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19.10.2012, 16:00

Rivale von Coppi und Bartali wurde 91 Jahre alt

Italiens Radsport trauert um Fiorenzo Magni

Der italienische Radsport trauert um Fiorenzo Magni. Der große Widersacher der beiden Legenden Fausto Coppi und Gino Bartali starb nach Angaben seiner Familie in der Nacht zum Freitag im Alter von 91 Jahren. Magni gewann je dreimal den Giro d'Italia sowie dreimal die Flandern-Rundfahrt.

Fiorenzo Magni
Fiorenzo Magni
© imagoZoomansicht

Fiorenzo Magni gehörte zusammen mit Fausto Coppi (1919 - 1960) und Gino Bartali (1914 - 2000) zu den Hauptprotagonisten während der goldenen Ära des italienischen Radsports nach dem Zweiten Weltkrieg.

Geboren wurde er am 7. Dezember 1920 in Prato in der Toskana. Im Alter von 20 Jahren schaffte er den Sprung zu den Profis. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahm seine Karriere dann so richtig Fahrt auf.

In den Jahren 1948, 1951 und 1955 gewann er jeweils den Giro d'Italia. Noch bemerkenswerter war aber seine Leistung im Jahr 1956, als er sich auf der 12. Etappe das Schlüsselbein brach. Dennoch beendete er die Italien-Rundfahrt als Zweiter hinter dem damaligen Gesamtsieger Charly Gaul. Auf der legendären 18. Etappe, als der Luxemburger Gaul bei unmenschlichen Witterungsbedingungen im Schlussanstieg hinauf zum Monte Bondone eine der größten Leistungen in der Geschichte des Radsports erbrachte, wurde er trotz dieses Handicaps Dritter.

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Bei der Tour de France trug er im Jahr 1950 das Gelbe Trikot und hatte den Sieg vor Augen, doch sein Team zog sich noch vor dem Ende zurück.

Auch bei Klassikern konnte Magni glänzen, besonders bei der Flandern-Rundfahrt, die er zwischen 1949 und 1951 dreimal in Folge gewann. Seitdem trägt er den Spitznamen "Löwe von Flandern".

Im Jahr 1956 beendete er dann seine Karriere, fasste im bürgerlichen Leben als Unternehmer anschließend Fuß. Zudem stand er lange Zeit dem italienischen Radfahrer-Verband (FCI) als Präsident vor. Er war verheiratet und hinterlässt zwei Töchter.

Allerdings ist mit dem Namen Magni auch eine große Kontroverse in Italien verbunden. Denn in seinen jungen Jahren soll er mit dem Faschismus sympathisiert haben und auch Mitglied einer Kampfeinheit gewesen sein. Er bestritt aber, an Kampfhandlungen teilgenommen zu haben, so dass eine im Jahr 1946 ausgesprochene Sperre gegen ihn wieder zurückgenommen wurde.

19.10.12
 
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