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06.11.2012, 18:10

Auch Jaksche erhebt Vorwürfe

Voigt setzt sich zur Wehr

Der deutsche Radprofi Jens Voigt hat sich am Dienstag gegen die Dopinganschuldigungen früherer Weggefährten zur Wehr gesetzt. Zudem bestritt er erneut, jemals in seiner Karriere gedopt zu haben. Zuvor hatte nach Tyler Hamilton auch Jörg Jaksche die Glaubwürdigkeit des 41-Jährigen in Zweifel gezogen.

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Jens Voigt
Jens Voigt setzt sich gegen die Dopinganschuldigungen früherer Weggefährten zur Wehr.
© imago Zoomansicht

"Wer bei CSC nicht mitbekommen hat, dass andere Fahrer - inklusive mir - gedopt haben, dem kann ich nicht glauben", sagte Jaksche der "Süddeutschen Zeitung". Jaksche fuhr im Jahr 2004 beim damaligen von Bjarne Riis geführten Team CSC.

Bereits am Montag zog Tyler Hamilton die Aussagen Voigts in Zweifel. Voigt hatte ausgesagt, während seiner Zeit bei CSC nichts von Doping mitbekommen zu haben. Man müsse schon "Scheuklappen" aufhaben, wenn man in 15 Jahren Profi-Radsport nichts von Dopingpraktiken mitbekommen habe, warf Hamilton Voigt vor. Zudem glaube er nicht, dass Voigt nicht gedopt habe. Beweise für seine Unterstellungen konnte er aber nicht vorbringen.

"Diese Reaktion war klar. Die leben in ihrer Parallelwelt und können es einfach nicht glauben, dass auch welche sauber waren", sagte Voigt nun im Interview mit Sky Sport News HD.

Seiner Meinung nach würde "eine Scheinwelt zusammenbrechen, wenn sie bemerken, dass auch ohne Doping die Leistung erbracht werden kann." Voigt selbst bestritt Doping erneut entschieden: "Ich kann nicht für alle bürgen, aber ich habe nichts gemacht."

Voigt führte aus, dass nach dem Festina-Skandal im Jahr 1998 in Frankreich Doping ein "absolutes No-Go" gewesen sei. "Die Leute denken, wir sitzen am Lagerfeuer und lachen uns tot. So ist das aber nicht", sagte Voigt: "Aber die Zweifler bekommt man leider nie überzeugt." Für ihn sei die aufkommende Kritik am Radsport verständlich, denn "wir selbst haben die Munition geliefert, mit welcher auf uns nun geschossen wird", sagte Voigt.

Keine juristischen Schritte von Voigt

Trotz der Vorwürfe - insbesondere von Hamilton - denkt Voigt nicht an rechtliche Schritte: "Dagegen kann ich nichts machen. Er behauptet ja nicht, dass ich gedopt habe", sagte Voigt der Tageszeitung "B.Z.", "ich werde keine Rechtsmittel einsetzen."

06.11.12
 
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