse in Sachen Klassementfahrer? Auf der dritten und letzten Korsika-Etappe geht es über 145,5 Kilometer von Ajaccio nach Calvi, dabei sind vier Bergwertungen zu absolvieren. Als Krönung steht 13,5 Kilometer vor dem Ende der Col de Marsolino im Weg, ein Anstieg der zweiten Kategorie.

Tour de France: Mannschaftszeitfahren nach Korsika-Rundfahrt
Martin scheitert an 75 Hundertstelsekunden
Anstelle von zerklüfteten Küstenstreifen fuhren die Athleten auf der 4. Etappe der 100. Tour de France durch die französische Hafenstadt Nizza.
Unter Palmen

Anstelle von zerklüfteten Küstenstreifen fuhren die Athleten auf der 4. Etappe der 100. Tour de France durch die französische Hafenstadt Nizza.
© Getty Images

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30.06.13
 
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