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18.10.2012, 16:39

Team verlangt Ehrenerklärung

Cavendish verlässt Sky

Dieser Tage bestimmt Lance Armstrong nahezu alle Schlagzeilen im Radsport. Das britische Sky Team um Tour de France Sieger Bradley Wiggins ist im Zuge dessen darum bemüht, ein Zeichen zu setzen und verlangt von seinen Fahrern eine Ehrenerklärung. Derweil gab Mark Cavendish bekannt, dass er der Mannschaft den Rücken kehrt. Die Ausrichtung im Team passt dem Sprinter nicht.

Mark Cavendish
War mit der Unterstützung im Team nicht zufrieden: Sprint-Ass Mark Cavendish.
© imagoZoomansicht

Cavendish verlässt Sky und wird in der nächsten Saison Teamkollege von Tony Martin bei Omega Pharma-Quickstep. Der Brite war erst im Winter 2011 vom HTC-Highroad-Rennstall zu Sky gewechselt, fühlte sich dort neben den Klassementfahrern wie Bradley Wiggins oder Christopher Froome aber nicht ausreichend unterstützt. "Er sah seine Siegchancen bei den großen Rundfahrten zu begrenzt", teilte Sky mit. Bei der diesjährigen Tour de France hatte der extrovertierte Sprinter von der Isle of Man als Helfer für den späteren Gesamtsieger Wiggins schuften müssen, gewann aber dennoch drei Etappen. Bislang gewann Cavendish insgesamt 23-Tour-Etappen.

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Sky verlangt Ehrenerklärung gegen Doping

Tags zuvor teilte Sky nach den umfangreichen Dopingenthüllungen im Fall Armstrong mit, dass jeder Fahrer eine schriftliche Erklärung abgeben muss, dass er weder in der Gegenwart noch in der Vergangenheit mit Doping zu tun hatte. Ansonsten drohe der Rauswurf aus dem Team.

"Wenn jemand die Unterschrift verweigert oder es im Nachhinein herauskommt, dass er die Erklärung gebrochen hat, muss er das Team verlassen", hieß es in dem Schreiben. "Wir wollen ein Team, dessen Fahrer sauber sind und denen die Fans ohne Zweifel und Zögern glauben können. Es gibt im Team Sky kein Platz für diejenigen, die mit Doping in Verbindung stehen. Das betrifft sowohl die Fahrer als auch das Management und Helfer."

Wiggins hatte auf den Bericht der US-Antidoping-Agentur USADA im Fall Armstrong zuletzt mit Bestürzung reagiert und die Beweise als unwiderlegbar eingestuft. "Das ist ziemlich harter Tobak. Die Anzahl der Leute, die gegen ihn ausgesagt haben, ist wirklich atemberaubend. Ich bin vom Ausmaß der Beweise schockiert", sagte der Brite Sky News.

Gleichzeitig hatte Wiggins betont, vom Inhalt der Akten nicht gänzlich überrascht zu sein. "Ich hatte eine ziemlich gute Ahnung davon, was da alles abgelaufen ist", sagte der 32-Jährige. Inzwischen habe sich im Radsport jedoch einiges zum Positiven geändert: "In den vergangenen 15 Jahren ist viel passiert."

18.10.12
 
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