Die Gene für den Radsport bekam Rick mit in die Wiege gelegt. Denn sein Vater Erik war knapp zwei Jahrzehnte lang einer der besten Sprinter der Welt. Sohnemann Rick kam bereits frühzeitig mit dem Radsport in Verbindung, erlebte die Triumphe seines Papas bei der Tour de France (zwölf Etappensiege, sechsmal in Serie das Grüne Trikot als bester Sprinter) und bei anderen großen Veranstaltungen hautnah an der Strecke mit.
"Wir sind neben den Champs Elysées in ein Dixieklo gegangen, meine Mutter hat mir grüne Klamotten angezogen und die Haare gefärbt", erzählte Rick Zabel. In den 90er Jahren war es eine Art Markenzeichen seines berühmten Vaters Erik, seinen passend zum Anlass präparierten Filius bei der Ehrung für das Grüne Trikot bei der Tour de France mit aufs Siegerpodest zu nehmen.
Am Samstag in Valkenburg will der 18-Jährige nun aus den Schatten seines berühmten Daddys treten. Denn natürlich wird er alleine wegen seines berühmten Nachnamens ganz anders wahrgenommen als seine vier Mitstreiter im U-23-Bereich.
Sein Vater sei zwar sein "Vorbild" gewesen und in mancher Hinsicht auch eine Art Türöffner, doch den Weg zur WM schaffte Zabel alleine. "Aber ich habe mich nicht deshalb, sondern aufgrund meiner Fahrweise und meines Könnens etabliert", betonte er fast trotzig. Gleich in seinem ersten Jahr außerhalb des Juniorenbereichs ließ er durch etliche Erfolge aufhorchen und sorgte zuletzt sogar für einen echten Paukenschlag. Bei den deutschen Meisterschaften setzte er sich gegen deutlich ältere Konkurrenz durch und wurde U-23-Meister.
Bei der WM soll nun der nächste Schritt aus dem Schatten des Vaters erfolgen. Ein konkretes Ziel setzt sich Rick nicht, hofft aber, dass er vorne mitmischen kann. Es wäre in den seit dem Jahr 1996 ausgetragenen U-23-Rennen erst der dritte Titel für den BDR: Im Jahr 2006 gewann Gerald Ciolek Gold in Salzburg, drei Jahre zuvor siegte Markus Fothen im Einzelzeitfahren.
Eine gute Platzierung Zabels würde auch die Diskussionen um seine Karriereplanung beenden. Denn bereits im vergangenen Jahr verließ er die Schule mit dem Realschulabschluss, brach den Weg zum Abitur zu Gunsten des Profi-Radsports ab.

Wohin ihn sein Weg führen wird, steht noch nicht fest. Zuerst möchte er noch reifen, erst in zwei bis drei Jahren soll der Eintritt in den Profisport erfolgen. Sich selbst beschreibt er als Allrounder, der auch ganz gut über kürzere Anstiege kommt. Fähigkeiten, die ihn für die Klassiker in Frage kommen lassen. Auch da ähnelt er seinem Vater, dessen Lieblingsrennen bekanntlich Mailand - San Remo war.
Das Ziel ist aber Paris - wie könnte es anders sein: "Jeder junge Fahrer träumt davon, einmal an der Tour de France teilzunehmen oder auf vielleicht sogar auf dem Podium zu stehen", sagt Zabel. Er war im Schatten des Arc de Triomphe ja bereits ein paarmal zugegen - wenn auch auf den Armen seines Vaters.
| Die aktuellsten Forenbeiträge |
|---|
|
Re: kann zu..........................
von:
seelenwinter
- 20.05.13, 03:07 - 3 mal gelesen
|
|
Re: Alexander Meier
von:
seelenwinter
- 20.05.13, 03:05 - 4 mal gelesen
|
|
Gute Nacht Forum
von:
Adler-Power
- 20.05.13, 01:52 - 5 mal gelesen
|
| noch vor Verkaufsstart verfügbar: Lesen Sie die Montagsausgabe schon Sonntagabend | |
| herausragende digitale Bildqualität | |
| bequeme und sichere Bezahlung über Ihren iTunes-Account | |
| mühelos und in Sekunden-schnelle geladen! |
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 04:30 | SKYBU | Fußball: 2. Bundesliga |
| 05:05 | SDTV | Inter - Udinese / Cagliari - Lazio |
| 05:30 | SKYS1 | Fußball: UEFA Champions League |
| 06:00 | SKYS2 | Golf: US PGA Tour |
| 06:00 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |