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24.02.2013, 16:12

Bahn-WM: Acht Medaillen für Deutschland

Bötticher überrascht mit Gold

Die deutschen Bahnrad-Fahrer dürfen nach der WM in Minsk ein durchweg positives Fazit ziehen. Am letzten Tag kamen zu den insgesamt acht Medaillen noch eine Gold- und eine Bronzemedaille dazu. Vor allem Stefan Bötticher überraschte mit seinem Titel im Sprint. Im Madison gab es zudem Bronze durch das Duo Henning Bommel und Theo Reinhardt. BDR-Präsident Rudolf Scharping war hocherfreut.

Stefan Bötticher
Mit 21 Jahren schon am Ziel seiner Träume: Stefan Bötticher (links) gewinnt im Sprint.
© picture allianceZoomansicht

Der Chemnitzer Stefan Bötticher hat überraschend WM-Gold im Sprint-Wettbewerb gewonnen und dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) damit den dritten Titel beschert. Im Finale setzte sich der 21-Jährige, der zum Auftakt bereits WM-Gold im Teamsprint gewonnen hatte, gegen Europameister Denis Dmitriew aus Russland durch. Bronze ging an Francois Pervis aus Frankreich. Als letzter Deutscher hatte 2005 Rene Wolff aus Erfurt den Sprinttitel gewonnen.

"Momentan ist das schwierig zu realisieren. Es ist ein großer Traum von mir gewesen. Dass es mit 21 Jahren bereits geklappt hat, ist ein unglaubliches Gefühl", sagte Bötticher, der bei der Siegerehrung stolz das Regenbogentrikot präsentierte: "Ich habe dieses Jahr vieles darauf ausgelegt, um hier in Top-Form zu sein. Der Erfolg bestätigt, dass ich alles richtig gemacht habe."

Im Anschluss sicherten sich Bommel und Reinhardt noch Bronze im Madison. Das Duo schaffte im Zusammenspiel mit den Teams aus Frankreich und Spanien kurz vor Rennende einen Rundengewinn und landete mit 13 Punkten auf dem dritten Platz. Der Sieg ging an die Franzosen Morgan Kneisky/Vivien Brisse (18), Silber sicherten sich dank eines erfolgreichen Schlusssprints die Spanier David Juaneda/Albert Barcelo (15).

Großartig, was unsere Athletinnen und Athleten geleistet haben.BDR-Präsident Rudolf Scharping

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Pech hatte am letzten Tag allerdings Kristina Vogel, die im Keirin-Finale stürzte und so ihre dritte Medaille in Weißrusslands Hauptstadt verpasste. In der letzten Entscheidung der Wettkämpfe wurde die 22-Jährige, die zuvor den Titel im Teamsprint sowie Silber im Einzelsprint gewonnen hatte, auf die blaue Innenbahn des Holzovals gedrängt und verlor in der letzten Kurve die Kontrolle über ihr Rad. Die Erfurterin stand jedoch eigenständig auf und blieb offenbar unverletzt. Gold sicherte sich die Sprint-Zweite Rebecca James aus Großbritannien, für die es die vierte Medaille in Minsk war.

Und so fiel das Fazit letztlich dennoch rundum positiv aus. "Großartig, was unsere Athletinnen und Athleten geleistet haben. Die Ergebnisse von Minsk zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", lobte BDR-Präsident Rudolf Scharping in einer ersten Reaktion.

Deutschland belegte mit drei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen hinter Großbritannien (5/2/2) den zweiten Platz im Medaillenspiegel.

24.02.13
 
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