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06.11.2012, 09:32

UCI untersucht illegale Absprache bei Radklassiker

Sorgt Winokurow für den nächsten Skandal?

Der Radsport kommt derzeit einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Einer der größten Skandale der Sportgeschichte um Lance Armstrong wird die Szene noch monatelang in Atem halten. Doch auch auf anderen Schauplätzen wird gekämpft. Tyler Hamilton teilt weiter aus, und der Weltverband UCI, selbst in der Kritik, nimmt mal wieder Alexander Winokurow und Alexander Kolobnew ins Visier. Möglicherwiese mit beträchtlichen Folgen für die Teams Astana und Katusha.

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Alexander Winokurow
Alles nur gekauft? Alexander Winokurow fährt 2010 in Lüttich dem Sieg entgegen.
© Getty Images Zoomansicht

Olympiasieger Winokurow sieht sich nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Paduas nun auch mit einer Untersuchung der UCI wegen möglichen Sportbetrugs konfrontiert. Der 39 Jahre alte Kasache wird verdächtigt, 2010 den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich nach einer illegalen Absprache mit dem Russen Kolobnew gewonnen zu haben. Beide Fahrer sollen angehört werden.

Aus den Ermittlungsunterlagen in Padua, die der UCI zur Verfügung gestellt worden waren, geht hervor, dass der damals aus einer Dopingsperre zurückgekehrte Winokurow seinem Rivalen 150.000 Euro für den Sieg bezahlt habe. Die norditalienische Behörde hatte für ihre Vorwürfe E-Mail-Korrespondenzen der Beteiligten als Beweise ausgewertet. Von dem Vorfall hatte 2011 schon das Schweizer Magazin "L'Illustre" berichtet. "Damals reichten die Beweise aber noch nicht für ein Verfahren", sagte UCI-Präsident Pat McQuaid dem Portal "cyclingnews.com".

Zuletzt hatte die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" eine vermeintlich verdächtige E-Mail-Korrespondenz zwischen Winokurow und Kolobnew veröffentlicht. Darin schrieb der frühere Dopingsünder Winokurow unter anderem: "Ich werde unseren Deal respektieren. Du musst eine Weile warten. Vino."

Lizenz von Astana und Katusha steht auf dem Spiel

Vom Ausgang des Verfahrens hängt auch die Zukunft der beiden Elite-Rennställe der Sportler ab. Olympiasieger Winokurow wechselt nach dem Ende seiner aktiven Karriere bei Astana zur neuen Saison ins Teammanagement, Kolobnew steht bei der russischen Mannschaft Katusha unter Vertrag. "Sollten Winokurow und Kolobnew schuldig gesprochen werden, dann würde die Lizenzkommission den Status von Astana und Katusha neu bewerten", kündigte McQuaid an.

06.11.12
 
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