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10.05.2012, 18:30

5. Etappe: Navardauskas bleibt in Rosa

Cavendish trotzt den Blessuren

Prellungen, Hautabschürfungen, ein lädierte Schulter. Jeder Hobbysportler würde diese Blessuren auskurieren und kürzer treten. Nicht so Mark Cavendish. Der Weltmeister gewann drei Tage nach seinem Sturz den Massenspurt der 5. Etappe des Giro d'Italia über 209 Kilometer von Modena nach Fano. Cavendish setzte sich in 4:43,15 Stunden vor Matthew Goss und Daniel Bennati durch. Die Führung in der Gesamtwertung verteidigte Ramunas Navardauskas.

Mark Cavendish
Lässt sich auch von seinen Verletzungen nicht bremsen: Mark Cavendish gewinnt die 5. Etappe.
© picture allianceZoomansicht

Größten Teils verlief die Strecke brettflach Richtung Adria, erst gegen Ende kamen ein paar Hügel, die allerdings für das Peloton keine Probleme darstellen sollten. Und gleich relativ frühzeitig ergriffen vier Fahrer die Initiative.

Der Belgier Olivier Kaisen und der Niederländer Brian Bulgac (beide Lotto-Belisol) machten sich gemeinsam mit den beiden Italienern Alessandro de Marchi (Androni-Giocattoli) und Pier Paolo de Negri (Farnese Vini-Selle Italia) auf die Flucht.

So richtig weg ließ das Peloton die Ausreißer aber nicht. Der maximale Vorsprung betrug zwischenzeitlich nur knapp mehr als sechs Minuten. So war schnell klar, dass es auf einen Massenspurt hinauslaufen würde. Selbst kleinere Stürze im Feld - einmal mehr war Taylor Phinney (BMC) betroffen - konnten das Peloton nicht mehr aufhalten. Glücklicherweise konnten alle Fahrer den Giro fortsetzen.

Als dann auf den letzten rund 40 Kilometern einige kleinere Hügel im Weg standen, schmolz der Vorsprung rapide. De Marchis wehrte sich noch am längsten, doch rund 20 Kilometer vor dem Ziel war es auch um den 26-Jährigen geschehen.

Der Massenspurt war dann einigermaßen übersichtlich. Denn entgegen den Erwartungen kam das Feld nicht geschlossen über die Hügelkette. Eine größere Gruppe musste abreißen lassen, darunter waren auch etliche Sprinter. Thor Hushovd (BMC), Tyler Farrar (Garmin-Barracuda), Juan Jose Haedo (Saxo Bank) oder Romain Feillu (Vacansoleil) mussten bereits frühzeitig alle Hoffnungen fahren lassen.

An der Spitze hatte dann Cavendish (Sky) keine Probleme. Ähnlich souverän wie auf der 2. Etappe holte er sich seinen zweiten Tagessieg in diesem Jahr und ließ dabei Matthew Goss (GreenEdge) und Daniele Bennati (RadioShack-Nissan) keine Chance.

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Deutsche Fahrer konnten sich nicht in Szene setzten. Grischa Niermann (Rabobank) kam mit einer größeren Gruppe nur wenige Sekunden hinter dem Tagessieger ins Ziel, die beiden NetApp-Profis Andreas Schillinger und Timon Seubert verpassten den Anschluss und verloren über neun Minuten.

In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen. Der Litauer Ramunas Navardauskas (Garmin-Barracuda) führt weiterhin vor seinem Teamkollegen Robert Hunter (Südafrika) und Ryder Hesjedal (Kanada).

Am Freitag könnten Ausreißer die 6. Etappe über 201 Kilometer von Urbino nach Porto Sant'Elpidio bestimmen. Das Terrain ist deutlich schwieriger als an den vorangegangenen Tagen, es wird wellig. Zwei Steigungen der 2. Kategorie stehen auf dem Programm, die Rampen im zweistelligen Prozentbereich aufweisen.


5. Etappe, Modena - Fano (209 km):

1. Mark Cavendish (Großbritannien) - Sky 4:43:15 Std.; 2. Matthew Harley Goss (Australien) - Orica GreenEdge; 3. Daniele Bennati (Italien) - Radioshack-Nissan; 4. Robert Hunter (Südafrika) - Garmin-Barracuda; 5. Sacha Modolo (Italien) - Colnago-CSF Inox; 6. Alexander Kristoff (Norwegen) - Katusha; 7. Elia Favilli (Italien) - Farnese Vini - Selle Italia; 8. Manuel Belletti (Italien) - Ag2r; 9. Arnaud Demare (Frankreich) - FDJ-Big Mat; 10. Jonas Jørgensen (Dänemark) - Saxo alle gleiche Zeit; ... 72. Grischa Niermann (Hannover) - Rabobank + 0:05 Min.; 185. Timon Seubert (Kelmis/Belgien) - NetApp + 9:14; 186. Andreas Schillinger (Amberg) - NetApp gleiche Zeit

Gesamtwertung, nach der 5. Etappe:

1. Ramunas Navardauskas (Litauen) - Garmin-Barracuda 14:45:13 Std.; 2. Robert Hunter (Südafrika) - Garmin-Barracuda + 0:05 Min.; 3. Ryder Hesjedal (Kanada) - Garmin-Barracuda + 0:11; 4. Matthew Harley Goss (Australien) - Orica GreenEdge + 0:13; 5. Mark Cavendish (Großbritannien) - Sky + 0:14; 6. Geraint Thomas (Großbritannien) - Sky + 0:16; 7. Manuele Boaro (Italien) - Saxo + 0:19; 8. Christian Vande Velde (USA) - Garmin-Barracuda + 0:26; 9. Joaquin Rodrigez (Spanien) - Katusha + 0:30; 10. Alexander Kristoff (Norwegen) - Katusha gleiche Zeit; ... 90. Grischa Niermann (Hannover) - Rabobank + 1:36; 167. Timon Seubert (Kelmis/Belgien) - NetApp + 10:33; 176. Andreas Schillinger (Amberg) - NetApp + 12:29

10.05.12
 
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