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17.10.2012, 15:40

Nach Dopingenthüllungen

Greipel klagt an, Armstrong tritt zurück

Andre Greipel findet nach dem Dopingenthüllungen um Lance Armstrong in einem offenen Brief ungewöhnlich deutliche Worte. Der Topsprinter distanziert sich von Doping und spricht von Betrug. Selten fanden Radsportler in der Vergangenheit so klare Worte. Derweil muss Lance Armstrong die Konsequenzen tragen. Nike hat seinen Vertrag mit ihm gekündigt, zudem ist er als Chairman seiner Krebsstiftung "Livestrong" zurückgetreten.

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André Greipel
Kämpft für einen sauberen Radsport: André Greipel.
© picture alliance Zoomansicht

Bisher sprach man im Radsport oft von der "Omerta". Innerhalb des Pelotons herrschte eine Schweigepflicht. Eine Art Ehrenkodex ließ die Fahrer verstummen, wenn das Thema Doping angesprochen wurde. Nun haben eine ganze Reihe ehemaliger und aktiver Profis das Schweigen gebrochen und damit den einstigen Held Lance Armstrong zu Fall gebracht. Der US-Amerikaner muss mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Dabei geht es nicht nur um die Aberkennung seiner sieben Tour de France Titel. Nicht weniger als sein Lebenswerk steht zur Disposition.

Dass der Sportartikelhersteller Nike den Sponsoringvertrag mit ihm mit sofortigem Ende gekündigt hat, dürfte der US-Amerikaner noch verkraften. Schwerer wird ihn der Rücktritt als Chairman seiner Krebsstiftung "Livestrong" schmerzen. "Diese Organisation und ihre Mission liegt mir sehr am Herzen", sagte Armstrong: "Um negative Auswirkungen für die Stiftung auszuschließen, die Ergebnis der Kontroversen um meine Radsportkarriere sind, trete ich zurück."

Sportliche Höchstleistung und Erfolge mit unlauteren Mitteln zu erreichen, ist nicht nur ein Tabu, sondern Betrug. Andre Greipel

Erschüttert zeigte sich mittlerweile Deutschlands Topsprinter Greipel. "Ich finde es vor allem erschreckend, in welchem Ausmaß und wie systematisch betrogen wurde", teilte Greipel am Mittwoch auf seiner Website in einem offenen Brief mit und distanzierte sich von Doping. "Sportliche Höchstleistung und Erfolge mit unlauteren Mitteln zu erreichen, ist nicht nur ein Tabu, sondern Betrug", schrieb Greipel. Der Kampf "gegen den ergaunerten Erfolg" müsse daher mit harten Mitteln unbedingt fortgesetzt werden.

"Es gibt klare Regeln und Gesetze, und wer sich daran nicht hält, ist ein Betrüger und gehört den Regeln entsprechend sanktioniert", so der 30-Jährige. Ein großes Problem seien aber auch die schleppenden Ermittlungen. "Ich finde es sehr schade, dass diese so lange angedauert haben, denn sonst wäre der neue Radsport heute vielleicht schon einen großen Schritt weiter", schrieb der Rostocker.

Greipel selbst will sich "auch abseits der Rennstrecke für einen neuen und sauberen Radsport einsetzen", sich "den Betrügern nicht geschlagen geben und der Jugend und den Menschen da draußen weiterhin zeigen, dass es auch anders geht".

17.10.12
 
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