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08.01.2013, 18:13

Demontage auf Raten?

McQuaid verliert seine Ämter bei der WADA

Nach den umfassenden Dopingenthüllungen rund um den Fall Lance Armstrong stand auch die Arbeit des Radsportweltverbands UCI zur Diskussion. Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte schon vor Monaten personelle Konsequenzen gefordert, passiert ist nichts. Dafür verliert UCI-Präsident Pat McQuaid nun gleich zwei Ämter bei der WADA.

UCI Präsident Pat McQuaid
Verliert zwei Ämter: UCI-Präsident Pat McQuaid.
© Getty ImagesZoomansicht

McQuaid hat seinen Sitz im Exekutiv-Komitee der WADA verlassen. Das bestätigte die UCI am Dienstag. Der nicht erst seit der Doping-Affäre Armstrong heftig umstrittene Ire saß dort als Vertreter der olympischen Sommersportarten (ASOIF). "Dass McQuaid zum 1. Januar ausscheidet, war seit November klar. Weil die WADA an einem neuen Code arbeitet, wollten sie an dieser Stelle lieber einen Mediziner haben", erklärte UCI-Sprecher Enrico Carpani am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Er wurde in dem Gremium durch den türkischen Mediziner Ugur Erdener ersetzt. Der Präsident des NOK der Türkei steht dem Weltverband der Bogenschützen vor.

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Während sich dieser Schritt ja abzeichnete, gehört McQuaid überraschend auch nicht mehr dem WADA-Gründungsrat an. Hintergründe dafür nannten das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Vereinigung der Sommersport-Weltverbände (ASOIF) bisher nicht.

McQuaids Ausscheiden ist sicherlich auch Folge des stark belasteten Verhältnisses zur WADA, die der UCI seit Jahren ein inkonsequentes Vorgehen gegen dopingbelastete Athleten vorwirft, vor allem auch im Fall Armstrong. Erst nach langem Zögern hatte die UCI die Sperre gegen Armstrong und die Aberkennung seiner sieben Tour-de-France-Siege mitgetragen.

"Niemand, der in Armstrongs Jahren bei der UCI an verantwortlicher Stelle tätig war, kann noch rechtfertigen, weiterhin an der gleichen oder einer ähnlichen Stelle zu sein", hatte Wada-Präsident John Fahey in einem Interview mit dem australischen Rundfunksender ABC Radio jüngst noch gefordert.

08.01.13
 
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